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»Tag des Wolkenkratzers« – Wohnen in Frankfurt am Main ist mehr als nur eine schöne Skyline

Am »Tag des Wolkenkratzers« wollen die Frankfurter »Piraten« auf das Thema nachhaltige Stadtentwicklung aufmerksam machen

Lesedauer 1 Minute, 24 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 3. September 2021
»Tag des Wolkenkratzers« – Wohnen in Frankfurt am Main ist mehr als nur eine schöne Skyline

Frankfurt am Main (ots) Am »Tag des Wolkenkratzers« wollen die Frankfurter »Piraten« auf das Thema nachhaltige Stadtentwicklung aufmerksam machen. Der aktuelle Hochhausentwicklungsplan der Stadt stammt aus dem Jahr 2008. Aus diesem ist bis heute noch nicht alles umgesetzt worden, jedoch wird bereits ein neuer Plan entwickelt.

Ein Anlass, um konkret auf einige wichtige Punkte aufmerksam zu machen: Die Stadt Frankfurt am Main hat aufgrund ihrer Lage nicht die Möglichkeiten, um weiter in die Fläche zu wachsen. Doch wenn den Menschen auf Dauer in der Stadt kein bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung steht, ziehen sie aufs Land. Um dieser Landflucht entgegenzuwirken, muss einiges getan werden, um auch in den kommenden Jahren ein nachhaltiges und lebenswertes Leben in der Stadt zu ermöglichen. Neue Ideen müssen her, zum Beispiel Wohnbebauung in mehr als sechs Stockwerken oder eine nachhaltige Holzbauweise, wie sie in Hamburg umgesetzt wird. Immer mehr Menschen – junge wie alte – wohnen alleine; auch so genannte Mehrgenerationenhäuser können ein Bestandteil der Lösung sein. Das Ziel muss sein, alle möglichen technischen Konzepte umzusetzen, die machbar sind, um die versiegelten Flächen auszugleichen. Es geht darum, Gewerbegebiete nicht zu verkleinern, sozialen Wohnungsbau zu fördern und das im Einklang mit Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

»Auf unseren begrenzten Flächen in Frankfurt muss Wohnungsbau neu gedacht werden. Statt Luxuswohntürme zu entwickeln, muss das Hochhauskonzept um Wohnhochhäuser für alle ergänzt werden. Klimagerechtes Bauen muss im Vordergrund stehen. Statt mit Beton Kohlendioxyd zu erzeugen, wird mit nachwachsenden Rohstoffen das Klima geschützt. Regenwasserversickerungsanlagen, Zisternen zur Brauchwasserversorgung und Grünanlagenbewässerung, Gebäudebegrünung und Solaranlagen sind nicht nur an Luxusgebäuden möglich und notwendig. Diese Vorgaben muss die Stadtverordnetenversammlung machen.« »Klimaziele werden gemacht, um sie nicht zu verfehlen«, fordert Herbert Förster, Stadtverordneter im Römer für die Frankfurter »Piraten«.

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