Versicherungsmakler Rainer Gellermann, Gütersloh

Drei Viertel der Deutschen wollen elektronische Patientenakte nutzen

Lesedauer 2 Minuten, 43 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 6. Dezember 2021
Drei Viertel der Deutschen wollen elektronische Patientenakte nutzen

Drei Viertel der Deutschen wollen elektronische Patientenakte nutzen

  • Die Hälfte wurde noch nicht über die »ePa« informiert
  • Fast zwei Drittel wollen Gesundheitsdaten für die Forschung freigeben
  • Dienstag findet die »#Digital #Health Conference« des #Bitkom statt

Berlin, 6. Dezember 2021

Seit dem 1. Januar 2021 bieten die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten die elektronische Patientenakte (»#ePa«) an. Das Interesse der Menschen ist groß: 76 Prozent möchten die ePa gern nutzen, allerdings erst 0,5 Prozent der Befragten hat sie bereits in Gebrauch. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.003 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, die im November 2021 durchgeführt wurde. Demnach wollen 39 Prozent die ePa auf jeden Fall nutzen, 37 Prozent wollen dies wahrscheinlich tun. Jeder und jede Fünfte (20 Prozent) schließt dies jedoch für sich aus. Dass erst so wenige Menschen die elektronische Patientenakte jetzt schon nutzen, liegt auch daran, dass sie kaum über die ePa aufgeklärt wurden. So sagt mehr als die Hälfte (52 Prozent), bislang noch nicht von ihrer Krankenkasse oder der Ärzteschaft über die elektronische Patientenakte informiert worden zu sein. 73 Prozent fordern, #Ärzte müssten die Versicherten aktiv auf die ePa hinweisen. »Die elektronische Patientenakte ist das Kernstück der #Digitalisierung des Gesundheitswesens. Mit ihr erhalten die Versicherten einen schnellen Zugriff auf ihre medizinischen Daten, Diagnosen und vom kommenden Jahr an auch auf ihren Impfpass. Gerade die Corona-Pandemie hat uns drastisch vor Augen geführt, wie wichtig Vernetzung, ein funktionierender, sicherer Datenaustausch und die digitale Dokumentation von Untersuchungsergebnissen sind«, sagt Dr. Ariane Schenk, Bereichsleiterin Health and Pharma beim Bitkom.

62 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass alle Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte bekommen sollten, 41 Prozent halten die Beantragung für umständlich. Fast drei Viertel (72 Prozent) wünschen sich, dass die ePa verschiedene Services und Anwendungen enthält, etwa Tools für die Arztsuche oder Terminbuchungen oder auch das E-Rezept. Ab 2023 ist vorgesehen, dass Nutzerinnen und Nutzer der ePa freiwillig ihre Gesundheitsdaten anonymisiert der öffentlichen Forschung zur Verfügung stellen können – 60 Prozent derjenigen, die die »ePa« nutzen beziehungsweise nutzen wollen, sind zu einer solchen Datenspende bereit. 

Unter denen, die grundsätzlich die Nutzung der »ePa« ablehnen, hat fast die Hälfte (46 Prozent) Bedenken, dass die eigenen Daten nicht sicher sein könnten. 20 Prozent sehen keinen Nutzen in der »ePa« und 29 Prozent befürchten, dass Eingabefehler passieren und zu falschen medizinischen Entscheidungen führen könnten. 30 Prozent derjenigen, die keine »ePa« wollen, sagen auch: Ich kenne mich nicht mit dem Thema aus. »Ärzte sollten ihre #Patienten jetzt aktiv auf die Vorteile der ›ePa‹ hinweisen«, fordert Bitkom-Expertin Schenk. 

Um die elektronische Patientenakte und ein digitales Gesundheitssystem geht es auch bei der »Digital Health Conference« des Bitkom am 7. Dezember 2021. Nach der Eröffnung durch Bitkom-Vizepräsident Dr. Dirk Wössner geht es in verschiedenen Panels und Vorträgen um Themen wie »#KI« und »#Big #Data« in der Medizin, digitale Lösungen im Kampf gegen Corona oder die Nutzung von Gesundheitsdaten. 

Information und kostenlose Anmeldung unter www.health-conference.de …

Hinweis zur Methodik

Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im November 2021 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.003 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt. Die Umfrage ist repräsentativ. Die Fragen lauteten: »Wollen Sie die elektronische Patientenakte nutzen?«; »Ab 2023 können #Nutzer der elektronischen Patientenakte freiwillig ihre Gesundheitsdaten der öffentlichen Forschung anonymisiert zur Verfügung stellen. Würden Sie diese Funktion nutzen?«; »Aus welchen Gründen würden Sie die elektronische Patientenakte nicht nutzen?«; »Welchen Aussagen zur elektronischen Patientenakte stimmen Sie zu?«

Fleurop, sag’s mit Blumen

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Top Thema Gütersloh
Rezepte für Gütersloh: Gemüse Tajine, von einer Gütersloher Köchin

Die (auch der) Tajine ist in der nordafrikanischen Küche des Maghreb ein rundes, aus Lehm gebranntes Schmorgefäß mit gewölbtem oder spitzem (konischem) Deckel mehr …
Gütersloh: Update. Bändchen System nur für 2G, die Bändchen gelten weiterhin als Zugangserleichterung im Einzelhandel

Das Bändchen System bleibt auch über den Januar hinaus für die Kunden im Gütersloher Einzelhandel bestehen mehr …
Anzeige: Lesetipps für Gütersloh, Kaja Andrea Otto, »Spiritual Feminist«, online bestellen

Wie wir patriarchale Strukturen aufbrechen und zu einem neuen weiblichen Selbstbild und Body Freedom finden können mehr …

Technik und Internet in Gütersloh aktuell


Anzeigen: Unternehmen in Gütersloh


LogoLogoLogoLogoLogoLogo
 

Online Marketing Choice Award
Selection Online Competence Excellence
Alliance Design Award Gold
blacksand inc.
Third Place
EUQ CERT
IHK
HDE Handelsverband Deutschland
AOK die Gesundheitskasse
Deutscher Fachjournalisten Verband
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Bundesvereinigung City und Stadtmarketing Deutschland
Digitaler Ort NRW
                                                           

Bloggerei.de   TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste

© 2001 bis 2022 Christian Schröter AGD