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Prof. Dr. med. Boris Buerke ist neuer Chefarzt der Klinik für Radiologie im Klinikum Gütersloh

Prof. Dr. med. Boris Buerke hat am 1. Oktober die Leitung der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Magnetresonanztomographie im Klinikum Gütersloh übernommen

Lesedauer 3 Minuten, 15 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 25. Oktober 2019
Prof. Dr. med. Boris Buerke ist neuer Chefarzt der Klinik für Radiologie im Klinikum Gütersloh
Kaufmännischer Direktor Andreas Tyzak, Chefarzt Prof. Dr. Boris Buerke, Geschäftsführerin Maud Beste und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Gero Massenkeil

Gütersloh (kgp). Prof. Dr. med. Boris Buerke hat am 1. Oktober die Leitung der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Magnetresonanztomographie im Klinikum Gütersloh übernommen. Er ist Nachfolger von Dr. med. Peter Berliner, der Ende Juli nach 25 Jahren als Chefarzt der Klinik in den Ruhestand getreten war. Für seine Tätigkeit in Gütersloh hat sich Prof. Dr. Buerke insbesondere den Ausbau digitaler Verfahren sowie die klinische Weiterentwicklung der Bildgebung auf dem Gebiet der Onkologie vorgenommen.

Prof. Dr. Buerke stammt aus Wolfsburg und studierte von 1996 bis 2002 Humanmedizin an der Medizinischen Hochschule Hannover, wo er 2003 auch seine Promotion abschloss. Seit 2003 war er am Institut für Klinische Radiologie im Universitätsklinikum Münster tätig – zunächst als Assistenzarzt in Weiterbildung, dann als Funktionsoberarzt, Oberarzt und zuletzt als Leitender Oberarzt und Stellvertreter des Institutsdirektors. 2011 wurde er habilitiert und erlangte die Lehrberechtigung im Fach Radiologie, seit 2015 hat er eine außerplanmäßige Professur an der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster inne. Parallel dazu schloss er 2015 ein Masterstudium »Health Business Administration« an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg ab.

Prof. Dr. Buerke ist Facharzt für Radiologie mit jahrelanger Erfahrung in der Schnittbilddiagnostik, also der Auswertung von Bildern aus Computertomographien (CT) und Magnetresonanztomographien (MRT) sowie aus den Hybridsystemen PET-CT und PET-MRT (Kombination der Positronen-Emissions-Tomographie mit CT oder MRT). Auch die bildgestützten Interventionen und minimal-invasiven Therapien zählen zu seinem Repertoire. Dazu gehören zum Beispiel bildgestützte Gewebeentnahmen (Biopsien) sowie unter anderem so genannte transkutane ablative Tumortherapien.

Am Klinikum Gütersloh habe ihn vor allem dessen breites medizinisches Spektrum und der onkologische Schwerpunkt gereizt, so Prof. Dr. Buerke: »Es gibt unter anderem mit der Gefäßchirurgie und der Urologie gleich mehrere Fachkliniken, in denen Interventionen durchgeführt werden. Darüber hinaus verfügt das Klinikum Gütersloh mit dem Onkologischen Zentrum und den weiteren Organkrebszentren über eine hohe Expertise bei der Behandlung von Krebserkrankungen, zu der ich gerne beitragen und die ich mit modernen Bildgebungsverfahren sowie der Etablierung ablativer Tumortherapieverfahren auch weiterentwickeln möchte. Dazu gehört aber auch die spezifische Organbildgebung wie z.B. die MR-Prostatographie, die in der Zukunft zunehmende Bedeutung erlangen wird.« Bereits am Universitätsklinikum Münster lag ein Schwerpunkt der klinischen Tätigkeit von Prof. Dr. Buerke auf den interventionellen bildgesteuerten Verfahren bei Organtumoren, Knochen- und Weichteilläsionen aus den onkologischen Kliniken sowie der Tumororthopädie. Als Vertreter des Instituts für Klinische Radiologie im Comprehensive Cancer Center Münster nahm er regelmäßig an interdisziplinären Tumorkonferenzen teil, an denen er nun auch im Klinikum Gütersloh mitwirken wird.

Daneben ist Prof. Dr. Buerke die moderne kardiale und kardio-vaskuläre Bildgebung ein besonderes Anliegen: »In Kooperation mit den Kliniken für Kardiologie und Gefäßchirurgie ergeben sich auf diesem Gebiet viele Optionen zur Weiterentwicklung – von der Bildgebung bis zur bildgestürzten Therapie.«

Neben der Etablierung neuer Verfahren soll die moderne apparative Ausstattung mit Röntgen, Ultraschall, CT und MRT in Zukunft unter anderem durch semiautomatische Befundassistenzsysteme ergänzt werden, wünscht sich Prof. Dr. Buerke: »Damit können beispielsweise Veränderungen von Tumoren besser eingeordnet und das Therapieansprechen optimaler erfasst werden. Dies hilft dabei, die Therapie zu verbessern.« Darüber hinaus soll durch die Nutzung eines neuen technischen Systems die digitale Vernetzung mit niedergelassenen Ärzten sowie anderen Kliniken und Ambulanzen, aber auch den Patienten verbessert werden: »Über das System xPIPE wird es möglich sein, digitale radiologische Bilder einfach und sicher an uns im Klinikum zu übermitteln. Die Daten sind dabei verschlüsselt und können von nahezu jedem Internetzugang versendet werden ohne zuvor spezielle Programme installieren zu müssen«, erklärt Prof. Dr. Buerke. Der Versand einer Daten-CD per Post könne so in Zukunft entfallen.

»Wir freuen uns, mit Prof. Dr. Buerke einen hervorragenden Nachfolger gefunden haben, mit dem wir die bisher erfolgreiche Arbeit der Radiologie fortsetzen können. Durch seine große Expertise in der Onkologischen Bildgebung, aber auch auf andern Feldern der Radiologie kann er das Fächerspektrum des Klinikum Gütersloh sehr gut abbilden und die radiologischen Untersuchungsmodalitäten und -verfahren weiterentwickeln«, so Geschäftsführerin Maud Beste. »Als Stellvertreter des Institutsdirektors bzw. Mitglied in der Geschäftsführung des Instituts für Klinische Radiologie am Uniklinikum Münster hat er zudem Erfahrungen in der strukturellen, organisatorischen und ökonomischen Ausrichtung einer Klinik sammeln können.«

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