#SOS #Kinderdörfer: Good news aus #Thailand#Spielfilm sensibilisiert Eltern für positive Erziehungsmethoden

München, 9. Februar 2025

Es gibt sie: die guten Nachrichten, die positiven Veränderungen und Aufwärtstrends für Kinder und Familien. In einer Welt, die oft reflexartig auf das Negative schaut, berichten die SOS Kinderdörfer in den »Good News« über das, was uns aufrichtet. In Thailand hat eine Filmvorführung zu einem friedvolleren Erziehungsstil in geflüchteten Familien geführt.

Weltweit erleiden jährlich mehr als 1 Milliarde #Kinder und #Jugendliche physische und psychische Gewalt. Am häufigsten geht die Gewalt von Eltern und anderen Betreuungspersonen aus. Besonders Kinder aus migrierten Familien sind einem hohen Gewaltrisiko ausgesetzt. Die unsichere Lebenssituation führt bei den Eltern oft zu einem erhöhten Stresslevel, was sich auch negativ auf das Eltern Kind Verhältnis auswirkt.

In der thailändischen Provinz Tak, im Grenzgebiet zu Myanmar, hat ein internationales Team von Forschern mit rund 2000 Eltern und Betreuungspersonen eine Studie zur Gewaltprävention bei Kindern durchgeführt. Alle Teilnehmer sind aus #Myanmar migriert oder vertrieben worden und von extremer #Armut betroffen.

Zunächst wurden die Eltern zu ihren Erziehungsmethoden befragt. Im Anschluss wurde ihnen ein einstündiger Spielfilm gezeigt, der den Erziehungsberechtigten viel Identifikationspotential bot: Der #Film handelte von #Migranten, die sich in einer vergleichbaren Situation wie die Zuschauer befanden.

4 Monate später wurden die Eltern erneut zum familiären #Klima und zu ihren Erziehungsmethoden befragt. Es stellte sich heraus, dass sie infolge der Filmvorführung nun häufiger positive Erziehungsmaßnahmen anwendeten und die körperliche Gewalt gegenüber den Kindern um 9 Prozent abgenommen hatte.

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