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Kreis Gütersloh: der Arbeitsmarkt im Oktober 2021

Die Entwicklung des Arbeitslosenbestandes im Kreis Gütersloh.

Lesedauer 5 Minuten, 3 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 28. Oktober 2021
Kreis Gütersloh: der Arbeitsmarkt im Oktober 2021

Kreis Gütersloh: der Arbeitsmarkt im Oktober 2021

  • Die Entwicklung des Arbeitslosenbestandes im Kreis Gütersloh

Statement von Wolfgang Draeger, Leiter der Agentur für Arbeit Bielefeld

»Die Herbstbelebung setzt sich auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Gütersloh im Oktober deutlich fort. Die Arbeitslosenzahl ist im Vergleich zum Monat September um 4,2 Prozent zurückgegangen. Jugendliche profitieren von allen Personengruppen am stärksten von der besseren Aufnahmefähigkeit des Marktes. Mit einer Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent befindet sich der Arbeitsmarkt im Kreis derzeit in guter Verfassung. Sowohl die Arbeitslosenzahl als auch die Arbeitslosenquote liegen momentan niedriger als im Oktober 2019, vor Ausbruch der Pandemie.

Die Öffnungen im Bereich der kontaktintensiven Dienstleistungen begünstigen die anhaltend positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Die Kurzarbeit bleibt zugleich ein stabilisierender Faktor.

Der Bestand offener Stellen, die Unternehmen der Arbeitsagentur melden, entwickelt sich im Kreis Gütersloh auf hohem Niveau weiter positiv. Viele Unternehmen müssen aufgrund knapper Fachkräfte hinnehmen, dass die Besetzung freier Stellen mehr Zeit erfordert. Arbeitnehmerseitig eröffnen sich zusätzliche Chancen der Beschäftigungsaufnahme bei Vorliegen marktgängiger Qualifikationen.

Der demographische Wandel fordert alle Beteiligten auf dem Arbeitsmarkt heraus; so wird eine lebensbegleitende Beratung verbunden mit marktgängigen Qualifikationen sowohl für Arbeitslose als auch Beschäftigte für eine nachhaltige Beschäftigung an Bedeutung gewinnen.«

Kurzarbeitergeld

Im Oktober 2021 wurden von Unternehmen aus dem Kreis Gütersloh nach vorläufigen Daten 17 Anzeigen über Kurzarbeit eingereicht. In den Anzeigen werden 386 Personen genannt, die potenziell von Kurzarbeit betroffen sind. Im Vergleich zum Vormonat sind das 16 Anzeigen und 644 Personen weniger. Hochgerechnete Zahlen zur realisierten Kurzarbeit im Kreis Gütersloh liegen für die Monate Mai 2021 und April 2021 vor. Die Kurzarbeit war im Mai den dritten Monat in Folge rückläufig. Es geht bei den Daten um die bereits abgerechnete Kurzarbeit von tatsächlich durchgeführter Kurzarbeit. Demnach gab es im Kreis Gütersloh im Mai 2021 1.433 Betriebe, die Kurzarbeit durchgeführt haben und 9.296 Personen in Kurzarbeit. Im April arbeiteten 10.120 Personen in 1.474 Betrieben kurz. Für den gesamten Agenturbezirk Bielefeld (Kreis Gütersloh und Stadt Bielefeld) liegen auch Hochrechnungen zu der realisierten Kurzarbeit in den Monaten Juni 2021 und Mai 2021 vor. Demnach arbeiteten 12.741 Personen im Juni 2021 in 2.019 Betrieben kurz. Im Mai 2021 waren 2.862 Betriebe mit 20.130 Mitarbeitern in Kurzarbeit.

Arbeitslosigkeit

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Kreis Gütersloh im Oktober 2021 gesunken. Insgesamt waren 7.781 Personen arbeitslos gemeldet. Verglichen mit den Zahlen des Vormonats sind das 337 Personen oder 4,2 Prozent weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat sinkt die Zahl der Arbeitslosen um 2.011 Personen beziehungsweise 20,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt im Oktober 2021 3,6 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf 4,6 Prozent (minus 1,0 Prozentpunkte).                            

Entwicklung in der Arbeitslosenversicherung – »SGB III«

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung wurden in diesem Monat 3.316 Personen gemeldet. Die Zahl hat sich im Vergleich zum Vormonat um 230 Personen beziehungsweise 6,5 Prozent verringert. Im Vorjahresvergleich ging diese um 1.828 Personen oder 35,5 Prozent zurück.

Entwicklung in der Grundsicherung – »SGB II«

In der Grundsicherung sind 107 Arbeitslose weniger als im Vormonat und 183 weniger als im Vorjahr zu verzeichnen. Im Verhältnis entspricht dies minus 2,3 Prozent zum Vormonat beziehungsweise minus 3,9 Prozent zum Vorjahr. Insgesamt zählen 4.465 Personen und damit 57,4 Prozent aller Arbeitslosen zur Grundsicherung nach dem »SGB II«.

