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Gütersloh Isselhorst, Werbegemeinschaft, Vereine, Aktivitäten

Isselhorst ist ein nördlicher Stadtteil von Gütersloh in Ostwestfalen-Lippe, der 1970 im Rahmen der kommunalen Neugliederung in die heutige Kreisstadt Gütersloh eingemeindet wurde.

Lesedauer 4 Minuten, 51 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 28. November 2020, DOI: https://www.guetsel.de/content/32149/5015606.html
Gütersloh Isselhorst, Werbegemeinschaft, Vereine, Aktivitäten
Foto: Daniel Brockpähler, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Gütersloh Isselhorst, Werbegemeinschaft, Vereine, Aktivitäten

Isselhorst ist ein nördlicher Stadtteil von Gütersloh in Ostwestfalen-Lippe, der 1970 im Rahmen der kommunalen Neugliederung in die heutige Kreisstadt Gütersloh eingemeindet wurde.

Das Kirchspiel Isselhorst, soweit es Teil der Stadt Gütersloh ist, umfasst mit den benachbarten Orten Ebbesloh, Hollen und Niehorst 23,42 Quadratkilometer mit 5.584 Einwohnern. Während das Kirchspiel flächenmäßig 21 Prozent des Stadtgebiets Gütersloh ausmacht, leben dort sechs Prozent der Gesamtbevölkerung der Stadt. Die Einwohnerdichte beträgt im Kirchspiel 238 Einwohner pro Quadratkilometer, im gesamten Stadtgebiet Gütersloh 860 Einwohner pro Quadratkilometer. An diesen Zahlen lässt sich die dörfliche Struktur und das ländlich geprägte Umfeld Isselhorsts erkennen.

Verschiedene Fließgewässer, von denen die Lutter das größte ist, entwässern das Gebiet dem natürlichen Gefälle folgend in westlicher Richtung zur Ems hin. Nahe dem Ortskern nimmt die Lutter den Reiherbach auf, zudem führt der Krullsbach durch das Ortsgebiet.

Nachbarorte

Hollen, Holtkamp, Ummeln, Niehorst

Nachbargemeinden

Avenwedde-Bahnhof, Blankenhagen, Nordhorn, Avenwedde-Mitte

Im Norden beginnend im Uhrzeigersinn grenzen an Isselhorst die Ortsteile Holtkamp und Ummeln des Bielefelder Stadtbezirks Brackwede sowie die Gütersloher Stadtteile Avenwedde, Nordhorn, Blankenhagen, Niehorst und Hollen.

Geschichte

Urnengräber aus der Stein- und Bronzezeit, die auf dem Hollerfeld zwischen #Isselhorst und Hollen gefunden wurde, belegen eine Besiedlung des Gebiets um das Jahr 2000 vor Christus.

Die Ortschaft Isselhorst wurde als »Gislahurst« erstmals urkundlich im ältesten Heberegister des Klosters Freckenhorst erwähnt. Das Alter des Registers wird auf die Mitte des Elften Jahrhunderts datiert. Isselhorst ist damit der älteste Ortsteil Güterslohs, das heißt, auch älter als die Stadt Gütersloh selbst. Vom Jahr 1050 ausgehend, feierte das Dorf 2000 sein 950-jähriges Bestehen.

Wie die übrigen Teile der Grafschaft Ravensberg fiel Isselhorst 1346 an die Grafschaft Berg (ab 1423 Jülich-Berg). Die kirchliche Zuordnung des Ortes war über Jahrhunderte nicht unumstritten. Urkunden aus dem 15. Jahrhundert und das Ravensberger Urbar von 1556 belegen eine Zugehörigkeit zum Bistum Münster. Bis zur Reformation, teilweise auch noch darüber hinaus, zahlten die Höfe ihren Zehnten an das Kloster Marienfeld oder an das Kloster Herzebrock. Um 1600 hatte die Gemeinde in Isselhorst die reformatorisch-lutherische Lehre angenommen.

Mit der Grafschaft Jülich-Berg kam das Gebiet 1609 vorläufig und als Folge des Dreißigjährigen Krieges im Jahre 1666 endgültig an Brandenburg. Im Krieg hatten die Isselhorster Höfe in den Jahren 1623, 1625 und 1635 Plünderungen hinnehmen müssen. Isselhorst gehörte innerhalb der Grafschaft Ravensberg zum Amt Sparrenberg, Vogtei Brackwede. 1719 wurde die Grafschaft Ravensberg mit dem Fürstentum Minden zu Minden-Ravensberg zusammengelegt, die Regierung saß von nun an in Minden.

