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Ökumenisches Grußwort zum DFB-Pokalfinale


Zum DFB-Pokalfinale zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund wendeten sich am Donnerstag, 13. Mai 2021, Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz, und Kirchenpräsident Volker Jung, Sportbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), mit einem ökumenischen Video-Grußwort …

Artikel vom 13. 5. 2021
Ökumenisches Grußwort zum DFB-Pokalfinale
Hannover (ots) Zum DFB-Pokalfinale zwischen RB Leipzig und Borussia Dortmund wendeten sich am Donnerstag, 13. Mai 2021, Weihbischof Jörg Michael Peters (Trier), Sportbischof der Deutschen Bischofskonferenz, und Kirchenpräsident Volker Jung, Sportbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), mit einem ökumenischen Video-Grußwort an die Fußballbegeisterten. Aufgrund der Corona-Pandemie kann der ökumenische Gottesdienst, der normalerweise am Tag des DFB-Pokalfinales in Berlin gefeiert wird, in diesem Jahr nicht stattfinden.

In dem Video erklärt Kirchenpräsident Volker Jung, dass es angesichts der Pandemie weiterhin gut und richtig sei, aufeinander zu achten und sich zu schützen. »Wie gerne würden wir wieder große Fußballfeste erleben – mit vielen Menschen, mit Fangesängen, mit Umarmungen und toller Stimmung. Noch geht es nicht. Noch ist die Zeit der Vorsicht und des Abstands.« Der biblische Gedanke »Alles hat seine Zeit« rege dazu an, sich auch in schwierige Situationen hineinzufinden und zugleich die Hoffnung auf bessere Zeiten zu richten. Kirchenpräsident Jung betont: »Verliert die Hoffnung nicht, dass auch wieder andere Zeiten kommen. Mir hilft es, mich mit allem, was mir das Herz schwer macht, Gott anzuvertrauen. Ich bitte dann Gott: Gott, hilf mir hinzunehmen, was ich nicht verändern kann. Gott, gib mir die Kraft, das zu ändern, was ich ändern kann. Und Gott, schenke mir die Weisheit, das eine vom andern zu unterscheiden.«

In dem ökumenischen Grußwort unterstreicht Weihbischof Jörg Michael Peters: »Alles dreht sich mal wieder um diesen Ball. Für mich ist es ein Phänomen und faszinierend, dass Menschen, ganz gleich welchen Geschlechts und welchen Alters, sich für den Fußball interessieren.« Was für so viele Bereiche jetzt gelte, davon sei der Fußball nicht ausgenommen. Bei allem Respekt, was technisch möglich sei, bleibe uns Wesentliches genommen: »menschliche Begegnungen, auch die Berührungen der anderen und das gemeinsame Teilen von Begeisterung, aber auch Anteilnahme«. Es fühle sich an, wie in einem Tunnel unterwegs zu sein - mit einem Lichtschein am Ende. »Diese Hoffnung gebe ich nicht auf: dass Gott, wo es um das Leben geht, am Ball bleibt - auch dann, wenn das Leben selbst auf dem Spiel steht«, so Weihbischof Peters.

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© Christian Schröter AGD