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Major Erd


Verdammt spacig, trocken rockend, hier und da ein NDW-Anklang – und eben diese unbeschwert belebenden ­Ideen in der Musik und den (deutschen) Texten, die so recht in kein gängiges Raster passen …

Artikel vom 31. 7. 2015
Major Erd
Verdammt spacig, trocken rockend, hier und da ein NDW-Anklang – und eben diese unbeschwert belebenden ­Ideen in der Musik und den (deutschen) Texten, die so recht in kein gängiges Raster passen. Wir stellen vor: Major Erd! Ein gutes Jahr nach Gründung der Band erscheint am 4. September mit »Lametta!« die erste Studioproduktion des herrlich unkonventionellen Quartetts aus Bielefeld. In sechs Songs behandelt die EP das Zwischenmenschliche, den kommunikativen Prozess – mit der Welt des Gegenübers oder mit sich selbst. Die durchaus lyrischen Texte bieten genug Raum für Interpretationen zwischen streitbarer Authentizität, bissiger Ironie und schwarzem Humor. Dabei weist das Repertoire vom Song mit den vermutlich meisten »Ärschen« der deutschen Popgeschichte (»Zwei von Millionen«) über das triebgesteuerte »Letzte Nacht« bis zur sanften Ballade »Was uns fehlt« eine beeindruckende Vielfalt auf. Major Erds Sound ist geprägt von Sänger Björns kraftvoll-impulsivem Vortrag mit einer Stimme, die sich sofort ins Hirn brennt, charakteristischen Offbeats, melodischen, doch groovebetonten Basslinien und verspielten Riffparts, bei denen besonders der pointierte Effekteinsatz ins Auge – Pardon! Ohr – sticht. Einerseits vertraut, andererseits doch verwirrend, ungewohnt, exotisch, auf subtile Weise komplex, dabei subversiv und sozialkritisch intellektuell. Major Erd lassen sich treiben, treiben an. Und grandios: Die Songs sind samt und sonders kompromisslos tanzbar!

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