#Rezept vom #Mariechenmarkt #Gütersloh: Gütsler #Püfferken (#Kartoffelpuffer)

1 Kilo rohe #Kartoffeln

500 Gramm gekochte Kartoffeln

2 #Zwiebeln

2 #Eier

#Salz

Öl oder Butterschmalz zum Braten

Die rohen Kartoffeln feinreiben, auf ein Sieb geben und die abtropfende Flüssigkeit in einer Schüssel auffangen. Nach einer Weile setzt sich in der Schüssel die Kartoffelstärke ab. Alternativ kann die Masse auch in ein sauberes Küchenhandtuch eingeschlagen und durch Wringen ausgepresst werden. Die Flüssigkeit abgießen und die Stärke, die sich am Boden gesammelt hat, zu den geriebenen Kartoffeln geben.

Dann die Zwiebeln und die gekochten Kartoffeln ebenfalls feinreiben und mit den geriebenen rohen Kartoffeln, zwei Eiern vermengen und mit Salz abschmecken. Das Öl oder das Butterschmalz in einer Pfanne heißwerden lassen, pro Reibekuchen etwa drei bis vier Esslöffel der Reibekuchenmasse hineingeben und flachdrücken. Bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten goldbraun braten. Reibekuchen lassen sich gut einfrieren. Die fertigen Reibekuchen schmecken zum Beispiel mit Zucker bestreut und Apfelmus als Beilage, aber auch ungesüßt und herzhaft, beispielsweise mit Sauerrahm oder Kräuterquark als Beilage. Als herzhafte Variante kann man Schinkenwürfel oder Schinkenstreifen in die Rohmasse geben oder auch ein Spiegelei auf die fertigen Reibekuchen setzen. Die herzhaften Varianten lassen sich mit ein wenig geriebener Muskatnuss abrunden. Übrigens schmecken die Gütsler Reibekuchen auch kalt.

Für eine moderne Variante und alle, die es ein wenig schärfer mögen, können der Rohmasse Chilifäden oder feingeschnittene Chilischoten beigegeben werden. Als moderne, süße Variante schmecken die Gütsler Reibekuchen auch mit Honig. Fischliebhaber mögen die Reibekuchen mit Sahneheringshappen, Matjessalat oder Räucherlachs. Es sind zahllose Variationen möglich, der Fantasie der Gütsler Köche sind kaum Grenzen gesetzt. Das Gericht ist zudem preiswert und schnell gemacht. Zum Ausbacken reichlich Öl oder Fett verwenden.

Alternativ wird die Kartoffelmasse nicht ausgepresst, und die beim Reiben entstandene Flüssigkeit mit Mehl oder Haferflocken gebunden. Bei Rheinischen Reibekuchen wird die Kartoffelstärke von der Flüssigkeit getrennt und der Masse hinzugefügt.

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