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»Regionale 2022«: Auszeichnung für das »Bündnis für Wohnen im ländlichen Raum« bei Auftaktveranstaltung

Die ostwestfälisch-lippischen Städte Nieheim (federführend), Marienmünster, Schieder-Schwalenberg sowie Vlotho (Nordrhein-Westfalen), Drebkau beziehungsweise Drojwk (Brandenburg) und der Hansestadt Seehausen, Altmark (Sachsen-Anhalt) verbindet ihre ländliche Struktur und die Suche nach zukunftsweisender Kleinstadtentwicklung

Lesedauer 1 Minute, 46 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 27. September 2021

»Regionale 2022«: Auszeichnung für das »Bündnis für Wohnen im ländlichen Raum« bei AuftaktveranstaltungAuszeichnung als Projekt der »Regionale 2022« für die Akteure des »Bündnis für Wohnen im ländlichen Raum«: Patrick Hartmann (»InWis«, Bochum), Stefan Niemann (Stadt Marienmünster), Prof. Dr. Schafmeister (FHM Bielefeld), Elmar Kleine (Fraktionsvorsitzender CDU), Lea Gründer (FHM Bielefeld), Patrick Miles (OWL GmbH), Jörg Bierwirth (Bürgermeister, Schieder-Schwalenberg), Annette Nothnagel (Leiterin »Regionale 2022«, OWL GmbH), Johannes Schlütz (Bürgermeister, Stadt Nieheim), Paul Köhne (Bürgermeister der Stadt Drebkau), Swen Horstmann (Fraktionsvorsitzender SPD), Herbert Müller (Fraktionsvorsitzender UWG), Florian Greger (Stadt Nieheim), Prof. Dr. Heinze (Ruhr Universität Bochum), Dr. Holger Pump-Uhlmann (von der Stadt Nieheim beauftragter Architekt und Planer). Foto: Stadt Nieheim

Die ostwestfälisch-lippischen Städte #Nieheim, #Marienmünster, #Schieder-#Schwalenberg sowie #Vlotho (#Nordrhein-#Westfalen), #Drebkau beziehungsweise #Drojwk (#Brandenburg) und der Hansestadt #Seehausen, #Altmark (#Sachsen-#Anhalt) verbindet ihre ländliche Struktur und die Suche nach #zukunftsweisender #Kleinstadtentwicklung. Als »Bündnis für #Wohnen im #ländlichen #Raum« – kurz »#BüWoLand« – schafft der Verbund mit seinen wissenschaftlichen Partnern #Lösungen für den innerörtlichen Leerstand. Das Vorzeige-Vorhaben für das »#UrbanLand #OstWestfalenLippe« sorgt für attraktive Lebensumfelder gerade in kleinen Städten. Dafür wurde es jetzt als Projekt der »#Regionale 2022« ausgezeichnet.

Das erste Präsenztreffen der beteiligten Kommunen in Nieheim brachte die Akteure in den Austausch und bot Gelegenheit für eine Ortsbesichtigung. Der #Projektverbund hat zur Aufgabe, zukunftsfähige Nutzungsmodelle für #Flächen und #Bestandsimmobilien in den Ortskernen der beteiligten sechs #Kommunen, die mit Leerstand vieler Wohn- und Geschäftshäuser in der historischen Ortsmitte kämpfen, auszuarbeiten. Es gilt, neue Wohnmodelle zu entwickeln, die im Altbestand umsetzbar sind. Damit sollen gute Rahmenbedingungen für private Initiativen und Investition geschaffen werden.

»›BüWoLand‹ ist ein ›Next-Practice-Modell‹. Nicht zuletzt durch #Corona suchen immer mehr Menschen das Leben in ländlichen, vitalen Gebieten. Gleichzeitig gilt es, älteren Menschen passende #Angebote zu machen. Das Konzept setzt hier an und findet systematisch Instrumente, die helfen, Ortskerne kleinerer Kommunen attraktiver zu gestalten«, würdigt »Regionale«-Leiterin Annette Nothnagel das Vorhaben im Rahmen der Urkundenübergabe. Das »Bündnis für Wohnen im ländlichen Raum« wurde im Juni vom UrbanLand Board, dem Entscheidungsgremium der Regionale mit dem A-Status qualifiziert und damit zum Projekt der Regionale 2022 gemacht.

Die wissenschaftlichen Partner – das »#InWIS« – »Institut für Wohnungswesen, Immobilienwirtschaft, Stadt- und Regionalentwicklung« der #Ruhr-#Universität #Bochum sowie die #Fachhochschule des #Mittelstands #Bielefeld, Fachbereich #Wirtschaft, #Innovation und #Raumentwicklung, boten in Nieheim fachlichen Input, unter anderem wurde ein #Datenpool zur Sammlung relevanter Kennzahlen, vorgestellt.

»Das Bündnis ist eine große Chance für die beteiligten Kommunen. Ein fundiertes, wissenschaftlich untermauertes Konzept mit Ansätzen zur Bekämpfung von innerörtlichem Leerstand und den #Donut-#Effekt, bei dem sich Innenbereiche rückläufig zeigen bei gleichzeitig boomenden Außenbezirken, ist das Ziel. Allein von dem wohl ziemlich einmaligen Entwicklungsprozess werden die sechs Gemeinden enorm profitieren. Und durch die bundesweite Vernetzung können wir von guten Beispielen über dem Tellerrand lernen«, so Johannes Schlütz, #Bürgermeister der federführenden Stadt Nieheim im Kreis #Höxter.

#OWL #NRW

Fielmann
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