Bundeskanzler Merz in Davos: »Brot für die Welt« fordert Milliardärssteuer und Entschuldungsinitiative
- »Brot für die Welt« zur Reise von #Bundeskanzler Friedrich Merz zum #Weltwirtschaftsforum in #Davos.
#Berlin, 21. Januar 2026
In Davos treffen sich führende Vertreter aus #Politik und #Wirtschaft zum jährlichen Weltwirtschaftsforum. Bundeskanzler Friedrich Merz hat einen Besuch für Mittwoch, 21. Januar 2026, angekündigt. Dagmar Pruin, die Präsidentin des Evangelischen #Entwicklungswerks »Brot für die Welt« und der #Diakonie #Katastrophenhilfe, äußert sich anlässlich des Besuchs zu Forderungen nach #Steuergerechtigkeit und Entschuldung: »Die Erfolge der vergangenen Jahrzehnte in der Armutsbekämpfung, der Ernährungssicherheit und ganz besonders in der Gesundheitsversorgung stehen durch massive globale Kürzungen in der Entwicklungspolitik auf dem Spiel. Bundeskanzler Friedrich Merz sollte die Gelegenheit in Davos nutzen und sich für mehr globale Gerechtigkeit einsetzen. Dazu gehört, Themen wie eine globale Milliardärssteuer und die Entschuldung von Ländern des Globalen Südens auf die Agenda des hochrangigen Treffens zu setzen.
Eine globale Mindeststeuer auf das Vermögen von Milliardären von einem einstelligen Prozentsatz ihres Vermögens ist ein konkreter, wirksamer und gerechter Schritt. Das ist kein radikales Experiment, sondern längst überfällig: Weltweit gibt es mehr als 3.000 Milliardäre, deren Gesamtvermögen laut aktuellen #Oxfam Analysen im vergangenen Jahr auf etwa 18,3 Billionen US #Dollar stieg. Allein der Anstieg in 2025 um 2,5 Billionen entspricht nahezu dem gesamten Vermögen der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung. Währenddessen kämpft fast die Hälfte der Menschheit, 3,8 Milliarden Menschen, mit weniger als 8,30 US Dollar pro Tag um ein Leben in Würde. Mehr als 3 Milliarden Menschen leben in Ländern, die mehr Geld für den Schuldendienst als für Gesundheit oder Bildung ausgeben. Das ist untragbar.
Die generierten Mittel, mehrere hundert #Milliarden #Dollar, sollten unmittelbar zur Stärkung der internationalen Entwicklungsfinanzierung und zum Abbau globaler Ungerechtigkeit eingesetzt werden. Auch auf dem Weltwirtschaftsforum muss Deutschland dieses Thema mit Nachdruck einbringen. Es geht um Gerechtigkeit, um die Beseitigung von Hunger und um globale Stabilität – und damit auch um eine sichere Welt für alle«, mehr 🔗 …





























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