#Ausbildungsreport der #DGB #Jugend #NRW: Licht und Schatten auf dem NRW Ausbildungsmarkt – bessere Ausbildungsbedingungen in einigen Branchen dringend notwendig
#Bielefeld, 12. Februar 2026
Die DGB Jugend NRW befragt regelmäßig #Azubis aus #Nordrhein #Westfalen zu ihren Erfahrungen in der Ausbildung. Am 11. Februar 2026 wurde der Ausbildungsreport 2025 veröffentlicht.
»Es gibt eindeutig Licht und Schatten auf dem NRW Ausbildungsmarkt«, fasst Carla Ponert, Jugendbildungsreferentin beim DGB OWL, die Ergebnisse zusammen. »Die gute Nachricht ist: Die Mehrheit der Betriebe in NRW bietet gute Ausbildungsbedingungen an.« Insgesamt seien 69 Prozent der befragten Auszubildenden mit ihrer Ausbildung sehr zufrieden oder zufrieden. »Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass bei 30 Prozent der Ausbildungsverhältnisse noch deutlich Luft nach oben ist und es zum Teil erhebliche Mängel gibt.« Dabei variiere die Ausbildungszufriedenheit zwischen den Ausbildungsberufen erheblich, so Ponert. »Während 100 Prozent der befragten Bank kaufleute Ausbildung angeben, mit ihrer Ausbildung zufrieden zu sein, trifft dies nur für 59 Prozent der Verkäufer zu.« Dies sei leider nichts Neues, so Ponert weiter. »Ob Überstunden, ausbildungsfremde Tätigkeiten, schlechte Vergütung, das Fehlen eines Ausbilders oder unklare Übernahmeperspektiven – es sind seit Jahren praktisch immer dieselben Branchen, die in unserer Befragung negativ auffallen. Hier muss endlich ein Umdenken stattfinden!«
In #Ostwestfalen #Lippe ist die Situation auf dem Ausbildungsmarkt insgesamt sehr schlecht: Immer weniger Betriebe bilden aus und immer mehr junge Menschen bleiben ohne Ausbildungsplatz zurück.
Ende September 2025 wurden in #OWL nur noch 13.236 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Das sind 6,7 Prozent weniger als im Vorjahr und sogar 13 Prozent weniger als 2019, also vor der Corona Pandemie. Damit setzt sich der negative Trend fort – mit gravierenden Folgen für junge Menschen, Betriebe und die gesamte Region.
Neben einer allgemeinen Verbesserung der betrieblichen Ausbildung durch die Arbeitsbedingungen und Behandlung der Auszubildenden fordert der DGB OWL eine umlagefinanzierte Ausbildung und den Bau von Azubi Wohnheimen in der Region. »Ausbildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe«, betont der DGB OWL. »Wer heute nicht entschlossen gegensteuert, zahlt morgen einen hohen Preis – wirtschaftlich, sozial und gesellschaftlich.«
Hintergrund
Zwischen September 2024 und April 2025 hat die DGB Jugend NRW mehr als 2.500 Auszubildende aus den 25 meistgewählten Berufen nach der Qualität ihrer Ausbildung befragt. Am besten bewerten in diesem Report #Bankkaufleute und #Industriemechaniker die Qualität ihrer Ausbildung. Am unteren Ende des Gesamtrankings finden sich #Verkäufer und #Anlagenmechaniker. In der Befragung gibt ein Drittel (33 Prozent) der Azubis an, regelmäßig Überstunden machen zu müssen. Ausbildungsfremde Tätigkeiten, wie zum Beispiel Kaffeekochen, Botengänge für den Chef oder Putztätigkeiten, gehören für 15 Prozent der Azubis zum Ausbildungsalltag. Gut 8 Prozent der Befragten haben nach eigenen Angaben keinen Ausbilder, der sie betreut. Und von denen, die einen Ausbilder haben, sagen fast 12 Prozent, dass dieser nie oder nur selten präsent ist. Vielen Azubis fehlt es zudem an #Sicherheit und #Perspektive: 56 Prozent wussten zum Zeitpunkt der Befragung noch nicht, ob sie nach der Ausbildung von ihrem Betrieb übernommen werden. Auch bei der Ausbildungsvergütung gibt es erhebliche Unterschiede: Während angehende Bankkaufleute rund 1.300 Euro verdienen, ist es bei angehenden Friseuren mit 719 Euro nur halb so viel. Mehr 🔗 …





























NOW RSS Feed






Beitrag erstellen
Beitrag kommentieren
Beitrag melden
QR Code generieren
URL kopieren


































