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Intelligente Mobilität kann 25 Millionen Tonnen Kohlendioxyd einsparen

Größtes Einsparpotenzial bietet der Einsatz intelligenter Verkehrssteuerung. Mobilitätsveranstaltung »ITS Weltkongress« startet heute in Hamburg

Lesedauer 2 Minuten, 38 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 11. Oktober 2021
Intelligente Mobilität kann 25 Millionen Tonnen Kohlendioxyd einsparen

Berlin, 11. Oktober 2021. Kürzere Lieferrouten, kluge Ampelschaltungen, weniger Staus – intelligente #Mobilität spart Millionen Tonnen #Kohlendioxyd und hilft beim #Klimaschutz. So können im Jahr 2030 bei einem beschleunigten Einsatz digitaler Technologien allein in Deutschland bis zu 25 Millionen Tonnen Kohlendioxyd eingespart werden. Das zeigt die #Bitkom-Studie »#Klimaeffekte der #Digitalisierung«, in der das Einsparpotenzial digitaler Technologien unter anderem im Bereich Mobilität untersucht wurde. »Digitale Maßnahmen können einen immensen Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz leisten. Sie sollten von der neuen Bundesregierung viel stärker berücksichtigt werden«, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. »Im Bereich Mobilität können wir unseren Kohlendioxyd-Fußabdruck stark reduzieren, indem wir nicht nur in Asphalt und Beton, sondern ebenso in Bits und Bytes investieren. Nur so können wir die Klimaziele 2030 erreichen.«

Allein in der Mobilität kann Deutschland bis 2030 mit beschleunigter Digitalisierung sieben Prozent der insgesamt geplanten Kohlendioxyd-Einsparung erreichen. Den größten Hebel besitzt dabei eine intelligente Verkehrssteuerung, durch die in Deutschland bis zu 13 Millionen Tonnen Kohlendioxyd-Emissionen eingespart werden können. Darunter fallen Technologien wie #GPS-Systeme und »#IoT«-Sensoren, die #Verkehrs- und #Umweltdaten erfassen und in Echtzeit auf einer Plattform zusammenführen. So wird eine effiziente Streckenführung ermöglicht, die an die aktuelle Verkehrslage angepasst ist. Das macht einzelne Fahrten nicht nur schneller und sicherer, sondern reduziert auch Staus und Stop-and-Go-Verkehr. Dies sorgt für eine geringere Verkehrsbelastung an stark frequentierten Orten und erhöht gleichzeitig die Lebensdauer der eingesetzten Fahrzeuge. Des Weiteren können digitale Echtzeitinformationen, digitale Fahrscheine oder freies #WLAN die Attraktivität des öffentlichen Verkehrs deutlich erhöhen.

In der Logistik können bis zu acht Millionen Tonnen Kohlendioxyd eingespart werden – besonders durch intelligente Technologien, die Warenströme effizienter planen, steuern und verteilen. Das sind etwa IoT-Sensoren, Big Data, digitalisierte Lagerhäuser oder umfassende Verkehrsmanagement-Plattformen. Dadurch können Logistikunternehmen Fahrerinnen und Fahrer basierend auf Faktoren wie Standortnähe, Fahrfähigkeiten oder #Lkw-Typ automatisch zuteilen. Außerdem können Lieferrouten auf Basis von Echtzeitdaten und Verkehrsanalysen effizienter gestaltet werden. Das führt zu kürzeren Strecken, weniger Verkehr und geringeren Verzögerungen. 

Auch ein vernetzter Individualverkehr kann für eine effizientere und ressourcenschonendere Mobilität sorgen – und bis zu vier Millionen Tonnen Kohlendioxyd einsparen. In der sogenannten Sharing Mobility werden Fahrzeuge von privaten, öffentlichen und kommerziellen Anbietern als flexibel einsetzbares Transportmittel zur Verfügung gestellt. Dies umfasst das Car-Sharing, bei dem ein Fahrzeug von verschiedenen Personen genutzt wird, sowie das Ride-Sharing, bei dem sich mehrere Fahrgäste mit ähnlicher Zielrichtung ein Fahrzeug teilen. Das führt zu einer verbesserten Verkehrsanbindung, reduziert die Verkehrsbelastung und optimiert die Fahrzeugwartung.

Die Studie »#Klimaeffekte der #Digitalisierung« untersucht das Kohlendioxyd-Ensparpotenzial verschiedener digitaler Technologien in sieben unterschiedlichen Bereichen: #Fertigung, #Mobilität, #Energie, #Gebäude, #Arbeit und #Business, #Landwirtschaft und #Gesundheit. Damit unterstützt sie den Weg zum »#Klimaziel 2030«. Die Studie berücksichtigt dabei auch den eigenen Kohlendioxyd-#Fußabdruck der Digitalisierung.

Die gesamte Studie kann hier kostenlos heruntergeladen werden: https://www.bitkom.org/klimaschutz …
 
Hinweis zur Methodik

In der Studie wurden zwei Szenarien bei unterschiedlich schneller Digitalisierung miteinander verglichen. Im moderaten Szenario entwickelt sich die Marktdurchdringung digitaler Technologien in Deutschland im jeweiligen Anwendungsbereich so wie bisher bzw. wie bis 2030 geplant. Im beschleunigten Szenario orientiert sich die Marktdurchdringung digitaler Technologien an vergleichbaren Ländern, die beim Einsatz einer oder mehrerer Technologien führend sind. Ziel des Vergleichs ist, besser zu verstehen, welches Kohlendioxyd-Einsparpotenzial in Deutschland realisiert werden kann, wenn jetzt in die #digitale #Transformation investiert wird.

#CO2

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