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Einige haben vielleicht schon von der nächsten großen Revolution gehört, die nun in die Privathaushalte einziehen soll: Das intelligente Heim beziehungsweise Heimvernetzung …

Artikel vom 15. 1. 2016
Anzeige: Heimvernetzung
Einige haben vielleicht schon von der nächsten großen Revolution gehört, die nun in die Privathaushalte einziehen soll: Das intelligente Heim beziehungsweise Heimvernetzung.

Was versteht man darunter ?

In einem Haushalt können theoretisch alle Dinge, die elektrisch betrieben werden, mit einer Logik versehen werden, mit der man sie in das heimische Netzwerk integrieren kann. Das fängt bei einer Steckdose an, die man über das Netzwerk ein- und ausschalten kann, geht über Sensoren für Helligkeit, Wärme, Rauch und endet dann bei Großgeräten wie Heizung, Lichtsteuerung et cetera. Man kann also eine Menge Dinge über das Netzwerk, vorrangig WLAN, Daten erfassen und mittels einer automatischen Logik steuern.

Ein Beispiel: Ich habe im Haus Infrarotsensoren welche erfassen können ob sich eine Person in einem Raum aufhält oder nicht. Sollte die Summe alle Infrarotsensonren in allen Räumen keine Person mehr erkennen beziehungsweise deren abgestrahlte Wärme, so könnte die Logik automatisch alle elektrischen Geräte ausschalten wie Licht oder Herd und zusätzlich die Heizung runterfahren. Hört sich toll an und kann es auch sein, wenn es richtig geplant und umgesetzt wird. Aber leider gibt es, wie so häufig bei neuen Technologieren, auch Haken.

Da es sich noch um einen relativ jungen Markt handelt, gibt es sehr viele Anbieter von unterschiedlichsten Lösungen. Leider sind sie untereinander aber nicht kompatibel. So muss man sich meist für ein System entscheiden und kann diese nicht immer mischen. Daran arbeitet die Industrie, aber aktuell ist es noch ein Flickenteppich. Aus Datenschutzsicht ärgerlich ist, dass viele Systeme nur in Verbindung mit einem System aus der Cloud zusammenarbeitet. Sprich die Sensoren oder auch Schnittstellen werden über ein Programm beim Hersteller verbunden und gesteuert. Das bedeutet, das im Zweifel der Hersteller alle Daten hat, die diese Geräte erzeugen und mit einem Haushalt verknüpfen können. Im schlimmsten Fall könnten zum Beispiel Mikrophone in Rauchmeldern, welche ebenfalls an das Netz angeschlossen sind, 24 Stunden lang Tonaufahmen an den Hersteller oder sogar Dritte liefern.

Aus Sicherheitsgründen muß man sich zusätzlich noch Gedanken machen, was passiert eingentlich, wenn diese Geräte Sicherheitslücken haben. Bei einem PC weiß man das man diese mittels Update oder Patch beheben kann. Aber ein Wärmesensor, der im Netz mit einer IP-Adresse vertreten ist, kann theoretisch ebenso ein Risiko sein, über das sich ein Hacker zugang zu einem internen Netzwerk verschaffen kann. Das heißt, Dritte können Daten ausspähen, darüber gegebenenfalls Zeiträume ermitteln, wann es möglich ist einzubrechen, oder aber »nur« treiben, indem sie anfangen, die Geräte zu steuern und zum Beispiel die Heizung auf Vollast stellen, die Türsicherung entriegeln oder alle intelligenten Steckdosen im Fünf-Sekundentakt an- und ausschalten.

Was heißt das nun für jemanden der sich dafür interessiert ?

Zum einen sollte man sich im Vorhinein gut überlegen, was man wirklich machen möchte. Alles was technisch möglich ist, ist nicht automatisch sinnvoll. Daraufhin muss man sich für ein System entscheiden, das zum einen diese Ansprüche erfüllt und idealerweise noch über weitere Schnittstellen für zukünftige Geräte oder Sensoren verfügt. Bei der Auswahl eines Systems empfiehlt FHD, keine Systeme zu nehmen, die über externe Programme beim Hersteller oder aus Clouds oder ähnlich gesteuert werden: »Bedenken Sie immer, das Sie jemanden Drittes sehr viel Einblick in Ihre absolute Privatsphäre bieten würden und Sie nie wissen was mit diesen Daten passiert. Weiterhin sollten Sie nur Geräte verwenden, auf die Sie oder Ihr IT-Dienstleister Zugriff haben können, damit im Falle eines Falles selbstständig eingegriffen werden kann«.

Und ganz dringend empfehlen wir aktuell keine Türschlösser oder Fensterschließanlagen mit solche Anlagen zu verbinden um Einbrechern von vorneherein keine Zusatzmöglichkeiten zu bieten. Wenn Sie es dennoch machen wollen, sprechen Sie das mit Ihrer Versicherung ab, denn diese wird im Zweifel darüber entscheiden ob Sie für einen dadurch ermöglichten Einbruch zahlt oder nicht.

»Wenn Sie sich für das Thema interessieren, aber unsicher sind wie Sie es umsetzen sollen, sprechen Sie mit uns. Wir helfen Ihnen bei der Vorbereitung, der Auswahl, der Installation und dem Betrieb«, so FHD-Geschäftsführer Heiko Franke.

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