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Mittagsverpflegung in Schulen – Qualität festlegen und sichern


Schulkinder verbringen heutzutage einen großen Teil des Tages in der Schule und nehmen dort ihre Mahlzeiten ein. Wie kann das Essen in der Schule gut schmecken, gesund und dazu auch noch bezahlbar für die Eltern sein? Zu diesen Fragen konnten sich jetzt Verantwortliche für die Schulverpflegung in einem Workshop im Kreishaus informieren …

Artikel vom 18. 9. 2015
Mittagsverpflegung in Schulen – Qualität festlegen und sichern
Gehen aktiv auf die Anforderungen der Schulverpflegung zu: Thomas Kuhlbusch (Fachbereichsleiter Gesundheit, Ordnung und Recht des Kreises Gütersloh), Cornelia Espeter (Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW), Sabine Baum (Kreis Gütersloh, Koordinationsstelle Ernährung und Bewegung), Sabine Tholl (Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW) und Christel Kunz (Kreis Gütersloh, Geschäftsstellenleiterin der Kommunalen Gesundheitskonferenz), Foto: Kreis Gütersloh
Schulkinder verbringen heutzutage einen großen Teil des Tages in der Schule und nehmen dort ihre Mahlzeiten ein. Wie kann das Essen in der Schule gut schmecken, gesund und dazu auch noch bezahlbar für die Eltern sein? Zu diesen Fragen konnten sich jetzt Verantwortliche für die Schulverpflegung in einem Workshop im Kreishaus informieren.

»Die Kinder und Jugendlichen, die ganztägig eine Schule besuchen, sollen Mittags ein Essen bekommen, das ihnen schmeckt und zugleich gesund und ausgewogenen ist. So können sie den Alltag körperlich und geistig fit meistern«, betonte Thomas Kuhlbusch, Fachbereichsleiter für Gesundheit, Ordnung und Recht des Kreises Gütersloh, bei der Begrüßung der Veranstaltungsteilnehmer.

Es sei nachgewiesen, dass die Qualität der Mahlzeit einen unmittelbaren Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der Schülerinnen und Schüler hat. In der Schulzeit könne ein gesundes Ernährungsverhalten zudem nachhaltig geprägt und damit ein wesentlicher Beitrag zur Prävention auch ernährungsbedingter Krankheiten geleistet werden. Dieser präventive Ansatz wird auch von der Kommunalen Gesundheitskonferenz des Kreises Gütersloh unterstützt.

Die Organisation der Mittagsverpflegung in den Schulen ist Aufgabe der Schulträger. Sie können diese Aufgabe aber auch an öffentliche oder freie Träger der Jugendhilfe delegieren. Bei Auswahl eines geeigneten Verpflegungsdienstleisters und bei der Ausschreibung gibt es eine Menge zu bedenken.

Cornelia Espeter und Sabine Tholl von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung der Verbraucherzentrale NRW informierten die Teilnehmer aus dem gesamten Regierungsbezirk Detmold über Kriterien für die Ausschreibung und Möglichkeiten der Bewertung von Angeboten.

Die komplizierten Zusammenhänge einer Ausschreibung, die Erstellung eines Leistungsverzeichnisses sowie die Sicherung der Qualität wurden von den Expertinnen der Vernetzungsstelle strukturiert und nachvollziehbar dargestellt. Zur Unterstützung bietet die Vernetzungsstelle Leitfäden und Arbeitshilfen (wie zum Beispiel Checklisten) an.

Die Veranstaltung zum Thema »Leistungsverzeichnisse in der Schulverpflegung – Qualität festlegen und sichern« der Vernetzungsstelle Schulverpflegung fand in Kooperation mit der Abteilung Gesundheit des Kreises Gütersloh statt. »Diese Veranstaltung ist ein tolles Angebot und bringt es fachlich auf den Punkt.«, resümierte Jörg Lindner, der als Leiter der Küchen-und Mensabetriebe vom Wertkreis Gütersloh teilnahm und ergänzte: »Andere Berater in der freien Wirtschaft würden dafür ein saftiges Honorar nehmen!«

Info und Kontakt

Sabine Baum, Koordinatorin für Ernährung und Bewegung an Grundschulen beim Kreis Gütersloh, die ebenfalls die gesunde Schulverpflegung unterstützt, steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Telefon (05241) 823586 oder E-Mail: S.Baum@gt-net.de

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