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Traumberuf Abenteurer


Auf Einladung von Bertelsmann stellte »Geo«-Redakteur Lars Abromeit Gütersloher Schülern seine spannendsten Expeditionen vor …

Artikel vom 17. 2. 2016
Traumberuf Abenteurer
Er taucht zwischen Millionen Quallen in der Südsee, steigt im Himalaya auf über 7.000 Meter hohe Berge, klettert in China in unerforschte Höhlen – und schreibt anschließend in Hamburg darüber: Lars Abromeit ist Expeditionsredakteur beim renommierten Reportage-Magazin »Geo« aus dem Hause Gruner + Jahr. Auf Einladung von Bertelsmann war der Journalist am Dienstagnachmittag zu Gast in Gütersloh und berichtete rund 60 Schülerinnen und Schülern des Stiftischen Gymnasiums und des Städtischen Gymnasiums aus dem »Alltag« eines Redakteurs für Abenteuer und Expeditionen.

Den eingeladenen Gymnasiasten aus Geschichts- und Sozialwissenschaftskursen schilderte der 41-Jährige dabei eindrucksvoll einige seiner spannendsten Expeditionen. Für seinen ersten »Geo«-Job reiste Abromeit 2002 mit Forschern in die Antarktis und musste dort im Camp erst einmal lernen, wie man bei -50°C in Eiswüste und Schneesturm überleben kann. »Wenn man sich morgens die Zähne putzen möchte, sollte man abends die Zahnpasta mit in den Schlafsack nehmen«, riet Abromeit den Schülern.

Seit der ersten Expedition vor fast 15 Jahren reist er mehrmals im Jahr an entlegene Orte der Welt, um den »Geo«-Lesern zuhause vom Abenteuer Forschung zu berichten. Dabei geht der Familienvater oft an die Grenzen des menschlich Möglichen. Für seine Reise auf den Himalaya stieg er 2014 mit einem Team aus Ärzten und Probanden über 7.000 Meter hoch, um dort an einem Experiment zur Sauerstoffversorgung im Gehirn teilzunehmen – eine Erfahrung, die er nicht wiederholen würde. »Auf dieser Höhe konnten wir nicht einschätzen, wie gefährlich die Situation tatsächlich war. Später haben die Untersuchungsergebnisse gezeigt, dass einige von uns in Lebensgefahr waren.«

Auch wenn die Expeditionen nach exotischen Abenteuern klingen – für Abromeit sind sie auch Arbeit: »Expeditionen zu entlegenen Orten machen wir nicht zum Spaß, sondern weil dort wichtige Forschungen passieren. Die Erkenntnisse aus der Himalaya-Expedition werden zum Beispiel in der Intensivmedizin genutzt. Durch die Höhlenforschung in China versuchen die Forscher zu verstehen, wie die Wasserwelten tief unten entstehen und funktionieren. Das kann dann Bauern in der Trockenzeit helfen.«

Seine Erzählungen untermalte Abromeit auf der Veranstaltung mit beeindruckenden Fotos, beispielsweise von riesigen unterirdischen Hallen in Neu-Guinea bis zu Robben im Meer vor Patagonien. Im Anschluss an den Vortrag hatten Schüler Gelegenheit, dem professionellen Abenteurer Fragen zu stellen, bevor Abromeit wieder zurück in den Zug nach Hamburg stieg. Dort bereitet er sich schon auf die nächste Expedition vor: Ende Februar geht es für ihn für eine neue noch geheime »Geo«-Expedition nach Südamerika.

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