Versicherungsmakler Rainer Gellermann, Gütersloh

»Kultur Räume Gütersloh«, das Programm im Februar 2022

Nachdem Luke Mockridge mit seinem letzten Liveprogramm »Lucky Man« neue Maßstäbe gesetzt, und uns dabei auf eine Reise der Selbstfindung mitgenommen hat, wechselt er jetzt die Perspektive: »Welcome to Luckyland« ist der Blick auf eine Welt, die uns ständig als Dystopie verkauft wird.

Lesedauer 14 Minuten, 51 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 4. Januar 2022, DOI: https://www.guetsel.de/content/33879/7314509.html
»Kultur Räume Gütersloh«, das Programm im Februar 2022
Foto: Boris Breuer

»Kultur Räume Gütersloh«, das Programm im Februar 2022

Stadthalle

Luke Mockridge, »Welcome to Luckyland«

Nachdem Luke Mockridge mit seinem letzten Liveprogramm »Lucky Man« neue Maßstäbe gesetzt, und uns dabei auf eine Reise der Selbstfindung mitgenommen hat, wechselt er jetzt die Perspektive: »Welcome to Luckyland« ist der Blick auf eine Welt, die uns ständig als Dystopie verkauft wird. Aber ist unsere Welt wirklich dem Untergang geweiht, oder kriegt die Menschheit doch noch die Kurve, wenn sie begreift, das letztendlich jeder Einzelne für sein eigenes Luckyland verantwortlich ist?

Auch wenn es dem Berufsoptimisten Luke gerade schwer gemacht wird, gibt er wie immer alles, um mit jedem Lachen die Welt um sich herum ein klein wenig zu verbessern. Den Koffer voller Optimismus, Instrumente und Stories über das Leben, die Welt und die Aufgabe, als 90er-Jahre-Kind endlich Verantwortung für die Welt zu übernehmen, macht sich Deutschlands Ausnahmekünstler wieder auf Tour! Du bist eingeladen! »Welcome to Luckyland«!

Luke Mockridge (29) feiert Ende 2012 mit seinem ersten Solo-Programm »I’m Lucky, I’m Luke« erfolgreich Premiere. Seine Tour führt ihn, neben Kurzauftritten und Moderationen, durch ganz Deutschland. Mit diesem und seinem zweiten Erfolgsprogramm »Lucky Man« hat er Hallen mit bis zu 14.000 Menschen gefüllt. Rund eine Million Fans hat er bislang begeistert, die alle hautnah erleben wollten, wie Luke sich munter durch die Welt der Generation »hashtag« wühlt.

Auch im Fernsehen ist er erfolgreich. Mit seinen eigenen TV-Shows »Luke! Die Woche und ich«, »Luke! Die Schule und ich«, »Luke! Die 90er und ich« und »Luke! Die WM und ich« begeistert er bei Sat.1 seit 2015 ein Millionenpublikum. Im Radio ist er zudem regelmäßig bei 1Live (WDR) in der Sendung »2Live in 1Live« zu hören, die er gemeinsam mit seinem Kollegen Ingmar Stadelmann bestreitet.

2018 gewann er mit »Luke! Die Woche und ich« den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie »Beste Unterhaltung Late Night«. Nach insgesamt vier Auszeichnungen beim Deutschen Comedypreis zwischen 2013 und 2017 erhielt er 2018 erneut den begehrten Preis in den Kategorien »Beste Comedyshow« (»Luke! Die Woche und ich«) und »Erfolgreichster Live-Act«. 2016 wurde er zudem mit der 1LIVE #Comedy Krone ausgezeichnet.

