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Online-Karte mit Standorten von Defibrillatoren in Vorbereitung

Der plötzliche Herztod kann überall auftreten. Mit einer Elektroschockbehandlung durch einen Defibrillator kann Leben gerettet werden. Doch wo gibt es diese Helfer außer zum Beispiel in den Krankenhäusern, bei der Feuerwache, bei den Stadtwerken, in der Welle, im Rathaus und in der Stadthalle

Lesedauer 1 Minute, 52 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 27. Mai 2016
Online-Karte mit Standorten von Defibrillatoren in Vorbereitung
Ideengeber Peter Gilsbach, Thorsten Schmidthuis und Marcus Helmsorig von der Stadt Gütersloh wollen die Standorte von Defibrillatoren in einer Online-Karte anzeigen

Gütersloh (gpr). Der plötzliche Herztod kann überall auftreten. Mit einer Elektroschockbehandlung durch einen Defibrillator kann Leben gerettet werden. Doch wo gibt es diese Helfer außer zum Beispiel in den Krankenhäusern, bei der Feuerwache, bei den Stadtwerken, in der Welle, im Rathaus und in der Stadthalle? Der im Pflegedienst beschäftigte Peter Gilsbach wandte sich mit der Idee ans Rathaus, mit einer Online-Karte die Standorte von Defibrillatoren im Stadtgebiet aufzuzeigen und stieß damit sofort auf offene Ohren. Marcus Helmsorig, bei dem diese Idee per E-Mail einging, griff das gerne auf und Thorsten Schmidthuis vom Geodatenmanagement der Stadt Gütersloh hat bereits einen Prototypen entwickelt, wie sich die Standorte der Defibrillatoren auf der Homepage unter www.guetersloh.de verorten lassen. Eine Darstellung, die auch auf jedem Smartphone nutzbar ist. Zur besseren Orientierung wird um jeden Defibrillator-Standort ein Radius gezogen. Außerdem gibt es die Auskunft über den Standort, die Lage und den Zugang.

Sollte ein Defibrillator im Notfall zum Einsatz kommen, führt eine Sprachsteuerung den Laienhelfer durch die Bedienung des Gerätes. Hierbei erkennen die Geräte meist ohne Zutun der Ersthelfer, ob eine Schockgabe nötig ist. Je nach Bauweise wird entweder automatisch oder auf Knopfdruck ein Schock abgegeben. Durch den Stromstoß findet das Herz wieder in seine ursprüngliche Frequenz zurück.

Peter Gilsbach hatte diese Idee aus der Stadt Lingen mitgebracht, wo eine solche Online- Karte bereits diesen lebensrettenden Service bietet. Er freut sich, dass seine Anregung von der Stadt Gütersloh so schnell aufgegriffen wurde. Sobald die bisherige Übersicht über die Standorte der Defibrillatoren ergänzt wurde, soll die Online-Karte im Juli an den Start gehen.

Das Ziel ist eine möglichst umfassende Darstellung der Standorte von Defibrillatoren in der Stadt Gütersloh. Deshalb werden alle Bürgerinnen und Bürger gebeten, Standorte von Defibrillatoren durch eine E-Mail oder unter der Telefonnummer 822743 zu melden, damit diese in die Karte aufgenommen werden können.

Die Daten die 2016 gesammelt wurden, wurden beim Defikataster erfasst.

http://defikataster.de/index.php

Den Lageplan der Defis finden man hier:

http://www.defikataster.de/index.php/aed-anzeige

Hier sollte man vielleicht erwähnen das es sich um eine Demoversion handelt in der man nur 50 Klicks zur Verfügung hat. Gibt man aber gleich zu Beginn die Adresse ein, klappt das eigentlich ganz gut. Zudem gibt es auch eine App mit der man nach allen Standorten suchen kann.

Vorwerk, Frank Stutenkemper, Vorwerk-Kundenberater aus Rheda-Wiedenbrück
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