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Puristischer Fahrspaß trifft auf gesteigerte Leistung: der Audi »R8 V10 performance RWD«

Audi »R8 V10 performance RWD« jetzt mit 570 Pferdestärken

Lesedauer 3 Minuten, 48 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 7. Oktober 2021
Puristischer Fahrspaß trifft auf gesteigerte Leistung: der Audi »R8 V10 performance RWD«
Foto: Audi AG

Noch mehr #Leistung und noch mehr #Fahrspaß: Dafür steht der Zusatz »performance« bei »#Audi #Sport«. Der neue »R8 V10 performance RWD« kommt als Coupé und Spyder mit 30 Pferdestärken mehr und ergänzt damit den »R8 V10 performance quattro«. Der heckgetriebene Mittelmotorsportler bietet Fahrspaß mit satten 419 Kilowatt und erhält neue Technikhighlights wie Schalensitze, Dynamiklenkung, CFK-Stabilisator und Keramikbremsen.

Der Audi »R8 V10 performance RWD« (»Rear Wheel Drive«) ist die neue sportliche Speerspitze der Seriensportwagen von Audi mit Hinterradantrieb. »Mit seinem vom #LMS-GT4-#Rennwagen abgeleiteten Heckantrieb und seiner ungefilterten Dynamik hat der Audi ›R8 V10 RWD‹ unsere Kunden auf Anhieb begeistert. Jetzt kommt er mit 30 Pferdestärken und zehn Newtonmetern mehr auf den Markt und hebt den Fahrspaß auf ein neues Level«, sagt Sebastian Grams, Geschäftsführer der Audi Sport GmbH. Die Basisversionen beider Modelle, also der »R8 V10 quattro« und der »R8 V10 RWD« als #Coupé und #Spyder, werden durch die neuen performance-Modelle abgelöst. Damit wird die R8-Modellfamilie noch spitzer positioniert.

Höchstgeschwindigkeit von 329 Kilometern pro Stunde

Der Mittelmotorsportler katapultiert sich und den Fahrer in 3,7 Sekunden (3,8 Sekunden beim #Spyder) von 0 auf 100 Kilometer pro Stunde und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 329 Kilometer pro Stunde (327 Kilometer pro Stunde beim Spyder). Herz des neuen R8 ist der bekannte freisaugende 5,2-Liter-V10-FSI-Motor mit unvergleichlichem Klang, blitzschneller Ansprache und immenser Drehfreude. Im »R8 V10 performance RWD« leistet das Aggregat 419 Kilowatt und bringt maximale 550 Newtonmeter Drehmoment, das über eine Sieben-Gang-»S tronic« auf die Hinterräder gelangt. Das sind zehn Newtonmeter mehr Drehmoment gegenüber dem Audi »R8 V10 RWD«. Ein mechanisches Sperrdifferenzial verteilt die Antriebsmomente passend zur Fahrsituation, sodass auch bei nasser Fahrbahn eine optimale Traktion vorhanden ist. Wie bei allen R8 ist die Karosserie in der »Audi Space Frame-Bauweise« (»#ASF«) aus Aluminium und zu großen Teilen aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK) aufgebaut. Die Coupé-Version des »R8 V10 performance RWD« wiegt damit nur 1.590 Kilogramm, die Spyder-Version 1.695 Kilogramm.

