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Themen gibt es genug


Das zehnte Jugendparlament Gütersloh hat seine Arbeit aufgenommen …

Artikel vom 11. 7. 2019
Themen gibt es genug
Abschied und Neustart: Devrim Celik (hinten) kandidierte nicht mehr als Sprecher, Sarah Alawuru und Florian Wernitz (Mitte) bilden das neue Sprecherteam, ihre Stellvertreter sind Felix Hoffmann und Viola Babic (außen)
Gütersloh (gpr). Welche Möglichkeiten gibt es in der Stadt für Jugendliche? Wie erfährt man, was es alles gibt? Jugendkultur in der Stadt, Informationskanäle, der Mohns Park als Treffpunkt für junge Menschen mit verstärkten Sport- und Spielangeboten, eine Tablet-Rallye als die »etwas andere Stadtführung«: Schon vor der konstituierenden Sitzung haben die Mitglieder des zehnten Gütersloher Jugendparlaments Anregungen, Wünsche und Projektideen aufgeschrieben und in der ersten Sitzung bereits diskutiert. Fazit nach drei Stunden konzentriertem gemeinsamen Arbeitens: Themen gibt es genug für die nächsten zwei Jahre. Jetzt gilt es zu entscheiden, wo Schwerpunkte gesetzt werden – auch eine Aufgabe für das neue Sprecherteam. Es kann mit Sarah Alawuru bereits auf eine erfahrene Sprecherin der letzten zwei Jahre setzen. Florian Wernitz, selbst seit zwei Jahren im Parlament, löst Devrim Celik als Sprecher ab, der nach insgesamt sechs Jahren im JUPA nicht mehr als Sprecher kandidierte. Er wurde mit großem Applaus aus dem Amt verabschiedet.

Stellvertreter sind Viola Babic und Felix Hoffmann. Kandidaten für die Ämter gab es einige mehr, was nicht zuletzt Bürgermeister Henning Schulz gefreut haben dürfte. Er hatte bei der Begrüßung des neuen JUPA darauf hingewiesen, wie wichtig es sei, über das Jugendparlament kommunalpolitische Arbeit kennenzulernen, mitzugestalten und später möglicherweise auch weiterzuführen. »Dass Ihr jetzt schon bereit seid Verantwortung für Eure Stadt zu übernehmen, davor habe ich hohen Respekt und dafür werbe ich immer wieder, wenn ich woanders bin und stolz sagen kann: Wir haben ein JUPA.« In der Runde warb Henning Schulz auch für die Beteiligung an der Erarbeitung einer Digitalen Agenda für Gütersloh, indem er aufrief »Morgenmacher« zu werden: »Als junge Stimme dieser Stadt sollt Ihr – die Menschen ›unter 30‹ – in diesem Prozess eine besondere Rolle spielen.«

Viele weitere Anregungen zur Mitarbeit gab es aus dem Parlament selbst. So ist unter anderem als Projekt des neunten JUPA eine Fahrradrallye in Planung, auch die Website jupa-gt.de und die Informationen dort standen im Fokus der Diskussion, denn auch Information wird vom Parlament hoch eingeschätzt: »Wissen, was wo läuft« – hier gibt es offensichtlich noch Luft nach oben in Gütersloh. Das JUPA hat die Wahl.

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