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MIT-Spargelessen mit André Kuper


»Informationen aus dem Maschinenraum der Demokratie« …

Artikel vom 21. 5. 2019
MIT-Spargelessen mit André Kuper
Appellieren an die Wähler, sich am 26. Mai bei der EU-Wahl für die Demokratie stark zu machen (von links): MIT-Kreisvorsitzender Stefan Bierfischer, Kandidatin Birgit Ernst und Landtagspräsident André Kuper.
Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU im Kreis Gütersloh hatte bei ihrem traditionellen Spargelessen in diesem Jahr prominenten Besuch aus Düsseldorf. Gastredner des Abends war der nordrhein-westfälische Landtagspräsident und heimische Abgeordnete André Kuper. Anlässlich der bevorstehenden Europa-Wahl hatte Kuper seinen Vortrag unter das Motto »Verantwortung für die Demokratie« gestellt.

Kuper betonte allem voran die Bedeutung der Europawahl am 26. Mai. »Wer Demokratie will, muss wählen gehen. Wir dürfen das Parlament nicht den EU-Gegnern überlassen«, erklärte der Landtagspräsident und erinnerte an das höchste Ziel der Vereinigung, den Frieden in Europa zu sichern. »Eine meiner wichtigsten Funktionen als Landtagspräsident ist die eines Botschafters für die Demokratie«, sagte Kuper. Insofern könne er die Gäste der MIT-Veranstaltung quasi mit Informationen »aus dem Maschinenraum der Demokratie versorgen.« Kuper sieht eine ganze Reihe an Baustellen, an denen die Demokratie gestärkt werden muss. So gelte es, das Wir-Gefühl in der Gesellschaft zu erhöhen und der Verrohung der Sprache entgegenzuwirken. »Auch im Landtag ist der Tonfall rauer geworden. Das merkt man an der sprunghaft gestiegenen Anzahl an Rügen in dieser Legislaturperiode«, so Kuper. Der Landtagspräsident will daher vor allem jungen Menschen Lust auf Demokratie machen. Dazu sind seit 2017 verschiedene neue Formate des Kontakts zwischen Landtag und Bevölkerung eingeführt worden. Bei der Aktion »Präsidium macht Schule« zum Beispiel gehen die Mitglieder des Landtagspräsidiums in Schulen, um sich den Fragen der Schüler zu stellen. Das Format »Landtag macht Schule« öffnet an sitzungsfreien Tagen den Landtag komplett für Schüler. »Darüber hinaus werden zu uns gekommene Flüchtlinge in die »Demokratieschule« eingeladen«, erklärte Kuper. Im Anschluss blickte er in seiner Rolle als Abgeordneter auf das bisher in Düsseldorf Erreichte. Dazu zählen unter anderem die Fortschritte beim Haus der Geschichte, bei der medizinischen Fakultät Bielefeld und beim FH-Standort Gütersloh.

Zu Gast war auch Birgit Ernst, die CDU-Kandidatin für OWL für die Europawahl. Auch sie nutzte die Veranstaltung, um vor den Gästen die Bedeutung der Wahl zu verdeutlichen: Die EU brauche angesichts der aktuellen Entwicklungen in den USA, in China und in Russland nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Stärke. Angesichts der neuen chinesischen Seidenstraße sei auch ein starker Kapitalmarkt von großer Bedeutung. Als positives Signal wertet Ernst, dass sich die EU gerade in der Brexit-Krise als handlungsfähig erwiesen habe.

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