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Gerburg Jahnke, »Frau Jahnke hat eingeladen!«


Das Tourmotto »Frau Jahnke hat eingeladen« richtet sich an Kolleginnen aus Kabarett, Comedy, Entertainment …

Artikel vom 25. 4. 2019
Gerburg Jahnke, »Frau Jahnke hat eingeladen!«
Foto: Harald Hoffmann
Das Tourmotto »Frau Jahnke hat eingeladen« richtet sich an Kolleginnen aus Kabarett, Comedy, Entertainment. Die Damen scheren sich nicht um Genre-Grenzen, sondern machen, was gut ist! Weiblicher Humor knallt heftiger, schneller, unanständiger. Und! Macht! Spaß!

Inzwischen ist es elf Jahre her, dass Frau Jahnke in einer »Nischensendung« im WDR angefangen hat, ausschließlich weibliche Kabarettistinnen und Comediennes einzuladen. Niemand erwartete seinerzeit ein sehr langes Haltbarkeitsdatum, frei nach dem gängigen Vorurteil: Es gibt ja keine guten Frauen! Darüber muss man heute nicht mehr reden. Sie sind in der ARD und behaupten sich elegant und leichtfüßig neben all dem Männerkabarett.

Sie sind auch nicht in Konkurrenz. Sie machen ihren Job – in Kabarett, Comedy, Liedgut, Slapstick und Poetry. Sind witzig, böse, moralisch oder absurd, können singen oder eher nicht, und meistens sind sie schön! Und live – auf der Bühne – ist das alles noch viel besser. Die Damen haben Zeit, und lassen sich gehen. Jeder Abend ist anders, alle sind wunderbar. Und inzwischen kommen auch eine Menge Männer zu den Damenshows. Freiwillig! Besser geht‘s doch nicht.«

2015 ist Gerburg Jahnke 60 geworden. Kein völlig unbeschwerter Geburtstag im Leben einer Frau. Was ihr dagegen sehr gut gefällt, ist, dass dies eine Zeit des Wechsels ist und dass alle Karten nochmal neu gemischt werden. Sie ist leidenschaftliche Doppelkopfspielerin und gespannt, ob sie diesmal Re oder ein weiteres Kontra sein wird, mit Dame oder ohne … 20 Jahre lang war sie eine Missfits. Viele sagen, die Dickere, Frau Jahnke sagt: Die Blonde! Was in dieser Zeit passiert ist, hat sie geprägt und erwachsen werden lassen. Gut so! Davor hat sie einen fast üblichen Bildungsweg eingeschlagen: geboren in Osterfeld. Ein Stadtteil von Oberhausen. Vater Untertage, Großvater auch, aber sie war ein Mädchen. Später Gymnasium - erst eins und nach dem Rausschmiss halt ein anderes. Dann das Studium. Gerburg Jahnke hatte die Absicht, Kunstlehrerin zu werden, war an der Akademie in Düsseldorf und Münster und hat außerdem Germanistik studiert. Tagsüber Aktzeichnen, abends trinken, rauchen, reden - ein wunderbares Studium. Schon als Studentin habe sie angefangen in verschiedenen Schulen zu unterrichten und bald war zumindest klar, was sie nicht wollte: Lehrerin werden! Also folgte dem ersten Staatsexamen kein zweites. Frauenliteraturkurse an Volkshochschulen, Programmarbeit im freien Bürgerzentrum Altenberg, und dann freies Theater, bis sie Missfits wurde. Seit einigen Jahren macht Frau Jahnke nun schon Regie mit unterschiedlichen Kolleginnen und auch Männern, und es ist eine sehr schöne Arbeit. Sie ist sehr Steinbock, mag Dinge, die funktionieren, und liebt das Ruhrgebiet. Sie ist verlobt – schon lange - und auch das mag sie sehr.

Sonntag, 9. Februar 2020, 19 Uhr, Stadthalle Bielefeld

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