Aram Khachaturian »Maskerade Suite«, Konzerthalle Bad Salzuflen, 18. April 2026
- William Bolcom Concerto grosso für Saxophonquartett und Orchester, Antonín Dvořák Sinfonie Nummer 4, d Moll, opus 13, Nordwestdeutsche Philharmonie, »sonic.art Saxophonquartett«, Adrien Perruchon, Leitung
#Bad #Salzuflen, 8. April 2026
Stilistische Freiheit mit der Nordwestdeutschen #Philharmonie
Es ist das schiere Vergnügen: 4 Musikerinnen aus #Weißrussland, #Australien, #Japan und #Deutschland, die in #Paris, #Amsterdam, #Berlin, #Lyon und #Wien studiert haben und in Berlin ihre Heimat gefunden haben. Das Sonic art Saxophonquartett ist einzigartig. Genau wie ihre Bühnenpräsenz, ihr Charme, ihre Feinsinnigkeit. Das Ensemble steht am Samstag, 18. April 2026, um 19.30 Uhr, im Zentrum des Konzerts mit der Nordwestdeutschen Philharmonie in der Konzerthalle in Bad Salzuflen. Doch nicht genug: Die »Maskerade Suite« #Aram Khachaturians eröffnet als musikalischer Wirbelsturm den Abend. Das Finale unter der Leitung von Adrien Perruchon, der bei der LA Philharmonic unter Gustavo Dudamel sein Können verfeinerte: die Klangvision Antonín Dvořáks mit seiner Sinfonie Nummer 4 – kraftvoll leidenschaftlich und von epischer Breite.
Als der Belgier Adolphe Sax im 19. Jahrhundert sein nach ihm benanntes Instrument erfand, sah er es als kraftvolles Mitglied des Orchesters. Die Musikgeschichte jedoch nahm einen ganz anderen Verlauf: Das #Saxophon fand seine eigentliche Heimat im Jazz – geprägt von Legenden wie Charlie Parker und John Coltrane. Das »sonic.art Saxophone Quartet« schlägt bewusst einen anderen Weg ein. Der künstlerische Anspruch: sich von gewohnten Pfaden lösen. Seit seiner Gründung im Jahr 2005 widmet sich das Ensemble der Frage, welche neuen klanglichen Möglichkeiten sie mit dem Saxophon eröffnen können.
Ein eindrucksvolles Beispiel dafür ist das Concerto grosso für Saxophonquartett und #Orchester von William Bolcom. Der in #Seattle geborene Komponist und Pianist begann seine Laufbahn früh: Bereits im Alter von elf Jahren wurde er an der University of Washington aufgenommen. Er studierte unter anderem bei Darius Milhaud am Mills College sowie am Pariser Konservatorium und promovierte 1964 an der Stanford University. Bolcoms Concerto Grosso entstand im Jahr 2000, zunächst in einer Fassung mit Blasorchester und später in der Orchesterfassung. Formal knüpft das Werk an die barocke Tradition des Concerto grosso an: Eine kleine Gruppe von Solistinnen und Solisten tritt in einen lebendigen Dialog mit dem großen Orchester. Doch Bolcom erweitert dieses historische Modell um eine vielschichtige, zeitgenössische Klangsprache. Einflüsse aus #Rhythm and #Blues, #Bebop und eine augenzwinkernde Reminiszenz an Bach bündeln sich energiegeladen … und lassen Raum für die vier individuellen klanglichen Profile des »sonic.art Saxophone Quartet«.
Aram Khachaturian zählt zu den schillerndsten Komponisten des 20. Jahrhunderts – ein Klangmagier, der armenische Volksmusik mit westlicher Orchestertradition zu einer unverwechselbaren Tonsprache verbinden konnte. Entstanden als Schauspielmusik zu einem Drama von Mikhail Lermontov, entfaltet die Maskerade Suite eine Welt zwischen Glanz und Abgrund. Der berühmte Walzer schwebt düster und elegant zugleich, während #Nocturne und #Galopp die Spannweite zwischen Nostalgie und dramatischer Zuspitzung ausloten.
Auch die überwältigende Sinfonie Nummer 4 von Antonín Dvořák wird am Abend vom französischen Dirigenten Adrien Perruchon dirigiert. Geboren 1983, begann Perruchon seine musikalische Ausbildung am Klavier, widmete sich dem Fagott und dem Schlagwerk, bevor er sich ganz dem Dirigieren zuwandte. Spätestens seit seinem Spontan Einsprung bei einer TV Live Übertragung mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France im Jahr 2014 war klar: Der Grundstein für eine internationale Karriere ist gelegt. Der Chefdirigent des Bucheon Philharmonic Orchestra hat seit seiner Zeit als Dudamel Fellow bei der Los Angeles Philharmonic Klangkörper in #Paris, #Salzburg, #Wien, #Tokyo oder #Lyon geleitet. Sein Wirken lässt musikalische Bühnenbilder entstehen: voller Bewegung, Kontraste, intensiver Stimmungen.
18. April 2026, 19.30 Uhr, Konzerthalle Bad Salzuflen, Tickets sind im Vorverkauf über die Theaterkasse in der Touristinformation Bad Salzuflen, Telefon +495222952909 🔗, und die Geschäftsstelle der Nordwestdeutschen Philharmonie, Telefon +49522198380 🔗, oder direkt an der Abendkasse erhältlich.
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Foto: Konzerthalle Bad Salzuflen, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen
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Konzerthalle Bad Salzuflen
Parkstraße 20
32105 Bad Salzuflen
Telefon +495222952909
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