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Die chinesische Heilkunde wird nun schon mehr als 5.000 Jahre lang ausgeübt. Somit ist diese Heilkunde eine der ältesten und erprobtesten und das umfassendste medizinische System der Welt. Noch immer ist diese Heilkunde dynamisch und entwickelt sich weiter, wie sie es …

Artikel vom 15. 2. 2015
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Die chinesische Heilkunde wird nun schon mehr als 5.000 Jahre lang ausgeübt. Somit ist diese Heilkunde eine der ältesten und erprobtesten und das umfassendste medizinische System der Welt. Noch immer ist diese Heilkunde dynamisch und entwickelt sich weiter, wie sie es jahrtausendelang getan hat.

Geschichte und Glauben sind feste Fundamente dieser alten Heilkunde. Sie wurzelt in dem Prinzip von Jing und Yang. Zwei Kräften die der Natur, aller Materie, allem Handeln, allem Denken und jeder Bewegung innewohnen. Jing und Yang sind entgegengesetzte aber doch komplementäre und sich ergänzende Kräfte. Das Zusammenspiel von Yin und Yang ist das auslösende Moment jeder Veränderung oder Bewegung im Universum. Yin ist die negative passive Kraft. Es ist seinem Wesen nach weiblich, dunkel, empfangend, zusammenziehend, abwärts gerichtet und wird durch das Wasser symbolisiert. Yang ist die positive, aktive Kraft. Es ist seinem Wesen nach männlich, hell, schöpferisch, sich ausdehnend, aufwärts gerichtet und wird durch das Feuer symbolisiert. Die Kräfte von Yin und Yang sind voneinander abhängig und können nicht ohne einander existieren.

Der Ideale Zustand der Natur und daher auch der Gesundheit ist dann gegeben, wenn sich die beiden in einem harmonischen Gleichgewicht befinden. Aus dem Wechselspiel zwischen Yin und Yang entsteht das Qi, die Lebensenergie. Alle Formen des Lebens im Universum sind auf das Qi, die alles begründende Lebenskraft oder Vitalenergie zurückzuführen. Qi erlangt man durch Vererbung und es wird durch die Verdauung der Nahrung entzogen. Der Atem entzieht der Luft Qi und Überträgt es in den Lungen. Die Qualität und die Ausgewogenheit des Qi bestimmen den Gesundheitszustand eines Menschen und die Dauer seines Lebens. Ernährung und Atemtechniken so wie Heilkräuter spielen im chin. Gesundheitssystem eine wichtige Rolle um die Qualität des Qi zu erhalten oder zu verbessern.

Das Qi strömt im Körper durch spezielle Kanäle (Meridiane). Es gibt im Körper insgesamt 59 Meridiane. Kommt es nun im Bereich dieser Meridiane zu einem Stau, einer Blockade oder ist in bestimmten Bereichen zu viel beziehungsweise zu wenig Energie vorhanden, können zum Beispiel durch Akupunktur diese Energie ausgeglichen werden um gesundheitliche Störungen zu vermeiden oder zu beheben. Zu diesem Zwecke wird mit Nadeln an bestimmten Punkten (Tore) gestochen um die Energien zu harmonisieren. Die Punkte werden nach bestimmten Regeln angeregt oder beruhigt. Eine groß angelegte Studie der IKK hat ergeben das bei zahlreichen Erkrankungen die Akupunktur eine Heilung oder Besserung bei 80 bis 90 Prozent der Erkrankten bewirkte währen der Erfolg schulmedizinischer Behandlungen bei 30 Prozent bis 40 Prozent lag.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin ist die Lehre von den fünf Elementen. Nach den Beobachtungen der damaligen Heilkundigen gibt es im Universum fünf Elemente – Wasser, Feuer, Erde, Metall, und Holz – und sie ordneten diese Elemente den Organen unseres Körpers zu. Lunge und Dickdarm dem Metall, Leber und Gallenblase dem Holz, Milz/Pankreas und Magen der Erde, Nieren und Harnblase dem Wasser, Herz und Dünndarm dem Feuer. Auch Nahrung wird diesen Elementen zugeordnet. Nur ein fundiertes Wissen über das Wechselspiel dieser Elemente – Organe ermöglicht eine gründlich Diagnosenstellung um eine individuelle Therapie durchführen zu können. Unverzichtbare Bestandteile dieser Diagnoseerstellung sind hierbei die Zungen- und Pulsdiagnose. Bei der Zungendiagnose wird die Form, die Farbe, der Belag und die Feuchtigkeit beziehungsweise Trockenheit der Zunge beurteilt um somit Rückschlüsse über die Art der Erkrankung, über Fülle, Leere oder Stagnation des Qi im Bereich der Organe und des Blutes schließen zu können.

Die Pulsdiagnose ist relativ schwer zu erlernen aber ohne Pulsdiagnose ist chinesische Medizin nicht möglich. Auch die Pulsdiagnose gibt Auskunft über den Zustand und die Verteilung des Qi in unserem Körper. Die Pulse werden auf der rechten und linken Arteria radialis ertastet wobei jeweils 6 Pulse zu ertasten sind die den 12 wichtigsten Organen zugeordnet werden. Die Qualität dieser Pulse ermöglicht schnell eine Gesamtschau über den Menschlichen Organismus. Ohne das Wissen über die Elemente und der Zungen- und Pulsdiagnose ist eine individuelle Behandlung (zum Beispiel Akupunktur) nicht möglich.

Das Hauptanliegen der chin. Medizin ist es, die gegensätzlichen Kräfte im Organismus ins Gleichgewicht zu bringen. Es ist die Pflicht des Heilers, die Harmonie dieser Kräfte zu erhalten, und das Hauptziel seiner Bemühungen muß es sein, das Gleichgewicht wieder herzustellen, wenn eine dieser Kräfte zu stark oder zu schwach ist. Dies gelingt aber nur wenn der Patient bereit ist mitzuarbeiten. Hierzu gehört auch eine gesunde Lebensführung (Ernährung, Körper- und geistige Hygiene). Außerdem besteht die Möglichkeit durch Akupressur oder durch Bewegungsmeditationen wie zum Beispiel Tai Chi oder Qi-Gong selbst Gesundheitsvorsorge zu betreiben oder aktiv an der eigenen Genesung mitzuarbeiten.

Walter Sudmann
Heilpraktiker
Mauerstraße 1
33330 Gütersloh
Telefon (05241) 14431

Sprechstunden nur nach telefonischer Vereinbarung

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