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Internationaler Frauentag 2020 – Demonstration und Kundgebung in Bielefeld am 7. März 2020

Auch nach dem 70jährigen Bestehen des Artikel 3 im Grundgesetz: »Männer und Frauen sind gleichberechtigt.« sind wir von einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft noch weit entfernt

Lesedauer 1 Minute, 18 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 3. März 2020
Internationaler Frauentag 2020 – Demonstration und Kundgebung in Bielefeld am 7. März 2020

Auch nach dem 70jährigen Bestehen des Artikel 3 im Grundgesetz: »Männer und Frauen sind gleichberechtigt.« sind wir von einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft noch weit entfernt.

Von tatsächlicher Gleichstellung zwischen den Geschlechtern kann angesichts einer Entgeltlücke von rund 21 Prozent nicht gesprochen werden. Hier ist Handeln gefragt.

Für die 21-Prozent-Lohnlücke gibt es viele Ursachen: Frauen arbeiten überdurchschnittlich häufig Teilzeit und in vergleichsweise schlecht bezahlten Berufen, sie haben seltener Führungspositionen inne – und sie übernehmen nach wie vor den Großteil der unbezahlten Haus- und Sorgearbeit. »Es muss sich grundlegend etwas ändern. Wir brauchen bessere Rahmenbedingungen, um die Haus- und Sorgearbeit besser zwischen Männern und Frauen verteilen zu können. Dazu gehört mehr Tarifbindung, gerade in den Branchen, in denen überwiegend Frauen arbeiten«, sagt Anke Unger, Regionsgeschäftsführerin beim Deutschen Gewerkschaftsbund Ostwestfalen-Lippe (DGB OWL). Denn Tarifverträge drängen prekäre Beschäftigung zurück, sorgen für faire Arbeitszeiten und bieten den Beschäftigten bessere Chancen auf eine eigenständige Existenzsicherung – im Erwerbsleben und im Alter.

Der DGB fordert die Gleichstellung von Frauen und Männern durch Erhöhung der Tarifbindung und Ausweitung der Mitbestimmung zu stärken. Überdies gibt es in tarifgebundenen Betrieben häufiger Arbeitszeitmodelle, die Frauen und Männern die gleiche Teilhabe am Erwerbsleben ermöglichen – und einen Betriebsrat, der sich für deren Umsetzung stark macht. Damit Frauen den gleichen Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit erhalten muss auch die Bundesregierung handeln. »Arbeitgeber müssen gesetzlich verpflichtet werden, ihre Entgeltpraxis mit zertifizierten Prüfverfahren zu überprüfen und Benachteiligung wirksam abzubauen« betont Anke Unger.

Für unsere Forderungen gehen wir anlässlich des Internationalen Frauentag auf die Straße, führen Kundgebungen und Aktionen, sowie Abendveranstaltungen in Ostwestfalen-Lippe durch.

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