Sportwettentest

Massives Fisch Sterben in der Oder, politische Aufarbeitung der Umweltkatastrophe erforderlich

Zum massiven Fischsterben in der Oder, mutmaßlich verursacht durch das Einbringen einer giftigen Substanz, äußert sich Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Lesedauer 1 Minute, 37 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 11. August 2022, DOI: https://www.guetsel.de/content/48546/9460909.html
Massives Fisch Sterben in der Oder, politische Aufarbeitung der Umweltkatastrophe erforderlich
Symbolbild

Massives Fisch Sterben in der Oder, politische Aufarbeitung der Umweltkatastrophe erforderlich

BUND Kommentar vom 11. August 2022

Zum massiven Fischsterben in der Oder, mutmaßlich verursacht durch das Einbringen einer giftigen Substanz, äußert sich Antje von Broock, Geschäftsführerin des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

»Diese ökologische Katastrophe hätte kein solches Ausmaß, wenn deutsche und polnische Behörden intensiver zusammengearbeitet hätten. Gut informierte Ämter hätten früher gezielt Warnungen auf relevante Stoffe an die Bevölkerung aussprechen können. Bereits seit Ende Juli treiben tote Fische auf der Oder, mittlerweile auf einer Strecke von mehreren hundert Kilometern. Selbst wenn das Fischsterben auf eine giftige Substanz zurückgeführt werden kann, diverse und gesunde Ökosysteme könnten besser auf einen solchen Druck reagieren. Das #Fisch #Sterben ist deshalb auch Symptom einer jahrzehntelangen Fehlplanung in der Wasserwirtschaft und einer chronischen Unterfinanzierung des Gewässerschutzes. 

Die Vermeidung einer solchen Katastrophe und ein grenzübergreifender Gewässerschutz sind schon lange gemeinsame Aufgaben im Rahmen der Internationalen Kommission zum Schutz der Oder (IKSO). Es braucht eine umfassende politische Aufarbeitung. Gewässerschutz muss endlich als gemeinsame, langfristige Aufgabe und elementarer Bestandteil im Kampf gegen die Klimakrise gesehen werden – über nationale, föderale, behördliche, strukturelle und innergesellschaftliche Grenzen hinweg.«

Hintergrund

Seit 2000 besteht europaweit der verbindliche Auftrag, alle Gewässer in einen guten ökologischen Zustand zu überführen und dabei grenzübergreifend zusammenzuarbeiten: Die EU Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat diesen Zielzustand sogar für das Jahr 2015, spätestens 2027 angesetzt. Im Fall der Oder soll die grenzübergreifende Umsetzung durch Polen, Tschechien und Deutschland im Rahmen der Internationalen Kommission zum Schutz der Oder (IKSO) geschehen.  

Die Fischbestände der Oder sind vielseitigen Belastungen ausgesetzt: Erhöhte Temperaturen und niedrige Wasserstände durch die Klimakrise, permanente chemische Belastungen wie der hohe Quecksilbergehalt durch Kohlekraftwerke, der Beginn von Bauarbeiten in und an der Oder, um eine bestimmte Fahrrinnentiefe zu gewährleisten, eingeschränkte Durchgängigkeit zu den Laichplätzen und erhöhtes Algenwachstum durch Nährstoffeintrag von der Landwirtschaft. Eine Zustandsbewertung der Oder befindet sich im aktuellen Bewirtschaftungsplan der Flussgebietseinheit Oder. 

Mehr Informationen

  • Hintergründe und Forderungen zur EU Wasserrahmenrichtlinie, mehr
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Salenti

Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Top Thema Gütersloh
Kreis Gütersloh, Stolpersteine NRW, gegen das Vergessen, Workshop zum Projekt im Kreishaus, 8. November 2022

In einem Workshop zu dem Projekt Stolpersteine NRW, gegen das Vergessen stellen Referenten des WDR Lehrern das Projekt in einem Workshop im Kreishaus Gütersloh vor mehr …
Gütersloh, Kinderflohmarkt verlegt, Konrad Adenauer Platz, 1. Oktober 2022

Am Samstag, 1. Oktober 2022, können Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren von 10 bis 14 Uhr auf dem Platz vor der Sparkasse handeln, tauschen und verkaufen mehr …
Kino Gütersloh, Bambikino, Programm vom 29. September bis zum 5. Oktober 2022

Mittagsstunde. Basiert auf Dörte Hansens gleichnamigen Roman mehr …
Schlagwörter, Tags

aufarbeitung (2), belastungen (2), bund (7), dabei (1), deutschland (3), einen (2), fisch (6), fischsterben (2), gemeinsame (2), gewässerschutz (1), grenzübergreifend (1), hätten (1), ikso (2), internationalen (2), katastrophe (3), klimakrise (2), kommission (2), natur (2), naturschutz (2), pflanzen (1), politische (2), rahmen (5), schutz (7), seit (3), solchen (2), sterben (4), substanz (2), tiere (1), tierschutz (1), überführen (1), umwelt (3), wasserrahmenrichtlinie (3), zusammenzuarbeiten (1), zustand (3)

Tiere, Pflanzen, Natur in Gütersloh aktuell



Andrea PollmeierSabine Keilbart-MattuschSportpark ElanSimonswerk GmbHP. Stükerjürgen GmbHPlameco Spanndecken Gütersloh
 

Online Marketing Choice Award
Selection Online Competence Excellence
Alliance Design Award Gold
blacksand inc.
Third Place
EUQ CERT
IHK
HDE Handelsverband Deutschland
AOK die Gesundheitskasse
Deutscher Fachjournalisten Verband
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
Bundesvereinigung City und Stadtmarketing Deutschland
Digitaler Ort NRW
Netzwerk Unternehmen integrieren Flüchtlinge
                                                              

AppStore       Playstore

Bloggerei.de   TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis, Blog Top Liste

© 2001 bis 2022 Christian Schröter AGD