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Kulturräume Gütersloh, das Programm vom 21. bis 27. Februar 2022

Ein kurzes Aufwärmen in der Arena, durchatmen, Warten auf den Gegner, schon bricht die Musik mit aller Klanggewalt über den Tänzer herein.

Lesedauer 2 Minuten, 49 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 7. Februar 2022, DOI: https://www.guetsel.de/content/36360/9883239.html
Kulturräume Gütersloh, das Programm vom 21. bis 27. Februar 2022
Foto: Oliver Look

Kulturräume Gütersloh, das Programm vom 21. bis 27. Februar 2022

Theater

»Taschentheater«, Robozee versus Sacre, Streetdance trifft Strawinsky

Ein kurzes Aufwärmen in der Arena, durchatmen, Warten auf den Gegner, schon bricht die Musik mit aller Klanggewalt über den Tänzer herein. Mit der Produktion »Robozee versus Sacre« wirft die zeitgenössisch urbane Tanzkompagnie Renegade einen neuen und einzigartigen Blick auf das wohl legendärste Bühnenmusikwerk der Geschichte »Le Sacre du Printemps«.

Zur Uraufführung des Balletts 1913 sorgten Komponist Igor Strawinsky und Choreograf Vaslav Nijinsky mit schnell wechselnden Rhythmen statt sanfter Harmonien, stampfenden Tänzern statt grazilem Spitzentanz nicht nur für einen handfesten Bühnenskandal, sondern markierten ebenso die Geburtsstunde der Tanzmoderne. Über 200 Choreografinnen und Choreografen haben sich mit dem Werk bereits auseinandergesetzt, unvergessen Pina Bauschs gefeierte Choreografie von 1975.

Der Choreograf Christian Zacharas erzählt den »Sacre« nun zum ersten Mal als zeitgenössisch-urbanes Solo, als »Battle« eines Streetdancers gegen »Le Sacre du Printemps«. Auf außergewöhnliche Art und Weise lässt Zacharas Elemente verschiedener urbaner Tanzstile mit der weltberühmten Musik aufeinanderprallen und verschmelzen, gegeneinander antreten und sich vereinen – und verhandelt so das gefeierte Werk der Hochkultur auf einer neuen Ebene.

Donnerstag, 24. Februar 2022, 19.30 bis 20.30 Uhr, Theater, Theatersaal, Pottporus, Renegade, Choreografie Christian Zacharas, Tanz Robozee, Licht Jens Piske, Produktionsleitung Zekai Fenerci

»Theater Extra«, »Die Mörderin – ein dystopisches Endzeitmärchen«

1953 schrieb Ray Bradbury seine visionäre Kurzgeschichte »Der Mörder« über die ständige Erreichbarkeit und Beschallung durch Werbung und Musik, die den Protagonisten zum Mörder der Übertragungsgeräte werden lässt. Die Bürgerbühne Gütersloh hat sich von diesem Thema inspirieren lassen und im Frühjahr 2020 eine Schreibwerkstatt veranstaltet, bei der eine neue Textgrundlage entstanden ist.

Die Welt ist ein Hochhaus. Unzählige Wohneinheiten stapeln sich übereinander, jeder lebt für sich, verbunden nur in einem bildschirmgebundenen Miteinander, in dem gefährlich direkte Kontakte, Ausflüge, körperliche Nähe, Urlaube, Sport eliminiert und durch wundervolle digitale Freundschaften ersetzt sind. Zufrieden vegetieren die Bewohner in ihren vier Wänden, bis Charlie Adam, eingesperrt über viele Jahre in den Tiefen des Hauses auf einmal freikommt und in diese Welt der Einzelnen, unfähig zu verstehen was geschehen sein mag, einzudringen beginnt. Und auf einmal gerät vieles ins Wanken.

Für die Regie und Inszenierung konnte die Bürgerbühne den erfahrenen Regisseur Hendrik Becker aus Bochum gewinnen.

Freitag, 25. Februar 2022, 19.30 Uhr, Premiere, Samstag, 26. Februar 2022, 19.30 Uhr, Theater, Studiobühne, Inspiriert von der Novelle »Der Mörder« von Ray Bradbury, Bürgerbühne Projekt, Leitung Hendrik Becker

Lucia di Lammermoor

Enrico will seine Schwester Lucia mit dem mächtigen Lord Arturo Bucklaw verheiraten, um seine Existenz zu retten. Lucia hat dagegen Edgardo Ravenswood ewige Treue geschworen, dem Todfeind Enricos. Mit einem gefälschten Brief, der Edgardo der Untreue bezichtigt, gelingt es Enrico, Lucia zur Heirat mit Lord Bucklaw zu bewegen. Edgardo erscheint auf der Hochzeit und verflucht Lucia. Sie tötet ihren Mann. Edgardo fordert Enrico zum Duell. Lucia wird von Wahnsinn befallen, der zum Tod führt.

Donizettis wohl bekannteste tragische Oper geht auf Sir Walter Scotts populären Roman von 1819 zurück: The Bride of Lammermoor.

Mit »Lucia di Lammermoor« schuf Donizetti eine der berühmtesten Opern des italienischen Belcanto und mit der Wahnsinnsarie der Lucia eine der facettenreichsten und dramatischsten Arien der Opernliteratur.

Der britische Regisseur Sam Brown ist spätestens nach dem Gewinn des Europäischen Opernregiepreises und des renommierten »Ring Award« international gefragt. Unter anderem inszenierte er an der Bayerischen Staatsoper, München und der English National Opera, London.

Sonntag, 27. Februar 2022, 19.30 bis 21.15 Uhr, Theater, Theatersaal, Dramma Tragico von Gaetano Donizetti, Libretto von Salvadore Cammarano, in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln, Theater Osnabrück, musikalische Leitung Andreas Hotz, Regie Sam Brown, Ausstattung Alex Lowden

Salenti

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