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Sach- und Geldspende für Klettergarten »grenzenlos«

Mitschke Sanitätshaus GmbH spendet 2.000 Euro und überreicht neuen Kinder-Rollstuhl

Lesedauer 2 Minuten, 2 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 22. Juni 2016
Sach- und Geldspende für Klettergarten »grenzenlos«
Spende bringt Klettergarten „grenzenlos“ voraus. Es freuen sich: Matthias Mitschke, Geschäftsführer Mitschke Sanitätshaus GmbH, Hergen Bruns, Vorstand Sozialpädagogisches Institut Gütersloh, Annabell Nielen, „grenzenlos“-Trainerin, Tilmann Grüninger, Fachbereichsleiter Rehatechnik bei Mitschke, und Thomas Woesthoff, „grenzenlos“-Leiter

Der vor einem Jahr eröffnete Gütersloher Klettergarten »grenzenlos« entwickelt sich weiter. Dank der Spende der Mitschke Sanitätshaus GmbH in Höhe von 2.000,– Euro gibt es seit dieser Saison einen Einführungsparcours eigens für Rollstuhlfahrer. Außerdem überreichten Geschäftsführer Matthias Mitschke und Tilman Grüninger, Fachbereichsleiter Rehatechnik, einen Rollstuhl für Kinder und schlanke Erwachsene der Firma Otto Bock Healthcare Deutschland GmbH.

»Unser Medizinproduktberater und Fachmann für Kinderreha, Daniel Kaufmann, hat den Rollstuhl mit Herzblut und Freude für ‚grenzenlos’ präpariert«, verrät Tilmann Grüninger. Er habe ihn mit grobstolligen Reifen versehen und an den entsprechenden Stellen Kraftknotenpunkte, die bis zu 130 Kilogramm halten, angebracht. »Der Rollstuhl ist dadurch sofort auch in der Höhe einsatzbereit, das freut uns besonders«, sagt Klettergartenleiter Thomas Woesthoff und setzt sich zur Probe hinein.

»Besucherinnen und Besucher, die zu uns mit dem Rollstuhl kommen, konnten bisher nicht ausprobieren, wie das Fahren und Sichern überhaupt funktioniert«, erklärt er, während er mit dem neuen Rollstuhl über eine Rampe auf den Übungsparcours fährt. Er besteht aus einem stabilen Förderband, das nicht viel breiter als der Rollstuhl ist und relativ flexibel wirkt. »Unser ‚grenzenlos’-Team konstruierte und baute also mit dem Geld der Firma Mitschke einen einzigartigen Rollstuhl-Einführungsparcours. Hier lassen sich die beiden Sicherungselemente, zum einen die Sicherung am Herkules-Tau und zum anderen die Sicherung mit der Seilfähre testen«, sagt Thomas Woesthoff und fährt ein paar Meter weiter bis zu einer unsichtbaren Wippe. »Dieses Element ist ganz schön wackelig, aber es wird von unseren rollstuhlfahrenden Gästen sehr gerne genutzt«, berichtet der Pädagoge. Seien gleich zwei Rollstuhlfahrer vor Ort, arte das Ganze auch gerne in einen Wettstreit aus, nach dem Motto »Wer schafft’s wohl schneller durch den Übungsparcours.«

Nicht nur der Parcours wird gut angenommen. »Wir merken, es kommen immer mehr Rollstuhlfahrer zu ‚grenzenlos’. Da sind wir inzwischen eine namhafte Adresse in Nordrhein-Westfalen und im südlichen Niedersachsen«, so Hergen Bruns, Vorstand des Sozialpädagogischen Instituts Gütersloh, Erbauer und Träger des Klettergartens. »Mich begeistert bei ‚grenzenlos’ vor allem der Teamgedanke und die Tatsache, dass hier jeder mitmachen kann «, freut sich Matthias Mitschke über die sinnvolle Verwendung des Spendengeldes. »Durch die engagierte Unterstützung der Firmen Mitschke und Bock können wir Eltern, Freunden oder Verwandten einfach einmal Rollstühle für Testfahrten leihen«, betont Trainerin Annabell Nielen. »Vorstellbar ist es, dass unsere Kunden künftig ihren neuen Rollstuhl bei ‚grenzenlos’ auf Herz und Nieren prüfen dürfen«, blickt Tilman Grüninger in die Zukunft. »Etwas, was übrigens auch jederzeit mit dem Rollator möglich wäre«, weiß Thomas Woesthoff vom »Generationen-Klettern« mit Großeltern und ihren Enkelkindern zu berichten.

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