Stärkung der Selbstvertretung von Morbus Bechterew Betroffenen

  • DVMB veröffentlicht Ergebnisse einer Patientenbefragung

Schweinfurt, 12. März 2024

Die Deutsche #Vereinigung #Morbus #Bechterew (#DVMB) setzt sich aktiv für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen ein. In Zusammenarbeit mit dem Institut für gesundheits und sozialwissenschaftliche Forschung und Beratung (IFB) sowie der Hochschule für angewandte #Wissenschaft und #Kunst (HAWK) Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit, hat die DVMB kürzlich die Ergebnisse einer umfassenden Befragung zur Stärkung der Selbstvertretung von Morbus Bechterew Betroffenen veröffentlicht.

Die Studie hatte zum Ziel, das Verständnis, die Kenntnisse und die Wünsche bezüglich Selbsthilfe und Selbstvertretung bei Morbus Bechterew Betroffenen zu erfassen. Durch die Befragung der Landesverbände und Gruppen der DVMB wurden wichtige Daten zu diesen Themen sowie zur Wahrnehmung der DVMB und zukünftigen Potenzialen erhoben.

Die Geschäftsführerin der DVMB, Evelin Schulz, betont in diesem Zusammenhang die Notwendigkeit einer verstärkten Aufklärungs und Unterstützungsarbeit im Bereich der originären Selbsthilfe. Sie stellt fest, dass das Thema Selbstvertretung bei den Betroffenen noch zu wenig Beachtung findet und fordert daher mehr Ressourcen in die Stärkung der Selbsthilfe zu investieren. »Nur durch eine starke #Selbsthilfe könne auch die Selbstvertretung von Patient:innen nachhaltig gestärkt werden«, so Schulz.

Das Projekt »Selbstvertretung Morbus Bechterew Betroffener und ihrer Angehörigen stärken« wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und zielt darauf ab, Partizipationsprozesse in der DVMB zu verankern und die Partizipationsfähigkeit von Betroffenen zu fördern.