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20 Jahre Renate-Gehring-Stiftung


Noch immer erinnert sich Myriam Knittel an die Glücksmomente und an die Stille ringsum, als sie auf Spiekeroog mit ihrem vierjährigem Sohn Liam James am Strand Muscheln gesammelt hat. Eine willkommene und wichtige Atempause für die Alleinerziehende, die zurzeit eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht …

Artikel vom 26. 10. 2015
20 Jahre Renate-Gehring-Stiftung
Gemeinsame Geburtstagsfeier auf dem Westfalenhof: Kinder, Alleinerziehende und Bürgermeister Henning Schulz (rechts) bedankten sich bei Werner Gehring (zweiter von rechts) für das 20-jährige Engagement der Renate-Gehring-Stiftung
Gütersloh (gpr). Noch immer erinnert sich Myriam Knittel an die Glücksmomente und an die Stille ringsum, als sie auf Spiekeroog mit ihrem vierjährigem Sohn Liam James am Strand Muscheln gesammelt hat. Eine willkommene und wichtige Atempause für die Alleinerziehende, die zurzeit eine Ausbildung zur Altenpflegerin macht. So wie Myriam Knittel ermöglicht die Renate-Gehring-Stiftung jedes Jahr zwei Erholungsfreizeiten für Alleinerziehende mit ihren Kindern, eine Freizeit mit nicht schulpflichtigen und eine Freizeit für Familien mit grundschulpflichtigen Kindern. Werner Gehring, dem Stifter und 1. Vorsitzenden der Renate-Gehring-Stiftung, liegen sie am Herzen: die Alleinerziehenden, die benachteiligten Kinder und Jugendlichen und auch die Senioren. Den 20. Geburtstag der Stiftung wollten er und seine Tochter Antje deshalb auch mit all denen feiern, die im Mittelpunkt der Stiftung stehen.

Mit den fünfzehn Kindern und ihren Müttern kehrte am Samstag Leben ein auf dem Westfalenhof. Als Dankeschön an Werner Gehring hatten die Alleinerziehenden ein Lied vorbereitet: »Bist du glücklich, klatsche drei Mal in die Hände.« Auch Bürgermeister Henning Schulz hatte keine große Rede mitgebracht, aber einen Blumenstrauß und herzliche Worte, die einmal mehr das Engagement der Stiftung würdigten. Neben Kaffee und Kuchen erhielten Kinder und Erwachsene auch die Gelegenheit, den Hof zu besichtigen und die Pferde zu besuchen, die von den Kindern gern eine Mohrrübe als kleine Begrüßung annahmen.

Andschana Hark und ihre Tochter Amelie waren bereits dreimal mit der Renate-Gehring -Stiftung auf Spiekeroog. Und jedes Jahr fragt Amelie: »Mama, wann geht es wieder los?«. Beide freuen sich, mit dieser Freizeit eine Auszeit zu haben und die gute Luft und Entspannung genießen zu können. »Ein solches Angebot gibt es, glaube ich, in keiner anderen Stadt«, sagt Andschana Hark. »Wir sind sehr dankbar, dass wir diese Möglichkeit haben.«

Stichwort: Die Renate-Gehring-Stiftung

In den vergangenen 20 Jahren konnten über eine Million Euro für Stiftungszwecke eingesetzt werden. Gegründet wurde die Stiftung im Jahre 1995 von dem Unternehmer Werner Gehring zum Andenken an seine verstorbene Frau Renate. Das Stiftungskapital von zunächst einer Million DM war für die Förderung der Selbständigkeit älterer Menschen bestimmt. Das Stiftungsvermögen wurde von Werner Gehring im Jahr 2000 auf über eine Million Euro aufgestockt und der Stiftungszeck auf die Förderung Alleinerziehender und benachteiligter Kinder und Jugendlicher erweitert. Gefördert werden auch die Umsetzung und die Festigung von Projekten anderer Organisationen, wie zum Beispiel der Großeltern-Leihservice oder das Deeskalationstraining, des Weiteren integrative Maßnahmen wie Sprach-, Musik-, Sport- und Naturprojekte sowohl an Schulen und im Freizeitbereich. Informationen gibt es bei dem Geschäftsführer Rudolf Venherm unter der E-Mail-Adresse info@renate-gehring-stiftung.de oder telefonisch unter (05241) 971370.

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