Studentisches #Vermittlungsprojekt eröffnet neue Perspektiven auf die Ausstellung »#Böckstiegel: Akte und Blumenschicksale«

#Werther (#Westfalen), 3. März 2026

Wie können Besucher #Kunst nicht nur betrachten, sondern bewusst erleben? Ein studentisches Vermittlungsprojekt in der Sonderausstellung »Böckstiegel: Akte und Blumenschicksale« lädt ab sofort dazu ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und eigene Zugänge zu den ausgestellten Werken zu entwickeln.

»Mit unserem Vermittlungsprojekt möchten wir dazu ermutigen, nicht nur zu sehen, sondern wirklich hinzuschauen und die Kunst von Peter August Böckstiegel bewusst zu erleben«, so Laura Oymanns, Leiterin der Kunstvermittlung und Öffentlichkeitsarbeit im #Museum Peter August #Böckstiegel. »Die Arbeiten der Studenten eröffnen überraschende Zugänge und inspirieren zu persönlichen Begegnungen mit den Kunstwerken.«

Das Projekt entstand im Rahmen des Seminars »Museumspraxis erleben: Vermittlungsarbeit hautnah« des Masterstudiengangs Kulturvermittlung an der #Universität #Bielefeld. 6 Studenten – Annika Beller, Isabel Bode Klute, Marcella Gaudino, Evelyn Jabs, Anja Sinzenich und Lilian von Soden – setzten sich intensiv mit der Ausstellung sowie der Vermittlungsarbeit im Museum auseinander. Auf dieser Grundlage entwickelten sie eigene Vermittlungsimpulse, die dazu einladen, persönliche Zugänge zu den Kunstwerken zu entdecken, neue Perspektiven einzunehmen oder selbst aktiv zu werden.

»Uns war wichtig, Räume zu schaffen, in denen man sich Zeit nimmt und ein Werk wirklich auf sich wirken lässt«, sagt Isabel Bode Klute, Teilnehmerin des Seminars. »Oft geht man schnell durch Ausstellungen, wir wollen dazu ermutigen, innezuhalten und Details zu entdecken, die man sonst vielleicht übersehen hätte.« Auch die praktische Erfahrung spielte für die Studenten eine zentrale Rolle: »Es war besonders spannend zu erleben, wie Vermittlung im realen Museumsraum funktioniert«, so Anja Sinzenich. »Wir konnten eigene Ideen entwickeln und individuelle Zugänge zu Böckstiegels Werk zu finden. Dabei haben wir gemerkt, wie viele unterschiedliche Perspektiven in den Arbeiten stecken.«

Die Kooperation zwischen Museum und Universität verbindet wissenschaftliche Ausbildung mit praktischer Erfahrung und stärkt den Austausch zwischen Theorie und Praxis. Studenten erhalten die Möglichkeit, Vermittlungsarbeit im realen Ausstellungskontext zu erproben, während das Museum von neuen Ideen und aktuellen Perspektiven profitiert.

Vermittlungsangebote spielen dabei eine zentrale Rolle, sind sie doch ein wesentlicher Bestandteil zeitgemäßer Museumsarbeit und die Brücke zwischen Kunstwerk und Publikum. Sie helfen, Barrieren abzubauen, individuelle Zugänge zu ermöglichen und das Museum als offenen Erfahrungsraum erlebbar zu machen. Gleichzeitig ermutigen sie Besucher, sich aktiv einzubringen, Fragen zu stellen und eigene Interpretationen zu entwickeln.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

Foto: Museum Peter August Böckstiegel, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen

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