Donnerstag, 3. Februar 2022, 20 Uhr, Stadthalle, großer Saal, Karten für den 3. April 2020 und dem 19. Februar 2021 behalten ihre Gültigkeit oder können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, bei der sie erworben wurden

Maxi Gstettenbauer, »Next Level«

Pressetexte haben immer sowas marktschreierisches. »Seht her! Ich bin der Geilste! Guckt mal wie viele Preise ich gewonnen habe (zwölf) und bei wie vielen Comedy-Sendungen ich zu Gast war (allen)! Du musst unbedingt ein Ticket kaufen!« Diese schamlose Selbstbeweihräucherung ist nichts mehr für mich.

Seit 10 Jahren stehe ich jetzt auf der Bühne und es geht mir einfach richtig auf den Sack, dass der Pressetext fertig sein muss bevor man überhaupt das Programm geschrieben hat. Was soll das? Pressetexte sind eh wurscht. Noch nie hat ein Mensch gesagt: »Mensch, ich habe neulich einen unfassbaren Pressetext gelesen. Der hat mich so verändert! Ich habe mich direkt scheiden lassen und lebe nun in Sibirien, um dort mit Hilfe der örtlichen Schamanen mein wahres Ich zu finden.«

Auch wenn ich noch keine Zeile geschrieben habe, kann ich versprechen: Es wird obergeil. In Zeiten von Fake News kann man sowieso alles behaupten. Warum sollte dann dieser Pressetext auch nur einen Funken Wahrheit enthalten?

Ich könnte einfach sagen, dass während dieser 90 Minuten (mal gucken, wie viel ich schaffe) ein russisches Tanzorchester zu dem aktuellen Shindy Album tanzt, während im Hintergrund ein Elefant Backflips macht. Aber wahrscheinlich wird es dann doch wieder pure Stand-Up-Comedy wie man sie in Deutschland nur selten findet.

Ich nenne die Show »Next Level«, weil ich ein alter Zocker bin und ich den Moment, indem man einen Spielabschnitt geschafft hat am meisten gefeiert habe. Danach bleibt die Frage: Was kommt im nächsten Level? Wie geht es weiter? So geht es mir gerade. Und ganz vielen Menschen aus meiner Generation genauso. Das behaupte ich einfach mal, denn ich kenne alle aus meiner Generation persönlich.

So! Wir haben die 30 geknackt, der Bauchansatz ist sichtbar, die Ambitionen schwinden und dann noch diese blöde Sache mit dem Klima. Wie sieht da das »Next Level« aus? Diese Frage werde ich an diesem Abend versuchen zu beantworten. Ach ja, und es gibt Pimmelwitze.

Euer Maxi

Freitag, 4. Februar 2022, 20 Uhr, Stadthalle, kleiner Saal

Gütersloh Philharmonisch, Nordwestdeutsche Philharmonie, Rory MacDonald, Benjamin Appl

  • Carl Maria von Weber (1786 bis 1826), »Euryanthe«, Ouvertüre
  • Gustav Mahler (1860 bis 1911), »Lieder eines fahrenden Gesellen«
  • Johannes Brahms (1833 bis 1897), Sinfonie Nummer 1, c-moll, opus 68

Carl Maria von Webers Oper »Euryanthe« hat bis heute nicht die Anerkennung erfahren, die ihr eigentlich zustehen müsste. Schuld daran sei vor allem der verworrene und undurchsichtige Verlauf der Handlung, meint die Musikforschung. Die herzerfrischende Ouvertüre aber hat überlebt: Sie weist Weber als begnadeten Melodiker aus. Eingängige Melodien enthalten auch Gustav Mahlers »Lieder eines fahrenden Gesellen«. Die vier Gesänge erzählen auf musikalisch bewegende Weise von einem Wandergesellen, der den Verlust seiner Geliebten beklagt. Glücklich dagegen war Brahms mit seiner nach langem Ringen entstandenen 1. Sinfonie c-moll op. 68, mit der er endgültig aus dem Schatten Beethovens heraustrat.

