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CDU-Bürgergespräch Pavenstädt

Eine mögliche Biogasanlage am Kompostwerk, die mangelhafte Einzelhandelsversorgung und das umstrittene Neubaugebiet am Lörpabelsweg standen im Mittelpunkt des jüngsten Bürgergespräches der Gütersloher CDU

Lesedauer 1 Minute, 23 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 10. Februar 2005
CDU-Bürgergespräch Pavenstädt

Eine mögliche Biogasanlage am Kompostwerk, die mangelhafte Einzelhandelsversorgung und das umstrittene Neubaugebiet am Lörpabelsweg standen im Mittelpunkt des jüngsten Bürgergespräches der Gütersloher CDU. Nach Kattenstroth und Sundern waren diesmal die Pavenstädter zur Diskussion mit dem designierten Bürgermeisterkandidaten Heiner Kollmeyer und Mitgliedern des Gütersloher Ortsverbandes geladen. Fast 50 Bürger konnte Marita Fiekas, Gütersloher Ortsverbandsvorsitzende in der Gaststätte Raschke begrüßen.

Nachdem die Plattform aus CDU und Grünen kürzlich angekündigt hatte, sich mit der Möglichkeit einer Biogasanlage am Gütersloher Kompostwerk zu beschäftigen, äußerten zahlreiche Pavenstädter Befürchtungen, dass es mit der Errichtung einer solchen Anlage zu höheren Verkehrs- und Geruchsbelastungen kommen könnte. Petra Demuth, CDU-Ratsfrau aus Pavenstädt, sah in der Nutzung des ohnehin anfallenden Gases aus dem Kompost hingegen eine Chance, die Geruchsbelastungen weiter zu verringern. Heiner Kollmeyer betonte zudem, dass es nicht um die Verwertung zusätzlicher Grünabfälle gehe. Nach seiner Kenntnis sei der Entwicklungsstand der Technik außerdem noch nicht fortgeschritten genug, um eine Biogasanlage auf der Basis der Direkteinspeisung des Gases in Gütersloh derzeit effektiv realisieren zu können.

Begrüßt wurde von vielen Anwesenden die Ankündigung der CDU-Ratsvertreter, einer Bebauung des Biotopes am Lörpabelsweg nicht zuzustimmen. Die Verwaltung solle prüfen, inwieweit eine Bebauung möglich sei, ohne das Biotop nachhaltig zu schädigen, erklärte Heiner Kollmeyer.

Einig waren sich Bürger und Politiker darüber, dass die Einzelhandelsversorgung in Pavenstädt unzureichend ist. Für den Großteil der rund 9600 Pavenstädter gebe es kaum fußläufig erreichbaren Einzelhandel. Wer hier wohne, müsse mit dem Auto einkaufen, hieß es aus dem Publikum. Im Rahmen des zu erarbeitenden Zentren- und Einzelhandelskonzeptes wollen sich die Vertreter des Gütersloher CDU-Ortsverbandes um eine Verbesserung der Situation bemühen.

Foto: Begrüßung beim Pavenstädter Bürgergespräch: (v.l.) die CDU-Ratsvertreter Heiner Kollmeyer und Marita Fiekas sowie Kreisvorsitzender Ludger Kaup.

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