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Kulturgut Haus Nottbeck: Ein Traum in bunt. Entdeckung Ruhrgebiet

»Zwischen Dortmund und Duisburg ist Weiß nur ein Traum«, notierte Heinrich Böll 1958 im Vorwort zu den Ruhrgebietsfotografien von Chargesheimer.

Lesedauer 1 Minute, 57 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 22. Oktober 2021
Kulturgut Haus Nottbeck: Ein Traum in bunt. Entdeckung Ruhrgebiet
Verkaufshalle Essen-Bergeborbeck. Zeichnung: Marius Schmahl

Kulturgut Haus Nottbeck: Ein Traum in bunt. Entdeckung Ruhrgebiet

»Zwischen Dortmund und Duisburg ist Weiß nur ein Traum«, notierte Heinrich Böll 1958 im Vorwort zu den Ruhrgebietsfotografien von Chargesheimer. In den über 60 Jahren, die seitdem ins Land gegangen sind, hat der Strukturwandel dem Revier ein neues Gesicht verpasst. Kohlenpott minus Kohle – das war für Stefan Thobens Anlass, eine aktuelle Bestandsaufnahme zu wagen. Heraus kam der Bildband »Ein Traum in bunt. Entdeckung Ruhrgebiet«. Die zugehörige Sonderausstellung im Kulturgut Haus Nottbeck lädt dazu ein, das Ruhrgebiet fotografisch und literarisch mit anderen Augen zu sehen. Die Ausstellung ist vom 30. Oktober 2021 bis zum 30. Januar 2022 im Museum für Westfälische Literatur in Oelde zu erleben.

Vier Wochen lang erkundete der hannoversche Journalist Thoben jeden Winkel zwischen Dortmund und Duisburg, fotografierte abseits touristischer Pfade wie mitten drauf und taufte sein Buchprojekt kritisch bezugnehmend auf Böll und Chargesheimer: »Ein Traum in bunt«. Die Literatur des Ruhrgebiets ist für Thoben der Schlüssel zur Entdeckung der ihm bis dahin unbekannten Region. Texte von Frank Goosen, Hilmar Klute, Ralf Thenior und Wolfgang Welt im Gepäck, glich Thoben die literarischen Schilderungen mit der Gegenwart ab. In einem Instagram-Reisetagebuch verheiratete er die Stimmen aus dem Ruhrgebiet mit seinen meist farbenfrohen Fotos und eigenen Beobachtungen.

»Ein Traum in bunt« sind auch die Aquarellzeichnungen, die der Hagener Architekt Marius Schmahl von Thobens Fotomotiven angefertigt hat und die ebenfalls Teil der Ausstellung sind. Seit 2019 veröffentlicht Schmahl bei Instagram als »Pottpinsel« seine allseits beliebten Skizzen, die der beste Beweis dafür sind, wie wunderbar facettenreich und kultig der Ruhrpott ist.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, 30. Oktober 2021, um 13 Uhr, lädt das Museum für Westfälische Literatur alle Interessierten herzlich auf das Kulturgut Haus Nottbeck in Oelde-Stromberg ein. Museumleiter Walter Gödden und die Künstler Stefan Thoben und Marius Schmahl geben Einblicke in das Buch- und Ausstellungsprojekt.

Zur Finissage am 29.01.2022 um 20 Uhr präsentiert die Indie-Rock-Band »Trümmer« auf dem Kulturgut ihr neues Album »Früher war gestern«. Tickets für das Konzert können schon jetzt beim Kulturgut Haus Nottbeck unter Telefon (02529) 9497900 oder im #Internet unter www.kulturgut-nottbeck.de sowie unter www.reservix.de erworben werden.

Informationen zu geltenden Hygienemaßnahmen sind vor Ort über Aushänge und auf der Internetseite des Kulturguts zugänglich.

Museum für Westfälische Literatur – Kulturgut Haus Nottbeck, Landrat-Predeick-Allee 1, 59302 Oelde-Stromberg, dienstags bis freitags 14 bis 18 Uhr, samstags, sonntags und feiertags 11 bis 18 Uhr, Kultur-Café sonntags und feiertags 14 bis 18 Uhr

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