Digitale Horizonterweiterung am »Weg für Genießer« – gleichnamige App macht Ausblicke sichtbar und Sehenswürdigkeiten erlebbar


Artikel vom 21. Juni 2021
Digitale Horizonterweiterung am »Weg für Genießer« – gleichnamige App macht Ausblicke sichtbar und Sehenswürdigkeiten erlebbar
Freuen sich über den Start der App (v.l.): Anne Prell (Stadt Halle), Mareike Bußkamp (LAG GT8), Nils Krieft (Prowi), Sandra Wursthorn (Stadt Werther), Tamara Kisker (Stadt Borgholzhausen), Martina Janssen (Stadt Versmold), Dominic Rudek (Gemeinde Steinhagen) und Hartmut Lüker (Wegepate)

Das Handy ist längst ein vertrauter Wegbegleiter auf den Wanderwegen geworden. Wanderinnen und Wanderer nutzen es zur Planung und Navigation, zur Suche der nächsten Sehenswürdigkeit oder Einkehrmöglichkeit. Auf dem »Weg für Genießer«, dem rund 90 Kilometer langen Wanderweg durch fünf Kommunen im Kreis Gütersloh (jeder Ort steht für einen der fünf Sinne), kann das Smartphone nun sogar den Horizont der Wanderfreunde vergrößern und dafür sorgen, dass sie den Wanderweg ganz neu und anders entdecken. Was es dazu braucht? Die neu entwickelte und nun veröffentlichte App des »Weg für Genießer«.

Die besondere Eigenschaft der App zu dem Wanderweg, der sich durch Halle (Westf.), Werther (Westf.), Borgholzhausen, Steinhagen und Versmold schlängelt und dessen Projektbüro bei der Pro Wirtschaft GT GmbH (Prowi) angesiedelt ist, ist die »Augmented Realitiy (AR)« – also erweiterte Wirklichkeit. So finden sich in der App interaktive Wegpunkte. Nähert man sich auf seiner Wanderung einem dieser Punkte, signalisiert das Smartphone – selbst in der Hosentasche durch Vibrieren und eine Push-Nachricht – dass es etwas zu entdecken und erfahren gibt. Dann heißt es: Handy aus der Tasche holen und umsehen. Denn wird die Kamera des Smartphones dann auf ein bestimmtes Motiv ausgerichtet, so erscheinen dank der AR-Technologie interaktive Inhalte zum Standort. So lassen sich beispielsweise geschlossene Museen und Kirchen virtuell öffnen und digital erleben. Außerdem kann man an diesen Stellen wie mit einem Hubschrauber aufsteigen und sich aus luftiger Höhe einen Überblick über die Orte oder die Natur verschaffen.

Ein besonderes Feature sind die Rundumpanoramen (360-Grad-Sphären), die alle interaktiven Wegpunkte von oben zeigen: Man kann in alle Richtungen blicken und sogar entfernte Punkte heranzoomen. Die Blickrichtung ändert sich ganz intuitiv mit dem Ausrichten des Smartphones. Dazu erscheinen zugehörige Informationen und Beschreibungen. Aber auch besondere Orte wie beispielsweise das Brennereimuseum in Steinhagen oder verschiedene Kirchen können als Rundumpanoramen – auch bei verschlossenen Türen – erlebt werden. Darüber hinaus werden kurze Videoclips, wie etwa mit dem »echten« traditionellen Wurstträger in Versmold gezeigt, der Geschichte auf seine ganz persönliche Art lebendig werden lässt. Jeder Moment kann, ebenso wie auch Screenshots aus den Panoramen, direkt aus der App in den Sozialen Medien geteilt werden.

Wer alle sechs Etappen durchwandert, kann so insgesamt 15 interaktive Wegpunkte erleben, die, einmal erreicht, in der App freigeschaltet bleiben und jederzeit wieder – auch zu Hause – geöffnet und nacherlebt werden können. Darüber hinaus ist in der App ein virtueller Wanderpass eingerichtet, der beim Passieren einer der sieben Stempelstellen einen digitalen Stempel in die App eintragen kann – analog zu den real vorhandenen Stempelstellen. Sind alle sieben Stempel komplett, kann eine kleine Belohnung mit Urkunde beim Herausgeber angefordert werden.

Die App wurde mit Fördermitteln des Landes Nordrhein-Westfalen, genauer dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, »Vital.NRW/GT8« und durch die beteiligten Kommunen finanziert und ist daher komplett kostenfrei zu nutzen.

Die App »Weg für Genießer« ist im AppStore (IOS) und Google Play (Android) zu finden. Weitere Infos zur App und zum »Weg für Genießer« unter www.geniesserweg.de …

»Weg für Genießer«

Auf rund 90 Kilometern Länge führt der Weg Wanderer durch fünf Kommunen des Kreises Gütersloh entlang des Teutoburger Waldes. Auf dem gesamten Weg sollen zusätzlich die Sinne angeregt werden. Dabei steht jede der beteiligten Kommunen für einen Sinn: Borgholzhausen für Sehen, Halle (Westf.) für Hören, Steinhagen für Schmecken, Versmold für Fühlen und Werther (Westfalen) für Riechen.

Der Weg kann sowohl am Stück als mehrtägige Wanderung als auch in Etappen gewandert werden. Die einzelnen Etappen sind jeweils zwischen elf und 22 Kilometer lang und eignen sich dabei sowohl als Halb- oder Ganztageswanderungen. Kulturelle Highlights, Rastplätze und Einkehrmöglichkeiten liegen zahlreich an der Route.

Der Rundwanderweg bietet zudem eine gute Ergänzung zum Strecken- und Qualitätswanderweg »Hermannshöhen«. Beide Wege verlaufen streckenweise parallel entlang des Teutoburger Waldes.

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