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Startschuß für den Rathausumbau fällt Anfang April


Mit dem Abbruch der Brücke zwischen »Haus I« und »Haus II« beginnen Anfang April offiziell die Umbauarbeiten für das Gütersloher Rathaus. Mit einem Rathaus-Anbau …

Artikel vom 10. 2. 2005
Startschuß für den Rathausumbau fällt Anfang April
Gütersloh (gpr). Mit dem Abbruch der Brücke zwischen »Haus I« und »Haus II« beginnen Anfang April offiziell die Umbauarbeiten für das Gütersloher Rathaus. Mit einem Rathaus-Anbau an das ältere Haus (II), einem gemeinsamen Eingangsgebäude für beide Häuser und der Einrichtung eines Bürgerbüros im Erdgeschoß soll der Service für die Bürger verbessert und jahrzehntelangen provisorischen Lösungen ein Ende gesetzt werden. Im Oktober 2008 sollen Anbau und Bürgerbüro fertig sein.

Das Bürgerbüro mit einer Bündelung von Angeboten und Aufgaben, die die Bürger gemeinhin im Rathaus erledigen, stand schon seit mehreren Jahren auf der Agenda von Politik und Verwaltung, bis der Rat im vergangenen Jahr endgültig den Beschluss zur Umsetzung fasste. Es wird fortan die erste Anlaufstelle für fast alle Rathausangelegenheiten – von den »Klassikern« wie der Ausstellung von Personalausweisen über die Anmeldung von Mülltonnen bis hin zur Abgabe von Fundsachen oder der Anmeldung zu Veranstaltungen (etwa für die Ferienspiele) sein. Darüber hinaus wird hier – logistisch sinnvoll – die Bearbeitung der E-Mail-Eingänge angesiedelt, ebenso bekommt hier die Telefonauskunft ihren Sitz. »Alle wichtigen Serviceangebote zentral anbieten, beraten und von dort aus gegebenenfalls für individuelle Fragen an die zuständigen Fachbereiche weiterleiten« – das ist laut Bürgermeisterin Maria Unger das Ziel der zentralen Anlaufstelle. »Wir setzen damit auch einen immer wieder geäußerten Wunsch aus der Bürgerschaft auf und gehen einen Schritt, den umliegende Rathäuser in den vergangenen Jahren bereits vollzogen haben.«

Deutlich erweiterte Öffnungszeiten – einschließlich Samstagsbetrieb – soll das Bürgerbüro mit der Infotheke im Eingangsbereich in Zukunft den Bürgern bieten, alles ohne Personlaufstockung, denn die räumliche Bündelung schafft auch Synergie-Effekte bei der Arbeitsorganisation. In diesem Sinne ist auch die Erweiterung des Hauses II zu sehen, das Mitte der Fünfziger Jahre als »neues Rathaus« entstand. Der siebengeschossige Anbau setzt in gleicher Höhe die Linie dieses Gebäudes fort und schafft neuen Büroraum, der wiederum die Möglichkeit eröffnet, weitere Bürgerangebote an zentraler Stelle zu konzentrieren und damit Mietverhältnisse aufzugeben. Haus I (Baujahr 1968) und Haus II werden durch ein zentrales Eingangsgebäude zum Konrad-Adenauer-Platz hin verbunden, von dem die Kunden und Kundinnen direkt ins Bürgerbüro geleitet werden. Zum Projekt gehört daher auch eine entsprechende Platzgestaltung

Bereits vor einigen Wochen haben mit Leitungs-, Rohr- und Kabelverlegungen die Vorarbeiten für das Großprojekt begonnen, das federführend vom heimischen Architekturbüro Hauer und Kortemeier begleitet wird. Mit dem Abriss der Verbindungsbrücke Anfang April (sie wird ersetzt durch eine filigrane Glasverbindung in Höhe des vierten Stockwerks) fällt der Startschuss für die eigentlichen Bauarbeiten, die einem ambitionierten Zeitplan folgen: Mitte Mai wird der Grundstein für den Erweiterungsbau und das Eingangsgebäude gelegt. Die Fertigstellung der Gebäude ist für Juni 2008 geplant, es folgt eine Sanierungsphase der Fenster und Fassaden an Haus I und II, bis im Herbst 2008 mit dem Umzug der Büros und der Einrichtung des Bürgerbüros begonnen werden kann.

Die Folgen der gut eineinhalbjährigen Bauphase betreffen vor allem die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Rathaus, Besucher und Besucherinnen werden sich neben den unvermeidbaren Staub- und Lärmbelästigungen darauf einrichten müssen, dass die Parkmöglichkeiten hinter dem Rathaus wegfallen und dass Büros im Rathaus zwischenzeitlich eingeschränkt oder an anderer Stelle als gewohnt erreichbar sind. »Wir sind optimistisch, daß sich solche Beeinträchtigungen in Grenzen halten«, erklären dazu die Projektverantwortlichen Beigeordneten Christine Lang und Stadtbaurat Josef E. Löhr.

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