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Gütersloh: The Silicon Death Valley?

Die großen Themen der Zeit sind »Corona«, »Corona«, »Klimaschutz« und »Digitalisierung«. Auch »Digitalisierung« gehört dazu. Es wird viel getan, vor allem wird darüber geredet

Lesedauer 5 Minuten, 51 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 18. September 2021
Gütersloh: The Silicon Death Valley?
Die Gütersloher »Digitalheldin« im Einsatz, oft gemeinsam mit Captain Obvious und Captain Insight, die zu den wichtigsten und erfolgreichsten Superhelden des Universums gehören. Wer sind beiden? Captain Obvious: »Es brennt! Captain Obvious, hilf!« … »Was kann ich tun, Erdlinge? Es brennt? Nun, es wäre besser, zu löschen!« … »Danke, Du hast uns wieder einmal gerettet!« … Captain Insight: »We’re under attack! What’s your superpower?« … »Insight!« … »That won’t help us!« … »I see that now!« …

Gütersloh: The Silicon Death Valley?

Die großen Themen der Zeit sind »Corona«, »Corona«, »Klimaschutz« und »Digitalisierung«. Auch »Digitalisierung« gehört dazu. Es wird viel getan, vor allem wird darüber geredet.

Die Zeit hat viele Themen, eines davon ist die »Digitalisierung«. Freilich ist ein »Thema« per definitionem »Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung, einer künstlerischen Darstellung, eines Gesprächs oder Ähnliches«. Also etwas, über das man spricht. Nicht etwas, das man tut. Carl Gustav Jung: »Du bist was du tust, nicht was du sagst.« Sinngemäß steht das allerdings auch schon in der Bibel: »An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!«, Erstes Buch Johannes.

Die Zeit hat viele Themen, eines davon ist die »Digitalisierung«. Freilich ist ein »Thema« per definitionem »Gegenstand einer wissenschaftlichen Untersuchung, einer künstlerischen Darstellung, eines Gesprächs oder Ähnliches«. Also etwas, über das man spricht. Noch lange nicht etwas, das man auch tut. So sagte Carl Gustav Jung: »Du bist was du tust, nicht was du sagst.« Sinngemäß steht das allerdings auch schon in der Bibel: »An ihren Taten sollt ihr sie erkennen«, Erstes Buch Johannes.

Wordpress in Gütersloh

Viele Websites in Gütersloh basieren auf »Wordpress«, dem aktuell am weitesten verbreiteten CMS (»Content Management System«), das jeder haben will, weil es jeder haben will. »Wordpress« ist analog zu »It-Girls« ein »It-CMS« (»Content Management System«). »It-Girls« wie beispielsweise Paris Hilton sind bekannt, weil sie bekannt sind. Es gibt Websites die auf einem dem Vernehmen nach »hochindividualisierten Wordpress« basieren – einer Art Tiefkühlpizza, die man mit Maggiwürze aufmotzt – und bei denen »Elementor« eingesetzt wird. Der »Elementor« ist ein »Drag and Drop Page Builder Plugin« für Wordpress, das die Bearbeitung der Inhalte und die Erstellung eigener Elemente im Frontend ermöglicht. Besonders empfehlenswert ist »Elementor« laut der Firma »Quantenfrosch Webservices« für Nutzer ohne Vorwissen. Der »Page Builder« ist als Gratis- und Pro-Version erhältlich.
Dinge, die man haben muss

Zur basalen Digitalkompetenz gehört beispielsweise der adäquate Umgang mit E-Mails. Dazu benötigt man Dinge wie »Glasfaser«, »5G«, »Blockchain« – keiner weiß genau, was das sein soll und was man damit will – manche glauben, das sei eine Datenbank. Jedenfalls investiert man seitens der EU Milliarden in diese Schlüsseltechnologie und viele sind begeistert.  Und man braucht Quantencomputer – hier herrscht die Vorstellung vor, das sei so etwas wie ein superschneller PC. Aber Dinge brauchen Zeit. Das mussten schon Leute wie Elon Musk und Jeff Bezos schmerzhaft erfahren und sind daran gescheitert. Das wahre Know-how kommt aus Gütersloh. Als »AWS APN Advanced Consulting Partner« bietet beispielsweise Arvato-Systems laut einer Pressemitteilung ein Full-Service-Portfolio für die IT-Modernisierung mit und in Amazon Web Services (AWS).

Veranstaltungstickets können jetzt beispielsweise dank professioneller Schlüsseltechnologien im Rahmen eines sogenannten »Ticketings« telefonisch mit schnellem Griff zum Hörer reserviert werden, per E-Mail bestellt, oder auch persönlich abgeholt werden. Hilfreich wäre an dieser Stelle eine Bestellmöglichkeit per Fax, damit man etwas in der Hand hat. Wichtig ist es im »Death Valley« vor allen Dingen, dass man immer genügend trinkt, und ausreichend Wasser dabei hat, damit man nicht verdurstet.

