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Lesetipps für Gütersloh, Resilienter Journalismus. Wie wir den öffentlichen Diskurs widerstandsfähiger machen

Robust durch schwierige Zeiten zu kommen, ist zur Schlüsselkompetenz geworden. In Krisenzeiten steigt der Informationsbedarf.

Lesedauer 2 Minuten, 3 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 4. August 2022, DOI: https://www.guetsel.de/content/48093/2692369.html

Lesetipps für Gütersloh, Resilienter Journalismus. Wie wir den öffentlichen Diskurs widerstandsfähiger machen

Lesetipps für Gütersloh, Resilienter #Journalismus. Wie wir den öffentlichen #Diskurs widerstandsfähiger machen

Robust durch schwierige Zeiten zu kommen, ist zur Schlüsselkompetenz geworden. In Krisenzeiten steigt der Informationsbedarf. Doch viele Menschen sind von ihrer Mediennutzung – insbesondere der Nutzung digitaler Medien – gestresst, manchmal sogar regelrecht überfordert. Nicht selten ziehen sie sich aus dem öffentlichen Diskurs zurück.

Aber wie können #Medienschaffende und #Mediennutzer mit dem permanenten Ausnahmezustand umgehen? Wie werden die Menschen resilienter in ihrer digitalen Mediennutzung? Und was muss getan werden, damit der Journalismus selbst robuster durch die vielfältigen Krisen kommen kann?

Bei dieser Frage setzen Matthias Daniel und Stephan Weichert mit dem von ihnen herausgegebenen Buch Resilienter #Journalismus. Wie wir den öffentlichen Diskurs widerstandsfähiger machen an.

Den Herausgebern ist es gelungen, 40 kluge Positionen zu versammeln, die sich für einen widerstandsfähigen Journalismus stark machen. Sie reflektieren seine aktuellen Potenziale und Probleme. Es geht etwa um das Engagement des Journalismus gegen die Klimakrise, neue Spielarten des Lokaljournalismus, redaktionelles Chance statt Change Management, berufsethische Zwickmühlen und den Dialog mit dem Publikum.

Zu den Autor:innen gehören erfahrene Medienprofis, journalistische Gründer:innen, Nachwuchstalente, Autodidakt:innen, renommierte Wissenschaftler:innen sowie Führungskräfte: Stephan Anpalagan, Dennis Ballwieser, Wolfgang Blau, Ingrid Brodnig, Sophie Burkhardt, Astrid Csuraji, Matthias Daniel, Marianna Deinyan, Nicole Diekmann, Carsten Fiedler, Felix Friedrich, Paul Haase, Frauke Hamann, Barbara Hans, Mark Heywinkel, Tanja Köhler, Tanja Krämer, Leif Kramp, Nicola Kuhrt, Stephan Lamby, Verena Lammert, Christian Lindner, Stella Männer, Alexander Marinos, Christian Meier, Jon Mendrala, Daniel Moßbrucker, Dario Nassal, Anna Paarmann, Marc Rath, Maximilian Rosch, Stephan Russ-Mohl, Christian Sauer, Isa Sonnenfeld, Björn Staschen, Meena Stavesand, Peter Turi, Maren Urner, Anke Vehmeier, Jakob Vicari, Alexander von Streit, Ronja von Wurmb-Seibel und Stephan Weichert.

»Das Buch richtet sich an alle Medienschaffenden und Mediennutzer:innen, die sich mit der Frage beschäftigen, wie Journalismus – und damit auch der öffentlichen Diskurs – widerstandsfähiger, resilienter werden kann«, das sagen die Herausgeber des Buchs.

»Globale Krisen und eine komplexe Welt sind für den Journalismus eine Herausforderung. Es braucht einen langfristigen Blick, neue Strukturen in Redaktionen und in Arbeitsprozessen«, Matthias Daniel, Chefredakteur und Publisher des Medienmagazins #Journalist.

»Das Vertrauen in den öffentlichen Diskurs ist stark rückläufig, viele Menschen sind aufgrund der Krisenlage und ihrer Darstellung in den Medien ausgebrannt. Wir müssen als Medienschaffende schon im eigenen Interesse dafür sorgen, dass unsere Gesellschaft robuster im Umgang mit Krisen wird«, Stephan Weichert, Direktor des VOCER Institut für Digitale Resilienz.

Herbert von Halem Verlag, Broschur, 213 mal 142 Millimeter, deutsch, ISBN (Print) 978-3-86962-630-7, 24 Euro

Salenti

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