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Früchtestars im Winter: Clementinen und Mandarinen

Jetzt liegen die kleinen, runden und orangefarbenen Früchte wieder in den Regalen im Supermarkt: Clementinen und Mandarinen. Sie gehören im Herbst und Winter einfach dazu, ob im Salat, für Torten, Desserts oder bald auf Advents- und Weihnachtstellern

Lesedauer 1 Minute, 29 Sekunden, Artikel zuletzt bearbeitet am 10. November 2015
Früchtestars im Winter: Clementinen und Mandarinen

Jetzt liegen die kleinen, runden und orangefarbenen Früchte wieder in den Regalen im Supermarkt: Clementinen und Mandarinen. Sie gehören im Herbst und Winter einfach dazu, ob im Salat, für Torten, Desserts oder bald auf Advents- und Weihnachtstellern. Doch worin besteht eigentlich der Unterschied zwischen den beiden Zitrusfrüchten? »Clementinen sind süßer und meistens kernlos«, erklärt Hannes Dietrich vom KKH-Serviceteam in Bielefeld. Auch wenn die Schale an manchen Stellen noch grün ist, können Clementinen bedenkenlos gegessen werden »Die grünen Stellen entstehen während des Reifungsprozesses«, so Dietrich. »Sind die Nächte vor der Ernte mild, bleibt die Schale teilweise grün.« Die Frucht kann also trotz grüner Stellen vernascht werden. Clementinen haben ihren Ursprung im Mittelmeerraum und sind eine Kreuzung zwischen Mandarine und Orange. Sie haben eine etwas dickere Schale und sind bei kühler Lagerung bis zu zwei Monaten haltbar.

Die Mandarine hält sich hingegen nur ein bis zwei Wochen. Im Gegensatz zur Clementine ist sie weniger süß, aber dafür aromatischer und lässt sich leichter schälen.

Beide Winterfrüchte sind sehr gesund. »Vier Clementinen bzw. Mandarinen am Tag decken bereits den Tagesbedarf an Vitamin C«, sagt Dietrich. Gerade in der trüben Jahreszeit ist Vitamin C gut für den Körper und stärkt das Immunsystem. Das Fruchtfleisch besteht zu 85 Prozent aus Wasser und hat kaum Kalorien. Daher eignen sich die Früchte perfekt für einen süßen Snack zwischendurch und lassen sich zudem gut transportieren.

Häufig werden Clementinen und Mandarinen in ihren Herkunftsländern mit Pestiziden, also Pflanzenschutzmitteln, behandelt. Um beim Verzehr der schmackhaften Früchte der Aufnahme von Pestiziden vorzubeugen, ist es ratsam, sie vorher heiß abzuwaschen. Ansonsten übertragen sich die Pestizide beim Schälen möglicherweise auf das Fruchtfleisch. Die weiße Haut, die sich zwischen der äußeren Schale und dem Fruchtfleisch befindet, kann bedenkenlos mitgegessen werden. Sie enthält genau wie das Fruchtfleisch Vitamin C und muss nicht penibel abgezupft werden.

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