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Angsttherapie per App: Wird »Sympatient« heute mit dem »Deutschen Gründerpreis« auszeichnet?

»Sympatient« aus Hamburg ist einer der drei Finalisten, die am 14. September 2021 im ZDF-Hauptstadtstudio in Berlin die Chance haben, in der Kategorie »StartUp« mit dem »Deutschen Gründerpreis« von »Stern«, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgezeichnet zu werden

Lesedauer 5 Minuten, 2 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 14. September 2021
Angsttherapie per App: Wird »Sympatient« heute mit dem »Deutschen Gründerpreis« auszeichnet?
Invirto-Patienten erhalten ein VR-Brille; zusammen mit der Smartphone-App wichtige Bestandteile der digitalen Expositionstherapie von Sympatient. Foto: »Sympatient«

»#Sympatient« aus #Hamburg ist einer der drei Finalisten, die am 14. September 2021 im #ZDF-#Hauptstadtstudio in #Berlin die Chance haben, in der Kategorie »#StartUp« mit dem »#Deutschen #Gründerpreis« von »#Stern«, #Sparkassen, #ZDF und #Porsche ausgezeichnet zu werden.

»Julian ist der Wissenschaftler und Ideengeber von uns dreien«, schildert Christian Angern, Mitgründer der »Sympatient GmbH«. Sein Bruder Julian hatte die Grundidee, wie man den »#Goldstandard der #Angsttherapie“ aufs #Smartphone bringen könnte. Gerade in #Pandemie-Zeiten ist dies nun ein Segen für Patienten wie Therapeuten. Die #digitale #Innovation überzeugte die Experten der Auswahljury des »Deutschen Gründerpreises«. Sie nominierten das Hamburger Unternehmen in der Kategorie »StartUp 2021«.

Zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an #Angststörungen. Die Invirto-App von »#Sympatient« könnte mehr als der Hälfte von ihnen helfen. Was klingt wie ein #Smartphone-#Gadget ist ein vielversprechendes, digitales Medizinprodukt, das sich #Virtual #Reality (#VR) zunutze macht. Entwickelt wurde die digitale #Psychotherapie am #Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Lübeck von Neurowissenschaftler Julian Angern (28). Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Christian (28) und dessen Kommilitone Benedikt Reinke (29) gründete er 2017 die Sympatient GmbH in Hamburg, die #Invirto als verschreibungspflichtiges #Medizinprodukt anbietet. 500 Patienten profitieren derzeit von der neuen Methode #digitaler #Therapie.

»Mein Bruder Julian und ich hatten uns wegen des Studiums einige Jahre nicht oft gesprochen«, schildert Christian Angern, »und plötzlich kam er auf uns zu, präsentiert eine Technologie mit einer Vision, zu der Ben und ich als Betriebswirtschaftler auch sehr gerne beitragen wollten. Wir haben sofort unsere Aufgabe erkannt, wie man aus dieser Vision ein Unternehmen gründen kann. Umso beeindruckender finden wir, wie es Julian als Wissenschaftler gelungen ist, selbst zum Manager zu werden.«

Früh setzte die #Techniker #Krankenkasse (#TK) auf #Invirto. Die #TK ist mit mehr als 10,7 Millionen Versicherten Deutschlands größte Krankenversicherung. Inzwischen wird #Invirto von allen gesetzlichen #Krankenkassen vollständig erstattet.

#Angststörungen sind die am häufigsten auftretende psychische Erkrankung, in Deutschland und weltweit, die meisten leiden an einer Form von Platzangst, wo ein voller #Supermarkt oder ein leerer #Marktplatz zum Problem werden kann. Weit verbreitet sind zudem Panikattacken und Sozialphobien, etwa die #Angst vor einem Gespräch mit dem Vorgesetzten. »Aus unseren Recherchen wissen wir, dass zu viele Menschen unbehandelt bleiben, weil die Hürden zur Versorgung zu hoch sind«, erklärt Gründer Benedikt Reinke. »Wir hatten zunächst die These aufgestellt – und später bestätigt – dass wir unsere #VR-Technologie aufs #Handy bringen müssen, um sie den Leuten per App nach Hause schicken zu können. Virtual Reality ist für die ›digitale #Expositionstherapie‹ essenziell!« Grundlage bleibt ein psychotherapeutisches Konzept, die digitale #Behandlung wird ärztlich begleitet. Drei Jahre, bis Februar 2020, dauerte die Entwicklung der #Invirto-App, der Markenname ist vom lateinischen »in vivo«, also »im Lebendigen«, abgeleitet.

#Patienten können sich selbstständig an die »Sympatient«-Therapieberatung wenden um sich über Invirto zu informieren. Da es sich dabei jedoch um ein verschreibungspflichtiges #Medizinprodukt handelt, ist ein #Diagnosegespräch mit einem #Psychotherapeuten unerlässlich. Er entscheidet, ob Invirto für die Behandlung das Richtige ist. Gibt er grünes Licht, schickt »#Sympatient« die Invirto-VR-Brille an den #Patienten, die Therapie auf der #Smartphone-#App kann starten.