Donnerstag, 10. Februar 2022, 20 Uhr, Einführung 19.15 Uhr, Stadthalle, großer Saal

»SchLaDo«, Matthias Reuter, »Wenn ich groß bin, werd’ ich Kleinkünstler«

#Humor ist oft eine Frage der Perspektive. Und von unten nach oben lacht es sich viel herzlicher als umgekehrt. Warum trotzdem alle dauernd nach oben wollen, hat Matthias Reuter nie verstanden. So bleibt er am Boden und besieht sich von dort aus die Vorturner, Vorbilder und Vordenker des Landes. Sokrates sagte noch selbstkritisch: »Ich weiß, dass ich nichts weiß.« Diese Zeiten sind vorbei. Heute präsentiert einem jeder die einzige und alleinige Wahrheit. Und da ist Vorsicht geboten. Denn Leute, die immer die Wahrheit kennen, haben sie sich meist selbst ausgedacht. Dieses Kabarettprogramm ist jedenfalls von vorne bis hinten erfunden. Matthias Reuter kennt die Wahrheit auch nicht. Aber seine erfundenen Geschichten kommen oftmals nah dran. Dafür ist er bislang einige Male mit lustig klingenden Kabarettpreisen ausgezeichnet worden, zuletzt mit dem Publikumspreis des Reinheimer Satirelöwen 2017, aber auch z.B. mit der Jurypreis-Kappe des Wettbewerbs Tegtmeiers Erben 2011.

Donnerstag, 10. Februar 2022, 20 Uhr, Stadthalle, kleiner Saal, Karten für den 5. November 2020 und den 29. April 2021 behalten ihre Gültigkeit oder können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie erworben wurden

»SchLaDo«, Dagmar Schönleber, »Respekt von, für und mit Dagmar Schönleber«

Alle fordern ihn, niemand hat ihn zu verschenken, und angeblich ist er nicht käuflich: Respekt. Aber wer hat ihn denn wirklich verdient? Wie reagieren, wenn Eltern beim Fußballturnier den Schiri verprügeln, weil der eigene Sohn gefoult hat? Und reicht nicht manchmal eine gute Mischung aus Toleranz und Ignorieren? Getrieben vom Wunsch nach Ordnung und Revolution zeigt Dagmar Schönleber, dass die beste Aussicht nicht von der Wetterlage abhängt, sondern von einem klaren Kopf. In einer Zeit, in der Trolle immer realer und die Politiker immer ungeheuerlicher werden, macht sie sich auf die Suche nach den Anfängen des richtigen Umgangs und blickt auf die Zukunft des Miteinanders im Durcheinander. Ein Abend zwischen Anstand und Aufstand, Etikette und Ekstase, Knigge und Knast. Dabei gilt wie immer: Die Lebensweisheiten sind frei, während die Gitarre Akkordarbeit leistet. Respekt!

Donnerstag, 17. Februar 2022, 20 Uhr, Stadthalle, kleiner Saal, Karten für den 25. März 2021 behalten Ihre Gültigkeit oder können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, bei der sie erworben wurden

Eure Mütter, »Bitte nicht am Lumpi saugen!«

Im Januar 2020 feierten Eure Mütter die Premiere ihres mittlerweile siebten Programms, kurz danach kam der Corona-Lockdown. Jetzt dürfen Eure Mütter endlich wieder durchstarten.

Mehr als 20 Jahre ist es her, dass das Stuttgarter #Comedy Trio erstmals eine Bühne betrat und im Anschluss die Welt der Unterhaltung komplett auf links drehte. In ganz Deutschland und darüber hinaus wurden sie im Nu zu Lieblingen des Comedy-Publikums mit ihrer einzigartigen Mischung aus Wort, Musik und Akrobatik. Okay, vielleicht ist »Akrobatik« etwas übertrieben. Ihre Mischung aus Wort, Musik und meisterhaftem Tanz… ja, also gut: Es ist eine Mischung aus Wort, Musik und entspanntem Sitzen auf bequemen Stühlen. In jedem Fall einzigartig.

