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Hauptzollamt Lörrach: Reisende versteckt geschmuggeltes Gold im Hosenbund


Sie kämen von einem Geschäftstermin in Zürich, hätten aber keine mitgebrachten Waren anzumelden, gaben eine 76-jährige Reisende und ihr sie chauffierender Sohn an, die am 21. April über den Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn aus der Schweiz einreisen wollten und von einer Kontrolleinheit des Hauptzollamts Lörrach angehalten wurden …

Artikel vom 10. 5. 2021
Hauptzollamt Lörrach: Reisende versteckt geschmuggeltes Gold im Hosenbund
Symbolbild
Lörrach.Rheinfelden (ots) Sie kämen von einem Geschäftstermin in Zürich, hätten aber keine mitgebrachten Waren anzumelden, gaben eine 76-jährige Reisende und ihr sie chauffierender Sohn an, die am 21. April über den Grenzübergang Rheinfelden-Autobahn aus der Schweiz einreisen wollten und von einer Kontrolleinheit des Hauptzollamts Lörrach angehalten wurden. Beide verneinten auch die nochmalig ausdrückliche Frage nach Barmitteln und gleichgestellten Zahlungsmitteln im Wert von 10.000 Euro oder mehr. Der Fahrer des Fahrzeugs wurde daraufhin gebeten, in eine Kontrollbucht zu fahren und beide Insassen aufgefordert, auszusteigen. Während der Durchsicht des Kofferraums beobachtete einer der Zollbeamten, wie die Frau schnell wieder zur geöffneten Tür der Beifahrerseite huschte, offensichtlich einen Gegenstand aus dem Auto nahm und in den Hosenbund steckte. Erst nach mehrmaliger Aufforderung händigte sie dem Beamten das mit einem Gummiband gesicherte Päckchen aus. Der Zöllner stellte zehn, je 100 Gramm schwere Goldbarren mit dem Aufdruck »999,9« als Feingehaltsangabe fest, jeder Barren mit zugehörigem Bankenzertifikat separat geblistert. Tageaktuell wurde ein Gesamtwert von rund 52.500 Euro ermittelt. Die Reisende, die sich während der gesamten Kontrolle sehr ungehalten zeigte, gab schließlich zu, das Gold am selben Tag in Zürich bei einer Bank gekauft zu haben. Wegen Verstoßes gegen die mündliche Anzeigepflicht bei der Einfuhr der Goldbarren, die Zahlungsmitteln gleichgestellt sind, mussten die Zöllner gegen die Frau ein Bußgeldverfahren einleiten. Solche Ordnungswidrigkeiten können mit einem Bußgeld bis zu einer Million Euro geahndet werden. Nach der Anzeigenaufnahme konnten die Frau und ihr Sohn ihre Heimreise in die Pfalz fortsetzen.

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© Christian Schröter AGD