Hohe #Dieselpreise und #Düngerpreise belasten die #Bauern gerade jetzt in der arbeitsintensiven Zeit auf den Feldern

#Gütersloh, 13. April 2026

Der #Iran #Krieg geht in seine 6. Woche und mit ihm die faktische Sperrung der wichtigen Passage durch die Straße von Hormus. Die Folgen sind auch auf den Höfen deutlich spürbar. »Vor allem die stark gestiegenen Preise für Diesel und für #Düngemittel mitten in der Frühjahrszeit führen zu erheblichen Mehrkosten«, erläutert Andreas Westermeyer, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh.

Der Landwirtevorsitzende begrüßt zwar die aktuelle Entscheidung der Koalition, die Energiesteuer zeitweise auf Diesel und Benzin zu senken. Das reiche nicht, es brauche weitere Erleichterungen: »Bei den Düngemitteln, insbesondere beim notwendigen Stickstoffdünger brauchen wir dringend preissenkende Maßnahmen.« Eine zeitweise Aussetzung des #CO2 Grenzausgleichs für #Dünger und eine Preisbeobachtung für Düngemittel seien erforderlich.«

Derzeit laufen viele Frühjahrsarbeiten auf den Feldern und Wiesen

Arbeiten wie #Bodenbearbeitung, #Aussaaten und #Pflegearbeiten auf den Äckern und Wiesen sind zu erledigen. »Gerade jetzt im Frühjahr treffen uns die stark gestiegenen Preise für Diesel und Mineraldünger besonders hart«, erläutert Westermeyer. »Bei wichtigen Düngemitteln haben wir teils Preissteigerungen von bis zu 80 Prozent.« Gleichzeitig seien die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise in vielen Bereichen niedrig. Die Sorgen der Bauern sind groß, wie es bis zur #Ernte weitergeht.

»Gerade jetzt im Frühjahr brauchen unsere Kulturen – #Getreide, #Raps, #Zuckerrüben, #Mais und das #Grünland – ausreichend #Nährstoffe, damit #Qualität und #Ertrag stimmen«, schildert Westermeyer Und für viele Höfe bleibe #Mineraldünger unverzichtbar, weil mit der rückläufigen Tierhaltung auch weniger organische Dünger wie #Mist und #Gülle zur Verfügung stünden.

Die Bauernfamilien stehen unter erheblichem Kostendruck.

Besonders problematisch ist, dass die Kosten steigen, während die Erzeugerpreise niedrig bleiben. »Die Preise für Dünger und Kraftstoff sind historisch hoch, gleichzeitig bekommen wir für unsere Erzeugnisse fast in allen Bereichen zu wenig«, berichtet der Vorsitzende. Damit steigt der wirtschaftliche Druck für die Bauernfamilien weiter an. Die zeitweise Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin sei ein richtiger Schritt, reiche nicht aus, verdeutlicht Westermeyer. »Wir brauchen auch bei Düngemitteln dringend Maßnahmen, die die Preise senken, vor allem beim Stickstoffdünger. Deshalb fordert der Berufsstand eine vorübergehende Aussetzung des CO2 Grenzausgleichs für Dünger und eine genaue Preisbeobachtung am Düngemittelmarkt.« Es gehe bei einer Preisbeobachtungsstelle um mehr Transparenz bei der Preisentwicklung von Düngemitteln und darum, mögliche Fehlentwicklungen im Markt früh zu erkennen.

#NOW #KWS #ROSA #OWL #GT #GGC #GOGREENCHALLENGE

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