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Einladung zum Dialog


Die Liste der Grausamkeiten ist perfekt, Gütersloh spart an allen Ecken und Kanten. Dem Sparstift zum Opfer fällt auch der Bereich Kultur, darunter unter anderem die legendäre Jazzreihe – schade. Doch wer 30 Millionen für einen Theaterneubau investieren will, sollte …

Artikel vom 10. 2. 2005
Die Liste der Grausamkeiten ist perfekt, Gütersloh spart an allen Ecken und Kanten. Dem Sparstift zum Opfer fällt auch der Bereich Kultur, darunter unter anderem die legendäre Jazzreihe – schade. Doch wer 30 Millionen für einen Theaterneubau investieren will, sollte mehr Sensus für Kultur aufbringen. Oder beschränkt sich der kulturelle Focus in der Dalkestadt ausschließlich auf eine vermeintlich elitäre Gruppe von Theatergängern. Hier wird deutlich: Ein Prestigeobjekt wie das neue Theater muß in den Augen der Befürworter um jeden Preis durchgesetzt werden. Darüberhinaus ist man ignorant gegenüber anderen Vorstellungen, Entwicklungen und Projekten. Der Rotstift muß her! Das gilt aber offensichtlich nicht fürs neue Theater. Wir müssen noch einmal in diesem Zusammenhang wiederholen: Theater in Gütersloh muß sein. Aber nicht in dieser Form und zu diesem Preis.

Die Abstimmung war eine eindeutige Frustabstimmung gegen Verwaltung und Politik. Hier führte die Angst vor weiteren finanziellen Abenteuern und weiteren vertanen Chancen in unserer Stadt Regie. Das Nein richtet sich vielmehr gegen die vielen Mißstände und die Borniertheit der Entscheidungsträger. Wir als Einzelhändler sagen »Ja zu Gütersloh« und fordern daher den konstruktiven Dialog mit eben diesen Spitzen unserer Stadt, um gemeinsam für Gütersloh da zu sein. Doch der findet nicht statt. Nicht einmal im Täglichen! Beim Einkauf, in den Geschäften. Wir haben wenige dieser sogenannten Entscheidungsträger aus Verwaltung und Politik in den inhabergeführten Geschäften, die wir seit vielen Jahren betreiben, gesehen. Leider. So unterstützt man den ortsansässigen Einzelhandel und schafft Vertrauen – Vertrauen braucht auch Jörg Konken, Geschäftsführer der Gütersloh Marketing GmbH. Ein junger, ambitionierter Mann, der diese Stadt nach vorne bringen soll. Wir wünschen ihm alles Gute, den größten Erfolg. Sein Bekanntheitsgrad ist in den vergangenen Wochen und Monaten durch eine breite Berichterstattung in den lokalen Medien gestiegen, viele Projekte sind vorgestellt worden. Den persönlichen Kontakt mit dem Einzelhandel in Gütersloh hat er noch nicht gefunden. Bedauerlich, Zeitgründe spielen sicherlich hier eine Rolle. Sollte er etwas mehr Platz im engen Zeitkorsett finden können, laden wir ihn herzlich ein auf eine Tasse Kaffee bei den Einzelhändlern dieser Stadt.

Dieser Artikel gibt nicht die Meinung der Redaktion von guetsel.de wider. Die »OASE« ist ein Zusammenschluß von namhaften Gütersloher Einzelhändlern, deren Namen der Redaktion bekannt sind und die sich in unregelmäßigen Abständen äußern.

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