Der letzte »Bürgermeister«, Henning Schulz, hatte einiges auf den Weg gebracht. Bekanntlich wurde jemand mit einer anderen Politik gewählt, beziehungsweise wurde der Besagte nicht gewählt. Der Stand der Dinge ist der, dass die Stadt eine im Bundesvergleich gute Website hat, auf der Einiges angeboten wird. Anderes nicht. Es liegen teils recht kuriose Ideen auf dem Tisch, während es andererseits teilweise an basaler Digitalkompetenz hapert.

So gibt es beispielsweise »Digitalcoaches« vom Land, bei denen es offenbar in erster Linie um Fördermittelberatung geht. In zwei Gütsel bekannten Fällen hat das »Digitalcoaching« des Landes grob versagt. So wurde beispielsweise der Eindruck nicht widerlegt, in Gütersloh gäbe es niemanden, der »Wordpress« könne. Diejenigen, die wissen, dass das natürlich Quatsch ist, wurden nicht gefragt, und so wurde ein Anbieter von außerhalb vermittelt, was kaum Sinn der Sache sein kann, denn es gilt: »Think globally, act locally« – aber das ist eben auch nur ein »Thema«, und so findet oft das Gegenteil statt: »Think locally, act globally« – der Westfale würde sagen: »Kirchturmhandeln statt Kirchturmdenken«. Die Ergebnisse sind nun eher »suboptimal«, aber in einem Fall ist man erstaunlicherweise sehr zufrieden.

Das Gütsel-Digitalcoaching wird von den Allermeisten ignoriert, allerdings auch oft in Anspruch genommen – in der Regel von Protagonisten, die ohnehin nicht nur digital ganz weit vorne sind, beispielsweise von einem branchenuntypisch sehr großen Unternehmen, das in Sachen »Digitalisierung« ohnehin schon führend ist. Bekanntlich lassen sich Experten am leichtesten überzeugen, was gleichwohl absurd ist. Aber das ist halt so. Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert als durch Kritik gerettet werden. Es gibt allerdings auch Beispiele dafür, dass man die »Digitalisierung« übertreibt, dass Dinge »digitalisiert« werden, die nicht »digitalisiert« werden sollten, man kennt das als »Overengineering«.

Dabei ist »Digitalisierung« nicht alles, es gibt auch neue, notwendige Praktiken, die praktiziert werden müssen. Was hilft einem Laden die beste Website, wenn er dann nichts liefert? Oder wenn er dann nicht auf E-Mails reagiert (oder auch nicht ans Telefon geht)?

Auch Themen wie »Ideenklau«, »Dilettantismus« und »Schassen« spielen eine Rolle bei der Digitalisierung. Oder »Ignoranz«. So ist das sogenannte »Abomodell« heute schwierig, eher ist »Micropayment« zeitgemäß. Viele Unternehmen, besonders im Medienbereich, sind durch »Abomodelle« groß geworden, manche haben sie mittlerweile eingestampft, andere setzen nach wie vor darauf. Aber will man beispielsweise 20 Abos bei diversen Zeitungen und Magazinen abschließen, wenn man nur mal den einen oder anderen Artikel lesen will? Eher nicht. Schlechterdings kapriziert man sich dann nur auf wenige oder nur auf einen Anbieter, was aber auch nicht hilfreich ist. Man begäbe sich in eine »Bubble«. »Psychologie heute« bietet indes den »Kauf« von Einzelartikeln und Einzelausgaben an. Der »Kauf« eines Einzelartikels führte zu Neugier und zum »Kauf« einer Einzelausgabe, die dann allerdings leider enttäuschend war, zumal es darin dann nicht über den recht belanglosen und substanzlosen Einzelartikel hinausging. Der Gedanke war nämlich der, dass dieser Einzelartikel das Heft nur anteasern würde – das war aber dann doch nicht der Fall.

Best Practice in Gütersloh

Einige Unternehmen arbeiten mit Affiliate-Shops ihrer Verbände, so beispielsweise Electro Zimmer, Bücker oder Foto Schorcht. Auch bei Jacques’ Weindepot, Vom Fass, der Mayerschen Gütersloh oder dem Schuhhaus Potthoff und vielen anderen kann man online bestellen und die Waren teilweise abholen oder bequem nach Hause liefern lassen. Die »Großen« wie beispielsweise der Media-Markt oder Rewe haben natürlich hochprofessionelle Internetauftritte.

Aber auch viele inhabergeführte Unternehmen sind schon digital präsent. So werden einzelne Kanäle besetzt, das eine oder andere wird gemacht. Es gibt noch viel Potenzial, aber es wird schon etwas getan. Manche betreiben eigene Onlineshops, andere immerhin eine Website, es wird ein wenig was in den Social Media gemacht oder es gibt Newsletter, Kontaktmöglichkeiten per Whatsapp. Viele Gastronomen sind bei Lieferando präsent, beklagen aber, dass dieser Anbieter große Provisionen verlangt. Der wahre Grund dürfte womöglich im Themenbereich der fiskalischen Neutralität zu finden sein. Es stehen aktuell 25 »Digital Heroes« von vielen Vorschlägen online, natürlich hat es nicht jeder auf die Website geschafft.

Man beachte auch das in Arbeit befindliche Buch »Künstliche Dummheit«, das unter anderem Fehlschlüsse aufdeckt, denen sogar der große Stephen William Hawking unterlag, denen aber auch viele andere unterliegen.

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