Hunderttausende Live-Zuschauer und 50 Millionen YouTube-Views später präsentieren Eure Mütter mit »Bitte nicht am Lumpi saugen!« nun zwei Stunden völlig neues Material, für das ganz klar gilt: Volles Rohr – all killer, no filler!

Im mittlerweile siebten Programm der drei schwarzgewandeten Herren Andi Kraus, Don Svezia und Matze Weinmann, stecken erneut jede Menge Songs und Sketche, wie sie einfach niemand sonst schreiben kann. Geschweige denn spielen. Immer mitten aus dem Leben, aber stets außerhalb des Gewöhnlichen. Seid dabei, wenn die Mütter einmal mehr absolut alles geben – komplett zügellos, verdammt lustig und kein bisschen zimperlich.

Samstag, 19. Februar 2022, 20 Uhr, Stadthalle, großer Saal

Theater

WDR Jazzpreis

Mit dem WDR Jazzpreis zeichnet der Westdeutsche Rundfunk die Vielfältigkeit der regionalen Jazzszene dieses Bundeslandes aus. 2022 wird der Preis zum 18. Mal vergeben. Durch den Abend führt Götz Alsman.

Freitag, 4. Februar 2022, 20 Uhr, Theater, Theatersaal

Preisträgerkonzerte

Mit dem WDR Jazzpreis zeichnet der Westdeutsche Rundfunk die Vielfältigkeit der regionalen Jazzszene dieses Bundeslandes aus. 2022 wird der Preis zum 18. Mal vergeben. Durch den Abend führt Götz Alsman.

Samstag, 5. Februar 2022, 20 Uhr, Theater, Theatersaal

Führung durch das Theater

Bei einer Führung durch das Theater können Besucherinnen und Besucher Wissenswertes zur Entstehung und über den Betrieb dieses besonderen Hauses erfahren und natürlich den Bereich des Gebäudes erkunden, der dem Publikum sonst vorenthalten bleibt.

Montag, 7. Februar 2022, 18 bis 19 Uhr, Theater Gütersloh, Eintrittskarten sind zum Preis von 3 Euro beim »Stadtmarketing« erhältlich, Telefon: (05241) 2113636

Klangkosmos Weltmusik, Janusz Prusinowski Trio

Das »Janusz Prusinowski Trio« steht in der Tradition der Meistermusiker des ländlichen Polen. Gleichzeitig ist das Ensemble eine Ethno-Avantgarde-Formation mit einem charakteristischen Klang und einer eigenen musikalischen Sprache, die von der Kunst der Improvisation getragen wird. Der Stil des »Janusz Prusinowski Trios« ist geprägt von der Suche nach aktuellen Interpretationen der wichtigsten Elemente ländlicher Musik aus Zentralpolen. Das Trio zeigt ganz neue Facetten dieser traditionsreichen Mazurkas, deren Elemente neben den klassischen Eindrücken auch an zeitgenössische Genres wie Blues oder Rock’n’Roll erinnern. Seit 2008 erfüllen die drei Musiker überall auf der Welt die Konzertsäle mit ihrem besonderen Klang.

Dienstag, 8. Februar 2022, 18.30 bis 19.30 Uhr, Theater, Theatersaal, Janusz Prusinowski (Fiddle, Dulcimer, Akkordeon, Gesang), Piotr Piszczatowski (Baraban-Trommel, Rahmentrommel), Michał Żak (Holzflöten, Schalmei, Klarinette), Meister der Global-Mazurkas, Polen, Eintritt frei

Jugendtheater, »Ping«, Schauspiel von Esther Koning

»Ping« – so nennt sich die Heldin in diesem Stück. Ping meint, dass sie sich selber viel besser erziehen kann als ihre Eltern, denn die sind völlig mit sich beschäftigt, sie streiten sich. Täglich. Immer und immer wieder. Ping vertraut dem Publikum ihr Leben an, sie erzählt von Abenteuern mit Aliens und fantastischen Zeiten in der Schule, von einer genialen Erfindung und von einem Super-Deal, den ihr Vater demnächst machen wird. Und Ping erzählt auch davon, wie der Super-Deal ihres Vaters schiefgeht und wie ihre Mutter alleine auf Reisen geht und in Mexiko eine neue Familie gründet.

