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111 Jahre JVA Bielefeld-Senne


Minister besucht Justizvollzugsanstalt in Herzebrock-Clarholz …

Artikel vom 12. 6. 2018
111 Jahre JVA Bielefeld-Senne
Ministerbesuch in der JVA-Außenstelle Herzebrock: Der Landtagsabgeordnete Raphael Tigges (Zweiter von links) hatte Justizminister Peter Biesenbach (Vierter von links) zum 111. Bestehen der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne nach Herzebrock-Clarholz eingeladen.
Die Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne hat ihr 111-jähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür begangen. Auch in der Außenstelle in Herzebrock-Clarholz waren Kooperationspartner und Angehörige der Bediensteten zu einem Blick hinter die Türen der Anstalt eingeladen. Der heimische Landtagsabgeordnete Raphael Tigges (CDU) hat diese Gelegenheit genutzt, um den nordrhein-westfälischen Justizminister Peter Biesenbach im Anschluss an den Landesparteitag in Bielefeld zum Besuch der Außenstelle in Pixel einzuladen.

Die JVA-Außenstelle Herzebrock verfügt über 96 Haftplätze für den offenen Männervollzug. Neun Bedienstete sind für die Gefangenen zuständig. Die Anstalt arbeitet mit 39 Arbeitgebern zusammen, für die die Inhaftierten tätig sind. »Dabei kamen im Jahr 2017 immerhin 86.168 Arbeitsstunden zusammen, mit denen die Inhaftierten 830.000 Euro für die Justizverwaltung NRW erwirtschaftet haben«, entnahm Tigges den ausgestellten Zahlen. Seit einem halben Jahr verfügt die Außenstelle über einen besonderen Schwerpunkt: Sie hat ein spezielles Programm für Männer entwickelt, bei denen Spielsucht Hintergrund ihrer Kriminalität ist. »Die Anzahl spielsüchtiger Menschen steigt in den letzten Jahren rasant an«, erklärte Spielsuchtexpertin Ilona Füchtenschnieder. »Wir versuchen im offenen Strafvollzug, diese Probleme durch Spielsuchtberatung, Schuldnerberatung und Psychotherapie zu behandeln.«

Im Gespräch mit JVA-Chefin Kerstin Höltkemeyer-Schwick, ihrem Stellvertreter Rolf Bahle, Bereichsleiter Bernhard Rickel, Bürgermeister Marco Diethelm sowie dem Beiratsvorsitzenden Detlev Kroos und Beiratsmitglied Susanne Kohlmeyer erklärte der Minister, ihn würden vor allem die Erfolge der Maßnahmen interessieren. »Derzeit werden die Einrichtungen und die Maßnahmen im Justizvollzug überprüft«, so Biesenbach. »Erfolgreiche Programme können nach der Überprüfung landesweit als Vorbild dienen.« Neben Informationen über die Haftbedingungen, die Mitarbeiterzufriedenheit und das spezielle Spielsuchtprogramm ging es im Gespräch auch um Miet- und Nutzungsfragen des Gebäudes an der Pixeler Straße.

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