Nach dem Erdbeben in Haiti: wenig Aufmerksamkeit, große Not

Hilfsorganisationen im Bündnis »Aktion Deutschland Hilft« sehen sich mit Versorgungslücken und logistischen Hürden konfrontiert

Artikel vom 20. September 2021
Nach dem Erdbeben in Haiti: wenig Aufmerksamkeit, große Not
Hilfsorganisationen verteilen Lebensmittel und medizinische Güter. Foto: Guy Vital-Herne, World Vision, Haiti

Bonn (ots) Mehr als einen Monat nach dem schweren #Erdbeben in #Haiti vom 14. August 2021 befinden sich Hilfsorganisationen im #Bündnis »Aktion #Deutschland Hilft« noch immer in der Phase der Nothilfe. Eine zerstörte Infrastruktur und blockierte #Straßen erschweren den Zugang für humanitäre Hilfe. »Viele #ländliche #Regionen sind nur schwer oder gar nicht zugänglich für dringend benötigte Hilfslieferungen. Für viele Hilfsorganisationen ist es ein Lauf gegen die Zeit«, betont Manuela Roßbach, geschäftsführende Vorständin von »Aktion Deutschland Hilft«. Hilfsorganisationen klagen neben Versorgungsproblemen in schwer erreichbaren Regionen auch über finanzielle Engpässe. Das Bündnis »Aktion Deutschland Hilft« sammelte bisher 2,76 Millionen Euro #Spenden.

Logistische #Unterstützung und #Soforthilfe

Eine besondere Herausforderung für viele Hilfsorganisationen im Bündnis stellen nach wie vor logistische Hürden wie zerstörte und vom Schutt blockierte Straßen oder überlastete Krankenhäuser dar. Der #Arbeiter-Samariter-Bund (»#ASB«) ist seit 2010 in Haiti aktiv und unterstützt vor Ort bei der Wiederherstellung der Trinkwasserversorgung, etwa durch die Lieferung und Installation von mobilen Wasserfiltersystemen. Habitat for Humanity prüft rund um den Ort Les Cayes Bedarfe für die Unterbringung von Menschen, die durch das Erdbeben ihr Zuhause verloren haben.

Neben logistischer Unterstützung verteilen Hilfsorganisationen weiterhin dringend benötigte #Hilfsgüter wie #Lebensmittel, #Wasser oder medizinische Güter. In der ersten Phase der Hilfe unterstützte »#ADRA« 1.000 #Haushalte mit #Lebensmitteln, #Hygienekits oder #Zelten. World Vision erreichte etwa 25.000 Menschen mit weiteren Materiallieferungen, unter anderem durch die Bereitstellung von Lebensmittelgutscheinen oder die Verteilung von #Küchenutensilien sowie #Babynahrung.

Fokus auf schutzbedürftige Gruppen

Viele der vor Ort tätigen #Hilfsorganisationen kümmern sich auch um die medizinische #Versorgung der mehr als 12.200 #Verletzten. Handicap International versorgt Menschen mit #Behinderung, die unter den Folgen der #Katastrophe und dem mangelnden Zugang zu humanitärer #Hilfe besonders leiden. Betroffen sind davon größtenteils auch #Frauen und #Kinder, deren #Häuser beschädigt oder vollständig zerstört wurden. In den Orten Les Cayes, Jérémie und Nippes leistet »#handicap #International« #medizinische #Hilfe wie #Reha-Maßnahmen oder durch die Verteilung von #Hygienekits und #Mobilitätshilfen. Ebenso warnt auch »#Care« vor den besonderen #Risiken, denen etwa ältere Menschen oder Kinder durch einen Mangel an Versorgung und Schutzmöglichkeiten ausgesetzt sind.

»Aktion Deutschland Hilft« ruft als #Bündnis deutscher #Hilfsorganisationen zu Spenden auf

Stichwort »Erdbeben Haiti«

IBAN: DE62 3702 0500 0000 1020 30, Bank für Sozialwirtschaft

Spendenhotline (0900) 55102030, #kostenfrei aus dem #deutschen #Festnetz, #Mobilfunk höher

#AktionDeutschlandHilft



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