Anrührend und witzig zugleich erzählt das Schauspielsolo davon, wie sich ein junger Mensch immer wieder aufmacht, dem Leben das Allerbeste abzutrotzen.

Mittwoch, 9. Februar 2022, 11 Uhr, Theater, Studiobühne, Theaterhaus Ensemble, für Zuschauer von 9 bis 12 Jahren

Kindertheater, »Fidolino – was macht die Kamelle in der Klarinette?«

Tätä – tätä – tätä!!! Mit Helau, Alaaf und jeder Menge Konfetti begrüßen die musikalischen Jecken ihr Publikum zur Karnevalssitzung im Fidolino-Saal. Dabei greifen sie nicht nur tief in die Verkleidungskiste, sondern bringen auch kostümierte Instrumente zum Vorschein. Alles klingt erstaunlich oder verblüfft durch irrwitzige Rhythmen und Tempokaskaden. Alle Gäste sind zum Feiern, Mitschunkeln und Anstimmen von Karnevalsliedern eingeladen – aber nur mit eigenem Kostüm!

Sonntag, 13. Februar 2022, 11 bis 12 Uhr, Theater, Studiobühne, närrisches Treiben im Konzertsaal, für Kinder von 4 bis 7 Jahren

Theaterspionage, Theater-Picknick

Das Picknick an frischer Luft muss im Winter und manchmal auch im Frühjahr noch etwas warten. Das ist aber kein Grund, zu Hause zu bleiben. Raus aus dem Wohnzimmer – rein ins Theater! Noch besser als Zuschauen ist Selbermachen, und dazu sind die Sonntagnachmittage eine prima Gelegenheit. Kinder und ihre Eltern können hier einmal gemeinsam ausprobieren, welche Figuren, Rollen und Talente in jedem schlummern: improvisieren, bekannte und unbekannte Geschichten in Szenen verwandeln, Schauspielübungen kennenlernen, verkleiden und bei alldem natürlich ganz viel Spaß haben.

Sonntag, 13. Februar 2022, 15 bis 18 Uhr, Theater, Studiobühne, Theaterworkshop für Eltern oder Großeltern und Kinder ab 6 Jahren, Leitung Christine Ruis, Anmeldung bei Karin Sporer, Telefon (05241) 864-141

»The Last Ship«, Theater Koblenz, deutsche Erstaufführung

Inspiriert von seiner eigenen Biografie, erzählt Sting vom Leben der hart arbeitenden Werftarbeiter im englischen Newcastle und von ihrem Kampf gegen die Schließung der Werft, die ihrer Region lange Zeit das Überleben sicherte.

Als Gideon nach 17 Jahren in seine Heimatstadt Newcastle zurückkehrt, sieht er seine Erwartungen an einen herzlichen Empfang nicht erfüllt: Weder hat seine Jugendliebe Meg auf ihn gewartet, noch kann er in die Fußstapfen seines Vaters als Werftarbeiter treten. Denn die Inhaber der Schiffswerft sehen sich mit der bevorstehenden Schließung konfrontiert, nachdem sich die Regierung gegen eine Rettungsaktion entscheidet. Wissend, dass der Verlust des Arbeitsplatzes gleichsam den Verlust des Lebens, wie sie es kennen, bedeutet, nehmen Gideon und die Werftarbeiter ihr Schicksal selbst in die Hand: Sie bauen das letzte Schiff fertig, trotzen jedem Widerstand und kämpfen um ihre Existenz. Außerdem nähern Gideon und Meg sich wieder an – Gideon erfährt, dass er eine Tochter hat, die wie einst Sting  selbst ihr Zuhause verlassen will, um in London Karriere als Musikerin zu machen. »The Last Ship« erzählt vom Mut angesichts der Hoffnungslosigkeit, von der Rohheit des Lebens und von der Bedeutung von Gemeinschaft, Familie und Träumen.

