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Maroder Radweg zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bokel wird saniert


Baubeginn an der K 1 am Montag …

Artikel vom 14. 3. 2019
Maroder Radweg zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bokel wird saniert
Deutlich erkennbar sind die schweren Schäden am Radweg entlang der K1 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Rietberg-Bokel. Foto: Kreis Gütersloh
Die Kreisstraße 1 (Lippstädter/Bokeler/Batenhorster Straße) verbindet Rheda-Wiedenbrück mit dem Rietberger Ortsteil Bokel. Die K 1 verfügt über eine Baumallee, die das Landschaftsbild positiv beeinflusst, sowie über einen Radweg, der das komfortable Befahren der Strecke mit dem Rad ermöglichen soll. So zumindest die Theorie. Tatsächlich sorgen die Wurzeln der Alleebäume dafür, dass der Radweg derzeit mehr Achterbahn als gut zu befahrene Wegstrecke ist. Die Ursache dafür ist klar: Die Aufbaustärke eines Radweges ist geringer als die einer Straße. Immerhin muss ein Radweg nur Fahrräder und Fußgänger, die Kreisstraße jedoch täglich viele LKWs aushalten können. Über Jahre können daher Wurzeln diesen Aufbau anheben und die Fahrbahn wellig werden lassen.

Dennoch möchte der Kreis Gütersloh die etwa 240 Bäume unbedingt erhalten. Das bedingt allerdings auch, dass Schäden am Radweg in Kauf genommen und regelmäßig behoben werden müssen. Dazu wird die gesamte Strecke voraussichtlich ab Montag, 18. März, auf etwa fünf Kilometer Länge grundsaniert und zusätzlich verstärkt. Die vorhandene schadhafte Oberfläche wird ausgefräst, teilweise wieder eingebaut und verdichtet. Anschließend werden neue Trag- und Deckschichten aufgebracht, so dass insgesamt ein stärkerer (und höherer) Aufbau entsteht und die Strecke für lange Zeit vor Schäden bewahrt wird.

Planmäßig beträgt die Bauzeit drei Monate, so dass der gesamte Radweg Mitte Juni wieder zur Verfügung steht. Während der Bauzeit können Kraftfahrzeuge und Radfahrer die Straße benutzen. Ausnahmsweise kann es jedoch zur einseitigen Sperrung einzelner Bauabschnitte kommen. Der Verkehr wird dann mittels Ampelanlage geregelt. »Wir versuchen die Einschränkungen für die Bürger so gering wie möglich zu halten«, sagt Markus Schwarze, zuständiger Bauleiter der Abteilung Tiefbau. »Deswegen sperren wir nur dann, wenn der Bauablauf es wirklich erfordert. Danach geben wir die Stelle wieder frei.«

Die Maßnahme kostet etwa 395.000 Euro. Eine Investition, die sich hinsichtlich der steigenden Bedeutung von Radverkehrsmobilität lohnt, so Schwarze, und die zudem zur Aufrechterhaltung eines guten Radwegenetzes beiträgt.

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