Die Finalisten in der Kategorie »StartUp«, ein- bis maximal dreijährige Unternehmen, die ihre Geschäftsidee besonders erfolgreich am Markt etabliert haben, sind …

»SoSafe GmbH«, Köln: Mit ihrer Trainings- und Sensibilisierungsplattform hilft »SoSafe« Unternehmen, die Belegschaft als »menschliche Firewall« zu aktivieren, denn neun von zehn Cyber-Angriffen starten mit dem Faktor Mensch. Größtes Einfallstor für Cyber-Attacken sind nach wie vor #Phishing-Mails. Die EU-Agentur für Cybersicherheit spricht von einem coronabedingten Phishing-Mail-Anstieg auf das Siebenfache. Solche Mails zu simulieren ist essenzieller Bestandteil der »SoSafe«-Lösung.

»Sympatient GmbH«, Hamburg: Zehn Millionen Menschen in Deutschland leiden an Angststörungen. Die #Invirto-App von Sympatient könnte mehr als der Hälfte von ihnen helfen. Sie bringt den »#Goldstandard der #Angsttherapie«, die sogenannte #Exposition, aufs #Smartphone. Die App kombiniert klassische Therapie mit #Virtual #Reality und transferiert sie ins #Digitale. Das vielversprechende, digitale #Medizinprodukt des jungen Unternehmens wird von allen gesetzlichen #Krankenkassen erstattet.

»yuri GmbH, Meckenbeuren«: #Laborversuche in #Schwerelosigkeit einfacher, schneller und kostengünstiger ermöglichen – auf Parabelflügen oder auf der Internationalen #Raumstation #ISS: Mit einem ausgeklügelten Baukastensystem aus Mini-Laboren hat yuri die »#Demokratisierung der #Schwerelosigkeit« zum Geschäftsmodell erklärt. Versuche sind ab 10.000 Euro möglich, zur #ISS gehts ab 95.000 Euro. Elf Mal schon absolvierte das Team erfolgreiche Missionen auf die Internationale Raumstation.

In der Kategorie »#Aufsteiger« werden #Unternehmen ausgezeichnet, die nicht älter als neun Jahre sind und bereits ein außerordentliches Wachstum erreicht haben. Nominiert sind in diesem Jahr …

»Hydrogenious LOHC Technologies GmbH«, Erlangen: #Grüner #Wasserstoff ist in vielen Industrien für die Transformation zur #Klimaneutralität essenziell, von der Stahlerzeugung bis zur #Glasherstellung. Mit Hilfe der von Hydrogenious entwickelten #LOHC-Technologie kann grüner Wasserstoff gefahrlos und effizient gelagert und transportiert werden: Das leicht entzündliche Gas wird an ein Öl gebunden, später wird es wieder freigesetzt. Das Öl selbst wird wiederum für die nächste Ladung benutzt.

»Nect GmbH«, Hamburg: Mehr als 3,5 Millionen Identitäten hat die Nect GmbH mit ihrer »Selfie-Ident«-#App bereits verifiziert, täglich kommen bis zu 20.000 weitere dazu. Das innovative Verfahren kombiniert Selfie-Videos mit künstlicher Intelligenz, überprüft die Echtheit des Ausweisdokuments anhand der Sicherheitsmerkmale und die Lebendigkeit des Nutzers anhand der Muskelbewegungen im Gesicht. Der Gang zur Postfiliale oder lange Wartezeiten beim Videogespräch mit einem Agenten entfallen.

»Wildling Shoes GmbH«, Engelskirchen: Ein Großteil der Menschen ist wegen einengender #Schuhe fußkrank. Wildling hat seinen innovativen Ansatz, #Füßen möglichst viel Freiheit zu lassen, kompromisslos und erfolgreich umgesetzt, dafür Fans in aller Welt gewonnen. Der #Schuh wurde völlig neu konstruiert, zu den verwendeten Materialen zählt sogar Papier. Mit einer Dicke ab 1,5 Millimeter ermöglicht die Wildling Sohle, den Untergrund wieder aktiv wahrzunehmen und trainiert zudem die Muskulatur.

Die sechs Finalisten erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die #Porsche #Consulting. Zudem übernehmen Mitglieder des Kuratoriums des »Deutschen Gründerpreises« über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für jeden #Finalisten und stellen ihr #Know-how und ihre Erfahrungen zur Verfügung. Die #Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim #ZDF sowie Zugang zum Netzwerk des »Deutschen Gründerpreises«.

Vorgeschlagen wurden die Unternehmen durch die rund 300 #Experten des »Deutschen Gründerpreises«. Sie stammen aus renommierten #Unternehmen, #Technologiezentren, #Ministerien, #Gründungsinitiativen und der #Sparkassen-#Finanzgruppe. Die #Experten verfügen über jahrelange Erfahrungen mit Unternehmensgründungen und sehr gute Branchenkenntnisse. Das #Bundesministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt den »Deutschen Gründerpreis«.

#DeutscherGründerpreis #SparkassenFinanzgruppe #KnowHow


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