Samstag, 12. Februar 2022, 19.30 bis 22.30 Uhr, Sonntag, 13. Februar 2022, 19.30 bis 22.30 Uhr, Theater, Theatersaal, musikalische Leittung Karsten Huschke, Regie Markus Dietze, Bühne: Bodo Demelius, Kostüme Bernhard Hülfenhaus, Video Georg Lendorff, Dramaturgie Juliane Wulfgramm, Choreinstudierung Aki Schmitt

Kindertheater, »Jetzt wird's sportlich – die große Orchester Challenge«

Im Orchester ist ein Wettstreit entbrannt. Schneller! Höher! Weiter! Das ist alles, was zählt. Die Musiker legen ihren Frack beiseite und streiten darum,wer nun wohl die Chefin oder der Chef im Orchester ist. Seid live dabei und stimmt mit ab, wer am Ende ganz oben auf dem Siegertreppchen steht. Vielleicht gibt es ja sogar den einen oder anderen Überraschungssieg?

Donnerstag, 17. Februar 2022, 9.15 und 11 Uhr, Theater, Theatersaal, Nordwestdeutsche Philharmonie, Konzept und Moderation Johannes Hofmann, für Kinder ab 8 Jahren

Kindertheater, »Das Lied der Grille«, nNach einer Fabel von Aesop

Die Sonne scheint, die Wiese blüht. Alles könnte so schön sein, wäre da nicht diese endlose Plackerei: sammeln, sammeln, sammeln, damit die Speisekammer voll wird. Doch dann klingt eine Melodie über die Wiese und allen wird es ganz leicht und heiter zumute. Was einer Grille mit ihrer Geige gelingt, ist kaum zu fassen: Alle plaudern, lachen und tanzen. Party gab es lange nicht mehr. Doch dann kommt er – der Winter. Und die Grille hat nichts gesammelt … Ein bewohntes Klavier erzählt die Geschichte vom Fiedeln oder Vorsorgen, von schönen Künsten, Plackerei, leeren Mägen und vollen Speisekammern, von einem fetten Sommer und einem eisigen Winter. Und einem Freund …

Freitag, 18. Februar 2022, 10 bis 10.50 Uhr und 15 bis 15.50 Uhr, Theater, Studiobühne, »die exen«, Für Kinder ab 4 Jahren

Taschentheater, »Robozee versus Sacre«, Streetdance trifft Strawinsky

Ein kurzes Aufwärmen in der Arena, durchatmen, Warten auf den Gegner, schon bricht die Musik mit aller Klanggewalt über den Tänzer herein. Mit der Produktion »Robozee versus Sacre« wirft die zeitgenössisch-urbane Tanzkompagnie Renegade einen neuen und einzigartigen Blick auf das wohl legendärste Bühnenmusikwerk der Geschichte: »Le Sacre du Printemps«.

Zur Uraufführung des Balletts 1913 sorgten Komponist Igor Strawinsky und Choreograf Vaslav Nijinsky mit schnell wechselnden Rhythmen statt sanfter Harmonien, stampfenden Tänzern statt grazilem Spitzentanz nicht nur für einen handfesten Bühnenskandal, sondern markierten ebenso die Geburtsstunde der Tanzmoderne. Über 200 Choreografinnen und Choreografen haben sich mit dem Werk bereits auseinandergesetzt, unvergessen Pina Bauschs gefeierte Choreografie von 1975.

Der Choreograf Christian Zacharas erzählt den »Sacre« nun zum ersten Mal als zeitgenössisch-urbanes Solo, als »Battle« eines Streetdancers gegen »Le Sacre du Printemps«. Auf außergewöhnliche Art und Weise lässt Zacharas Elemente verschiedener urbaner Tanzstile mit der weltberühmten Musik aufeinanderprallen und verschmelzen, gegeneinander antreten und sich vereinen – und verhandelt so das gefeierte Werk der Hochkultur auf einer neuen Ebene.

