#Brands #Spiele #Check: »Schlafende Götter – ferne Himmel« vom #Schwerkraft #Verlag
#Lippstadt, 5. August 2026
Eines der Spiele des Jahrgangs 2026 auf das ich am meisten gespannt war, ist »Schlafende Götter – ferne Himmel« vom Schwerkraft Verlag.
Hierbei handelt es sich um eine eigenständige Fortsetzung für ein #Spiel in der Welt des Vorgängers »Schlafende Götter«. Ich selbst habe den Vorgänger nicht gespielt, was allerdings auch keine Rolle spielt. Denn obwohl »Ferne Himmel« auf #Geschichtenelemente des ersten Spiels aufbaut, muss man »Schlafende Götter« nicht gespielt haben, um diese Fortsetzung zu genießen. Das Spiel enthält neue Charaktere und Geschichten und erklärt Konzepte aus dem Originalspiel, sobald man ihnen begegnet.
In »Schlafende Götter – ferne Himmel« machen sich 1 bis 4 Spieler in einem Spielalter ab 14 Jahren über eine Spielzeit von 1 bis 15 Stunden auf den Weg, die Gefahren einer fremdartigen Welt zu überleben und den Weg zurück nach San Francisco zu finden.
Sehr schön gelöst ist die Tatsache, dass die, die den ersten Teil so wie ich nicht gespielt hatten, über einen Einleitungscomic eine Einführung für den Aufbau und die Grundregeln erhalten.
Im Tutorial werden die Bereiche Herausforderungen und Kampf erklärt und an Beispielen vorgeführt.
Neben der Protagonistin Claire Smith gibt es 4 weitere Charaktere, die im Spiel unter Kontrolle genommen werden können. Da ich grundsätzlich ein großer Fan davon bin, dass jeweils ein Spieler nur einen Charakter führt, hatten wir uns »Schlafende Götter – freie Himmel« mit unserer bewährten Vierergruppe vorgenommen. Meines Erachtens kommt echtes Abenteuerfeeling vor allen Dingen dann auf, wenn man sich mit seinem Charakter vollständig identifiziert und nicht zwischen zwei Charakteren hin und her wechseln muss.
Bei den Herausforderungen dürfen Charaktere ausgewählt werden, die die nötige Fertigkeit auf ihrem #Tableau und/oder ausgerüsteten Fertigkeitskarten haben.
In unserer Gruppe hatten wir einen Spieler dabei, der mit dem System der »Proben« noch nicht so vertraut war. Allerdings war auch ihm im Laufe der ersten Herausforderungen und Kämpfen klar, wie man an die Sache herangehen muss.
Das Gute an »Ferne Himmel« ist, dass durch die Schicksalskarten und Kampfkarten auch ein gewisser Glücksfaktor und Überraschungsmomente ins Spiel einziehen. So ist zwar das Kampfsystem über die gesamte Spielzeit immer von ähnlichem Ablauf, jedoch niemals zu 100 Prozent klar vorausschaubar.
»Schlafende Götter« ist so gar nicht vergleichbar mit allen anderen Spielen, die ich bisher gespielt habe. Das zeigt sich zunächst einmal an den ersten Questkarten, die man nach Abschluss des Tutorials erhält und die dann die ersten Ziele der Geschichte darstellen.
Grundsätzlich ist »Schlafender Götte – ferne Himmel« vom #Spielumfang her ein unglaublich intensives und komplexes #Spiel. Der Zugang zum Spiel ist jedoch dadurch erleichtert, dass die Spielrunden von den Abläufen her relativ gleich ablaufen. Nur die Auswirkungen der einzelnen Schritte sind dann halt immer wieder verschieden und überraschen die Gruppe so manches Mal.
Am #Tisch kommt bei diesem Spiel echtes Abenteurerfeeling auf, da die Mitglieder der Gruppe ständig in ihren Fähigkeiten verbessert werden können und man eben nicht nur für seinen eigenen Charakter verantwortlich ist, sondern eben auch das Gemeinwohl der Gruppe im Auge hat.
Man ist als Gruppe aber auch immer in Aktion, und zwar unabhängig davon, ob man selbst gerade der aktive Spieler ist und Claire Smith spielt oder aber eben nur »passives« Mitglied der Gruppe ist. Für besonderen Pep sorgen die Ereigniskarten, die uns so manches Mal mit Aufgaben überrascht haben, und zwar nicht immer nur positiv.
»Schlafende Götter – ferne Himmel« verfügt wie auch schon der 1. Teil über einen Open World Atlas, auf dessen Seiten man reisen und neue Orte erkunden kann. Für seine Aktionen stehen dem Spieler fünf Zeiteinheiten zur Verfügung, über die er frei verfügen kann.
Das ausgeklügelte #Kampfsystem und die Vielzahl an Gegnern, die der Gruppe im Laufe des Spiels über den Weg laufen, hören sich auf den ersten Blick vielleicht nach einer unfairen Gewichtung der Kräfteverhältnisse an. Das Spiel ist jedoch nicht darauf ausgelegt, die Gruppe permanent an die Wand zu drücken, wie man es von einigen #Survival #Spielen kennt. Hier steht der Abenteuercharakter im Vordergrund, der einen hohen #Spielspaß mit sich bringt, aber eben auch die eine oder andere recht gefährliche Herausforderung.
Natürlich könnte man das Spiel auch verlieren, wenn alle 5 Charakter 0 Lebenspunkte haben, jedoch kann ich aus unserer Gruppe versichern, dass wir niemals auch nur annähernd in diese Bredouille geraten wären.
Es ist schon wichtig Fähigkeitskarten auszurüsten, da diese Karten dem Charakter größere Effektivität verschaffen. Außerdem hat man jederzeit die Möglichkeit, aus einem vielleicht aussichtslos erscheinenden Kampf zu fliehen.
Ab und zu auch mal den einen oder anderen Kampf zu verlieren, gehört als fester Bestandteil des Spiels einfach dazu und ich glaube, es würde den Spielspaß auch hemmen, wenn man tatsächlich, wie das heiße Messer durch die Butter durch das Spiel marschieren würde.
Was uns besonders viel Spaß gemacht hat, war das Arbeiten mit dem Reisetagebuch und der #Kampagnen #Landkarte. Hier haben wir uns immer mal wieder Notizen gemacht, wo wir schon waren, wohin wir vielleicht noch einmal zurückwollten und welche Orte wir besser meiden. Und diese Kommunikation innerhalb der Gruppe führt auch hier wieder zu einem unglaublich schönen Abenteuerfeeling.
Und nachdem wir mit dieser eigenständigen Fortsetzung von »Schlafende Götter« fertig sind, werden wir uns auf jeden Fall auch den ersten Teil zulegen, um dann auch diese Abenteuer zu bestehen.
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