Jugendarbeitslosigkeit

614 Arbeitslose sind im Berichtsmonat im Kreis Gütersloh unter 25 Jahre alt. Im Vormonat waren dies noch 133 beziehungsweise im gleichen Monat des Vorjahres 384 mehr. Die prozentuale Veränderung beläuft sich somit auf minus 17,8 Prozent zum vorherigen Monat beziehungsweise minus 38,5 Prozent im Vorjahresvergleich.                            

Arbeitslose ab 50 Jahre

Die Anzahl arbeitsloser Personen ab 50 Jahre ist im Vergleich zum Vormonat gesunken, und zwar um 68 Personen oder 2,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr sind es 373 Arbeitslose weniger (minus 12,2 Prozent). Insgesamt sind 2.696 Arbeitslose älter als 50 Jahre im Kreis Gütersloh.

Langzeitarbeitslose

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg im Kreis Gütersloh im Berichtsmonat. 3.324 Personen waren länger als ein Jahr nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darunter zählen 85,5 Prozent (2.842 Personen) zur Grundsicherung. Verglichen mit den Gesamtzahlen des Vormonats sind das 95 Langzeitarbeitslose weniger. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl dieser Arbeitslosen damit um 82 Personen.

Stellenangebot

Unternehmen aus dem Kreis Gütersloh haben in diesem Monat 851 Stellen gemeldet, das sind 268 Stellen mehr als im Vormonat. Im Bestand befanden sich insgesamt 4.195 offene Stellen, 260 mehr als im Vormonat und 908 mehr als im Vorjahresmonat.

Der Arbeitsmarkt in Ostwestfalen-Lippe

Die Arbeitslosigkeit in Ostwestfalen-Lippe ist den achten Monat in Folge auf nun 58.142 Arbeitslose gesunken. Damit nahm die Arbeitslosenzahl im Vergleich zum Vormonat um 1.771 Personen oder 3,0 Prozent ab. Im Durchschnitt der Jahre 2015 bis 2020 ist die Arbeitslosigkeit von September auf Oktober um 2,6 Prozent gesunken. Auch die Zugänge in Arbeitslosigkeit sinken; die Zahl ging im Verhältnis zum Vorjahresmonat um 1.656 Personen zurück. Der Bestand an arbeitslosen Menschen nähert sich schrittweise dem Vorkrisenniveau an, bleibt jedoch leicht erhöht. So waren im Oktober 2020 in der Arbeitsmarktregion Ostwestfalen-Lippe 14,2 Prozent oder 9.635 noch Menschen mehr ohne Arbeit registriert. Im Vergleich zu der Zeit vor den pandemiebedingten Einschränkungen (Oktober 2019) liegt die Arbeitslosigkeit aktuell um 0,8 Prozent oder 448 Personen höher. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist, gegen den Trend der Arbeitslosigkeit insgesamt, innerhalb der vergangenen zwölf Monate stark angestiegen. So sind aktuell 26.994 Arbeitslose mindestens seit einem Jahr auf Arbeitssuche, das sind 1.511 Menschen oder 5,9 Prozent mehr als im Oktober 2020. Im Vergleich zum Oktober 2019 stieg die Zahl der Langzeitarbeitslosen um 28,6 Prozent an. Seit Mai dieses Jahres ist ein leichtes Abschmelzen der Langzeitarbeitslosen zu beobachten. Da der Rückgang aber deutlich schwächer verläuft als bei der Arbeitslosigkeit insgesamt, steigt der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen weiter an und liegt aktuell bei 46,4 Prozent. Die Entwicklung der offenen Stellen, welche durch die Jobcenter und Arbeitsagenturen angeboten werden können, ist positiv. Im Oktober 2021 wurden durch die Arbeitgeber in Ostwestfalen-Lippe 4.739 freie Stellen neu gemeldet. Dies entspricht einem Plus zum Vorjahr von 94 Stellen oder 2,0 Prozent. Auch der Bestand an freien Stellen stieg weiter an und liegt mit aktuell 25.041 Stellen deutlich über dem Wert des Vorjahres und sogar 26,0 Prozent über dem Niveau des Monats Oktober 2019, dem Vergleichsmonat aus den Vorjahren, welcher noch nicht unter dem Einfluss der Pandemie stand. Die Arbeitskräftenachfrage war im Frühjahr bis in den Sommer 2020 hinein massiv eingebrochen. Die niedrigste Arbeitslosenquote in Ostwestfalen-Lippe findet sich im Agenturbezirk Paderborn (4,3 Prozent), gefolgt von den Bezirken Herford (4,9 Prozent), Detmold (5,0 Prozent) und Bielefeld (5,8 Prozent). Insgesamt hat Ostwestfalen-Lippe eine Arbeitslosenquote von 5,1 Prozent (Vormonat 5,3 Prozent, Vorjahr 6,0 Prozent).

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