Donnerstag, 24. Februar 2022, 19.30 bis 20.30 Uhr, Theater, Theatersaal, Pottporus, Renegade, Choreografie Christian Zacharas, Tanz Robozee, Licht Jens Piske, Produktionsleitung Zekai Fenerci

»Lucia di Lammermoor«

Enrico will seine Schwester Lucia mit dem mächtigen Lord Arturo Bucklaw verheiraten, um seine Existenz zu retten. Lucia hat dagegen Edgardo Ravenswood ewige Treue geschworen, dem Todfeind Enricos. Mit einem gefälschten Brief, der Edgardo der Untreue bezichtigt, gelingt es Enrico, Lucia zur Heirat mit Lord Bucklaw zu bewegen. Edgardo erscheint auf der Hochzeit und verflucht Lucia. Sie tötet ihren Mann. Edgardo fordert Enrico zum Duell. Lucia wird von Wahnsinn befallen, der zum Tod führt.

Donizettis wohl bekannteste tragische Oper geht auf Sir Walter Scotts populären Roman von 1819 zurück: »The Bride of Lammermoor«.

Mit »Lucia di Lammermoor« schuf Donizetti eine der berühmtesten Opern des italienischen Belcanto und mit der Wahnsinnsarie der Lucia eine der facettenreichsten und dramatischsten Arien der Opernliteratur.

Der britische Regisseur Sam Brown ist spätestens nach dem Gewinn des Europäischen Opernregiepreises und des renommierten »Ring Award« international gefragt. Unter anderem inszenierte er an der Bayerischen Staatsoper, München und der English National Opera, London.

Sonntag, 27. Februar 2022, 19.30 bis 21.15 Uhr, Theater, Theatersaal Dramma Tragico von Gaetano Donizetti, Libretto von Salvadore Cammarano, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, Theater Osnabrück, musikalische Leitung Andreas Hotz, Regie Sam Brown, Ausstattung Alex Lowden

Theater Extra, »Die Mörderin – ein dystopisches Endzeitmärchen«

1953 schrieb Ray Bradbury seine visionäre Kurzgeschichte »Der Mörder« über die ständige Erreichbarkeit und Beschallung durch Werbung und Musik, die den Protagonisten zum Mörder der Übertragungsgeräte werden lässt. Die Bürgerbühne Gütersloh hat sich von diesem Thema inspirieren lassen und im Frühjahr 2020 eine Schreibwerkstatt veranstaltet, bei der eine neue Textgrundlage entstanden ist.

Die Welt ist ein Hochhaus. Unzählige Wohneinheiten stapeln sich übereinander, jeder lebt für sich, verbunden nur in einem bildschirmgebundenen Miteinander, in dem gefährlich direkte Kontakte, Ausflüge, körperliche Nähe, Urlaube, Sport eliminiert und durch wundervolle digitale Freundschaften ersetzt sind. Zufrieden vegetieren die Bewohner*innen in ihren vier Wänden, bis Charlie Adam, eingesperrt über viele Jahre in den Tiefen des Hauses auf einmal freikommt und in diese Welt der Einzelnen, unfähig zu verstehen was geschehen sein mag, einzudringen beginnt. Und auf einmal gerät vieles ins Wanken.

Freitag, 25. Februar 2022, 19.30 Uhr, Samstag, 26. Februar 2022, 19.30 Uhr, Montag, 28. Februar 2022, 19.30 Uhr, Theater, Studiobühne Inspiriert von der Novelle »Der Mörder« von Ray Bradbury, Bürgerbühne Projekt, für die Regie und Inszenierung konnte die Bürgerbühne den erfahrenen Regisseur Hendrik Becker aus Bochum gewinnen

www.kultur-räume-gt.de

Salenti

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