Bis ins 18. Jahrhundert hinein hielten die Pastoren den Schulunterricht ab. Pastor Adolf Teichmann, der von 1700 bis 1714 in Isselhorst wirkte, war der erste Pastor, der diese Aufgabe an einen Schulmeister abgab. 1804 wurde das Schulgebäude am Kirchplatz erbaut, in der bis 1968 die Volksschule beziehungsweise Grundschule untergebracht war (die 1929 errichtete Schulturnhalle ist heute die Festhalle).

1807 musste Preußen alle linkselbischen Gebiete abtreten. Isselhorst gehörte durch (französisches) Königliches Decret vom 24. Dezember 1807 an zum Distrikt Bielefeld im Kanton Brackwede des Königreichs Westphalen, was bis Oktober 1813 existierte. Danach nahm Preußen die Grafschaft Ravensberg und damit Isselhorst wieder in seinen Besitz. Brackwede wurde Sitz eines Amtes im 1816 gebildeten Kreis Bielefeld.

Bereits im 16. Jahrhundert hatte man in Isselhorst mit dem Anbau von Flachs und Hanf begonnen. Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts gab es in fast jedem Haus eine Spinnstube, in der Garnspinnerei und Leineweberei betrieben wurde. Auch Holzschuhmacherei war verbreitet. Außerdem zogen einige Isselhorster in den Sommermonaten in die Niederlande, um Gras zu mähen oder Torf zu stechen. Andere arbeiteten saisonweise als Grubenarbeiter oder Feldbrandziegler im Ruhrgebiet oder im Bergischen Land. Erst relativ spät kam es in Isselhorst zur Gründung von Industriebetrieben – ausgenommen die Kornbranntwein-Brennerei Elmendorf, die bereits 1689 gegründet wurde.

Nach Einführung der preußischen Landesgemeindeordnung für die Provinz Westfalen vom 31. Oktober 1841 wurde der Status Brackwedes als Amt bestätigt. Auch Isselhorst wurde Amt, aber weiterhin durch den Brackweder Amtmann mitverwaltet. Nach wenigen Jahren schon wurden beide zum Amt Brackwede-Isselhorst zusammengelegt, das nach einiger Zeit wieder nur noch Amt Brackwede hieß.

1892 wurde der Bahnhof Isselhorst/Avenwedde eingeweiht, der auf Avenwedder Gebiet liegt, jedoch vom Kirchspiel gefördert wurde und deshalb den Namenszusatz »Isselhorst« erhielt.

1969 beschlossen die Gemeinderäte von Isselhorst, Ebbesloh, Hollen und Niehorst den Anschluss an die Stadt #Gütersloh, während Holtkamp sich für #Bielefeld entschied. Diese Zuordnung trat am 1. Januar 1970 in Kraft. Durch die Gebietsreform von 1973 wurde Isselhorst ein Teil des Kreises Gütersloh.

Isselhorster Werbegemeinschaft

In der Werbegemeinschaft Isselhorst haben sich Einzelhändler, Dienstleistungsunternehmen, Handwerker und Freiberufler zusammengeschlossen, die im Kirchspiel Isselhorst ihren Geschäftssitz haben. Die Aktivitäten der Isselhorster Werbegemeinschaft sind vielfältig. Primär geht es darum, durch Diskussionen und einen intensiven Gedankenaustausch mit den Inhabern der Mitgliedsfirmen neue Ideen anzugreifen und umzusetzen, die der Förderung des Ortes und des Geschäftsangebotes dienen.

Gegründet wurde die Isselhorster Werbegemeinschaft 1976. Das Leitmotiv lautet »Gemeinsam lässt sich mehr bewegen«. Die Werbegemeinschaft Isselhorst möchte durch vielfältige Aktivitäten Impulse geben, aber auch eine breite und ansprechende Angebotspalette an Einkaufs- und Serviceangeboten somit den Bürgern bereitstellen.

Die Werbegemeinschaft arbeitet weiterhin kontinuierlich daran, das Image von Isselhorst als lebendiger und lebenswerter Ortsteil von Gütersloh auf hohem Niveau zu halten und zu verbessern. Darüber hinaus gestaltet beziehungsweise wirkt die Werbegemeinschaft an folgenden Ortsaktivitäten mit …

  • Ausrichtung des großen, jährlichen Trödel- und Kindertrödelmarktes
  • sportliche Großveranstaltung »Isselhorster Nacht«
  • der Weihnachtsmarkt am Ersten. Adventswochenende
  • der Wochenmarkt an der Kirche, an jedem Freitag von 14 bis 18 Uhr
  • eine moderne Internet-Plattform für den Ortsteil mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für die Isselhorster

Vereine in Isselhorst

Foto: Daniel Brockpähler, Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported

Salenti

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