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Neues Bürgerportal

Gütersloh (gpr). www.buergerportal.guetersloh.de – das ist in Zukunft die Tür zu vielen Dienstleistungen der Stadt. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, 3. März, um 18 Uhr wird es auf der Studiobühne des Gütersloher Theaters von Bürgermeisterin

Lesedauer 3 Minuten, 21 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 12. März 2015
Neues Bürgerportal
Teamarbeit – die Projektgruppe hinter dem Bürgerportal: Dr. Markus Kremer (Projektleiter), Albert Wiemann und Oliver Mummert (IT-Service Stadt Gütersloh), Stephan Junghanns und Wolfgang Hein (Online-Redaktion städtische Öffentlichkeitsarbeit), Willi Winkler und Jörg Möllenbrock (Projektorganisation), BM Maria Unger

Gütersloh (gpr). www.buergerportal.guetersloh.de – das ist in Zukunft die Tür zu vielen Dienstleistungen der Stadt. Im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, 3. März 2015, um 18 Uhr wird es auf der Studiobühne des Gütersloher Theaters von Bürgermeisterin Maria Unger frei geschaltet. Mit dem Bürgerportal startet die Verwaltung in eine neue Ära elektronischer Angebote für die Bürgerinnen und Bürger. Möglich wurde das durch die Teilnahme am Projekt »Modellkommune E -Government« des Bundesinnenministeriums.

Die Erreichbarkeit rund um die Uhr, die Bündelung elektronischer Dienstleistungen aus dem Rathaus unter einer Adresse und an einem Ort, neue Online-Bezahlangebote wie Paypal und »Giro CheckOut«, die Erstellung eines »Bürgerkontos«, das nach einmaligem Einloggen für alle Verwaltungskontakte schnell und unkompliziert zur Verfügung steht – das vor allem sind die Vorteile, die das Bürgerportal bietet. Verfolgt wird dabei dabei auch das Ziel einer »medienbruchfreien« Abwicklung der Bürgeranliegen – elektronisch vom Erstkontakt bis zur Archivierung. Auch das ist Teil des Modellprojekts, an dem neben Gütersloh auch die Stadt Düren und der Landkreis Cochem-Zell teilnehmen. »So ist es auch ein gutes Beispiel für interkommunale Kooperation«, betonte Bürgermeisterin Maria Unger jetzt im Rahmen eines Pressegesprächs, »denn der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern ist Bestandteil des Projekts«.

Dahinter steht eine komplexe elektronische Logistik. Im ersten Schritt umfasst das Bürgerportal unter anderem die An-, Ab- und Ummeldung sowie die Meldung defekter Müllgefäße, Hundesteuerangelegenheiten, Sperrmüllanträge, die Beantragung und Bezahlung von Melde- und Aufenthaltsbescheinigungen, Antrag und Zahlung von Melderegisterauskünften, Beantragung und Zahlung von Personenstandsurkunden, aber auch den Online-Ticketverkauf, Fundsachen- und Ferienspiele online oder die Kita-Anmeldeplattform »Little Bird«. Weitere Dienstleistungen werden Schritt für Schritt hinzugefügt und sollen – so die Planung – um dezentrale Terminal-Lösungen ergänzt werden.

Wichtiger Bestandteil des Bürgerportals ist das Bürgerkonto. Nach einer einmaligen Registrierung hat der Bürger die Möglichkeit, Anträge zu stellen, sich den jeweiligen Bearbeitungsstand eines Anliegens anzeigen zu lassen oder die Archivierung der beantragten Dienstleistungen nachzuverfolgen. Die Anmeldung für ein Bürgerkonto erfolgt klassisch über die Eingabe einer Kennung und des Passworts oder mit Hilfe des neuen Personalausweises. Einmal registriert und eingeloggt überträgt das System automatisch die Daten des Nutzers in den jeweiligen Antrag. Das spart Zeit und erleichtert die Beantragung einer Dienstleistung.

»Wir sind jetzt am Start und schaffen die Möglichkeit, unsere elektronischen Dienstangebote Schritt für Schritt zu erweitern, Arbeitsabläufe zu synchronisieren und den Service für unsere Bürgerinnen und Bürger deutlich zu erweitern und wir werden intensiv dafür werben«, kündigt Bürgermeisterin Maria Unger an, »mit der Freischaltung bereits Anfang März liegen wir vor dem Zeitplan des Modellprojekts, das uns bis Ende 2015 Zeit zur Umsetzung lässt«. Unger betonte auch, dass »wir im Vergleich mit anderen Städten mit dem Bürgerportal sehr früh die Weichen in Richtung mehr E-Government stellen«. Das Bürgerportal sei die »von außen« am deutlichsten wahrnehmbare Serviceverbesserung. Weitere Projekte mit denen sich die Stadt erfolgreich als »Modellkommune« beworben habe, seien die Einführung einer elektronischen Steuerakte und DE-Mail sowie die Umsetzung elektronischer Gehaltsmitteilungen. »Das Bürgerportal ist ausdrücklich als Start-Portal zu verstehen«, betont Dr. Markus Kremer, Projektleiter im Rathaus. Es sei eine Daueraufgabe, das Bürgerportal nach und nach mit weiteren Online-Dienstleistungen zu bestücken für mehr Servicequalität gegenüber dem Bürger und für Effizienzsteigerungen in der Verwaltung.

Am Dienstag, 3. März 2015, drückt Bürgermeisterin Maria Unger symbolisch auf den »roten Knopf«, um www.buergerportal.guetersloh.de an den Start zu bringen. Doch die öffentliche Veranstaltung zum Thema um 18 Uhr auf der Studiobühne des Gütersloher Theaters bietet darüber hinaus die Möglichkeit, sich umfassend über E Government und das Modellprojekt des Bundes zu informieren. Neben Teilnehmern aus den anderen Modellkommunen gehört Dr. Georg Thiel, als stv. Abteilungsleiter im Bundesinnenministerium zuständig für Verwaltungsmodernisierung und Verwaltungsorganisation zu den Gästen. Er wird über die Bedeutung des E-Government-Gesetzes des Bundes für die Kommunen referieren. Dr. Hartmut Beuß, Beauftragter der Landesregierung für Informationstechnik (CIO) wird Überlegungen zum geplanten E-Government-Gesetz NRW vorstellen. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, allerdings ist aus organisatorischen Gründen unbedingt eine Anmeldung bis zum 25. Februar nötig – per E-Mail oder per Telefon unter (05241) 822119.

Foto: Teamarbeit – die Projektgruppe hinter dem Bürgerportal: Dr. Markus Kremer (Projektleiter), Albert Wiemann und Oliver Mummert (IT-Service Stadt Gütersloh), Stephan Junghanns und Wolfgang Hein (Online-Redaktion städtische Öffentlichkeitsarbeit), Willi Winkler und Jörg Möllenbrock (Projektorganisation), BM Maria Unger

Bambikino, Ticketverlosung

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