Kontrollierte Drifts sind möglich

Die Fahrwerk- und Fahrdynamikabstimmung ist speziell an den Hinterradantrieb angepasst. Wenn in der Elektronischen Stabilisierungskontrolle (»#ESC«) der Sportmodus aktiviert ist, erlauben das Fahrwerkssetup und die Regelsysteme kontrollierte Drifts. Die elektromechanische Servolenkung vermittelt dabei intensiven Kontakt zur Fahrbahn. Eine noch exaktere Ansprache und Rückmeldung bietet zudem die erstmals für den heckgetriebenen R8 verfügbare Dynamiklenkung. Sie steigert die Fahrdynamik durch ein direkteres Lenkverhalten zum Beispiel auf kurvigen Landstraßen oder beim Abbiegen. Zudem gewährleistet sie höheren Fahrkomfort durch einen reduzierten Lenkaufwand, zum Beispiel beim Parken und Rangieren. Das eigens für den Heckantrieb angepasste RWD-Sportfahrwerk hat Doppelquerlenker und eine passive Differenzialsperre. Die Achslastverteilung beträgt 40 zu 60. Besonders leichte 19- und 20-Zoll-Aluminium-Gussräder sorgen für ein präzises Handling und eine hohe Spurtreue bei schnellen Kurvenpassagen. Auf Wunsch gibt es Cup-Reifen mit den Dimensionen vorne 245/30 R20 und hinten 305/30 R20. Sie ermöglichen noch mehr Grip und Dynamik. Eine 18-Zoll-Hochleistungsbremsanlage aus Stahl im Wave-Design und eine optionale 19-Zoll-Hochleistungsbremsanlage aus Keramik sorgen für die nötige Verzögerung.

Bekannte Designfeatures aus dem Audi »R8 V10 performance quattro«

Das sportlich aggressive Design orientiert sich an den GT4-Geschwistern. Dazu gehören der breite wie flache Singleframe-Kühlergrill in Mattschwarz mit R8-Emblem, flankiert von großen Lufteinlässen, der Frontsplitter und das Luftauslassgitter am Heck sowie die ovalen Endrohre. Der Schlitz unter der Fronthaube erinnert an den legendären Audi Sport quattro. Der neue R8 ist in insgesamt zehn Farben erhältlich. Darunter befindet sich auch Ascariblau Metallic, ein Farbton, der bisher dem »R8 V10 performance quattro« vorbehalten war. Das Designpaket »R8 performance« bietet mit schwarzem Alcantaraleder, Kontrastnähten in Mercatoblau und Carbon-Dekoreinlagen den dazu passenden Innenraum.

Rennwagenatmosphäre im Innenraum

Die straffe Linienführung prägt auch das Interieur. Auffälligstes Element ist der »Monoposto« – der große, stark konturierte Bogen umläuft den Bereich vor dem Fahrerplatz und vermittelt so die Atmosphäre eines Rennwagen-Cockpits. Der »#Monoposto« schließt das Audi virtual cockpit mit 12,3-Zoll-#Display ein, das in ein freistehendes Gehäuse integriert ist. Das R8-Lederlenkrad mit Multifunktion plus bietet zwei oder in der »performance-Version« vier Bediensatelliten, jeweils zur Bedienung von »Audi drive select«, zum Starten des Motors, zum Aktivieren von Performance-Modus und dem Motorsound sowie zur Steuerung des »Audi virtual cockpit«. Fahrer und Beifahrer_in nehmen auf neu erhältlichen R8-Schalen- oder -Sportsitzen Platz, die mit Leder und Alcantara bezogen sind. Vor dem Beifahrersitz glänzt eine Plakette mit dem Schriftzug »RWD«.

Fertigung erfolgt großteils in Handarbeit

Der »R8 V10 performance RWD« entsteht – großteils per Handarbeit – in der Manufaktur »Böllinger Höfe« am Audi-Standort Neckarsulm. Dort wird auch der mit rund 60 Prozent Gleichteilen direkt vom Serienmodell abgeleitete LMS GT4-Rennwagen gebaut. Auf rund 40.000 Quadratmetern Produktionsfläche arbeiten bis zu 1.000 hochqualifizierte Mitarbeiter in der Sportwagenfertigung. Der heckgetriebene Audi »R8 V10 performance RWD« ist ab dem 21. Oktober 2021 bestellbar. In Deutschland beträgt der Grundpreis für das Coupé 149.000 Euro. Der Spyder startet bei 162.000 Euro.

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