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»Google Health«: Die digitale Patientenakte kommt – auch in Gütersloh?

Während in Deutschland in erster Linie rumgelabert wird, machen’s Google, Amazon & Co. einfach … das ist dem deutschen »Blablaismus« geschuldet

Lesedauer 2 Minuten, 46 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 11. Juli 2021, DOI: https://www.guetsel.de/content/24085/7277859.html
»Google Health«: Die digitale Patientenakte kommt – auch in Gütersloh?

Während in Deutschland in erster Linie rumgelabert wird, machen’s Google, Amazon & Co. einfach … das ist dem deutschen »Blablaismus« geschuldet. Das entspricht tatsächlich auch den Super-Ideologien der beiden Länder: In Deutschland gibt es demnach kein Problem, das man nicht verbieten kann. In den USA hingegen gibt es kein Problem, das man nicht abknallen kann.

Google versucht sich schon seit Längerem an der Digitalisierung vieler Bereiche des täglichen Lebens musste dabei Rückschläge einstecken. Nun deutet sich ein Neustart von »Google Health« an. »Google Health« könnte relativ schnell im Gesundheitsbereich auf den Markt kommen.

Das Smartphone kann Dinge ersetzen, die die Menschen mit sich herumtragen: Den Musikplayer, die Kamera, die Kreditkarte, den Autoschlüssel und auch den Ausweis. Manches gibt es längst, manches ist weit fortgeschritten, manches steckt noch in den Kinderschuhen, und einiges hat sich bereits durchgesetzt. Nicht nur mit dem digitalen Impfpass finden nun auch Gesundheitsthemen statt, denn Google arbeitet hinter den Kulissen bereits seit einiger Zeit am Neustart von »Google Health«.

»Google Health« hat bereits jetzt eine lange Geschichte hinter sich und wurde in der ersten Umsetzung bereits 2013 veröffentlicht. Damals war es eine hauptsächlich vom Endnutzer verwendete Plattform zur Verwaltung der eigenen Vitalwerte wie Größe, Gewicht, bekannte Krankheiten und eingenommene Medikamente. Zwar gab es schon damals erste Schnittstellen für andere Apps und Produkte, doch nur weil Google den Stecker gezogen hat, heißt es nicht, dass man diesen Bereich aufgibt.

In Zeiten, in denen Kreditkarten auf dem Smartphone zum Standard werden, das Fitnesstracking kaum noch wegzudenken ist, die Gesundheit so sehr wie seit Jahrzehnten nicht mehr Fokus steht und die Menschen bereitwillig praktisch alles digitalisieren, gibt es wieder Platz für eine neue Plattform zur Verwaltung der Vitalwerte. Und diesmal in deutlich professionellerer Form.

Schon Ende 2019 war ein Testlauf für »Google Health« für Kliniken und Ärzte angekündigt worden. Es handelt sich dabei um eine Art Cloud-Angebot, mit dem die Kliniken ihre Patientendaten verwalten können. »Google Health« zielt darauf ab, bestehende Lösungen zu ersetzen und als einziges Tool für medizinische Daten jeglicher Art verwendet zu werden. Die App verfügt über eine mächtige Suchfunktion, eine Synchronisierung über alle Kliniken hinweg und weitere Optionen.

Aber das neue »Google Health« soll nicht nur die Daten verwalten, sondern diese auch analysieren. So soll eine Künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen, die fehlerhafte Daten und Diagnosen erkennen soll, und die Behandlungen oder gar Medikamente vorschlagen soll und vieles mehr. Das klingt wenig vertrauenswürdig, aber man darf dabei den hektischen Klinikalltag nicht vergessen, bei dem auch Ärzte ab und zu etwas übersehen.

Gerade erst geleakt und vermutlich schon bald im Einsatz: Das neue »Google Health« ist eine App für Endnutzer, die mit dieser ihre medizinischen Daten abrufen und vielleicht auch anpassen können. Der Aufbau lässt vermuten, dass es sich um eine Schnittstelle aus dem großen »Google Health«-System handelt, mit der der Nutzer auf Diagnosen, Rezepte und die eigenen Daten zugreifen kann. Weil die Digitalisierung solcher Dinge in vielen Ländern noch ganz am Anfang steht oder gar nicht in Angriff genommen wurde, sieht es nach einem großen Potenzial aus.

Natürlich haben Patienten andere Interessen als Kliniken, sodass man wohl eine völlig eigenständige App bauen wird, die aber an das System angeschlossen ist. Eine Synchronisierung mit vielen weiteren Produkten von den diversen Fitnessplattformen über den Kalender, E-Mail, »Google Maps« und mehr ist denkbar. Die geleakten Screenshots lassen vermuten, dass die Nutzer eher abrufen als selbst eingreifen können.

Salenti

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