Jörn Kriebel »Save the Ocean«: Brutale Belugajagd vor Nuuk – 6 Weißwale sinnlos getötet
Am 16. Dezember 2025 ereignete sich vor #Nuuk in Grönland# eine grausame Jagd auf #Belugawale. Auf offener #See wurden friedliche #Meeressäuger mit #Gewehren und #Lanzen verfolgt und getötet – ohne jede Notwendigkeit.
Die Jagd begann gegen 8 Uhr morgens und dauerte rund eine Stunde. Mindestens 3 #Jagdboote beteiligten sich an einer koordinierten Hetzjagd. Augenzeugen berichten, dass auch trächtige Weibchen getötet wurden. Insgesamt fielen mehr als sechs Belugas dieser Aktion zum Opfer – Tiere, die in engen Familienverbänden leben und ihren Lebensraum nicht verlassen können.
Gesetzliche Grauzone – moralischer #Totalausfall
Zwar ist in #Grönland eine begrenzte Jagd auf Belugawale unter behördlicher Genehmigung erlaubt. Doch die gezielte Tötung ganzer Familiengruppen wirft massive ethische und fachliche Fragen auf. Belugas zählen zu den intelligentesten und sozialsten Walarten der Welt. Der Abschuss von Muttertieren und Jungtieren zerstört soziale Strukturen und gefährdet langfristig ganze Populationen.
Trotzdem blieben die zuständigen Behörden – erneut – passiv. Es gab kein Eingreifen, keine sichtbare Kontrolle, keine Konsequenzen.
Wenn #Gewalt früh gelernt wird
Besonders schockierend ist die aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen in die Jagd. Unter dem Vorwand kultureller Weitergabe werden Minderjährige an extreme Gewalt herangeführt. Sie lernen nicht Mitgefühl, sondern #Abstumpfung.
Dies ist kein harmloses Ritual. Es ist ein gefährlicher Lernprozess, der emotionale Grenzen verschiebt und das Verständnis für Leid systematisch untergräbt. Eine Gesellschaft, die Tierleid akzeptiert oder gar zelebriert, beschädigt ihre eigene moralische Grundlage.
»Tradition« versus moderner #Tierschutz
Weltweit stoßen solche Jagden regelmäßig auf Entsetzen. Die aktuellen Bilder aus Nuuk werfen erneut die Frage auf, ob Praktiken, die als Tradition bezeichnet werden, mit heutigen Tierschutzstandards vereinbar sind.
Kultur kann erklären – aber sie kann Grausamkeit nicht rechtfertigen.
Stellungnahme von Jörn Kriebel, Gründer der privaten Initiative »Save the Ocean«: »Was hier geschieht, ist rohe #Gewalt. Wer wehrlose #Tiere tötet und #Kinder daran beteiligt, zerstört nicht nur das Leben dieser Wale, sondern auch das Mitgefühl der nächsten Generation.«
Belugas: hochsoziale Wesen in Gefahr
Belugawale leben in stabilen Familienverbänden, kommunizieren komplex und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten. Die Jagd auf ganze Gruppen – insbesondere auf trächtige Weibchen – ist für ihre Bestände besonders verheerend. Zusätzlich stehen Belugas bereits unter Druck durch #Klimawandel, #Umweltverschmutzung und #industrielle #Nutzung der Meere.
Mehr als ein ethisches Problem: Gesundheitsrisiken
Die Jagd ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern auch gesundheitlich riskant. Das #Fleisch von Walen ist häufig stark belastet mit #Quecksilber, #PCB und #Dioxinen. Diese Schadstoffe können Krebs begünstigen, das Nervensystem schädigen und die Fruchtbarkeit beeinträchtigen.
Trotz dieser bekannten Risiken wird das Fleisch weiterhin konsumiert – eine gefährliche Mischung aus #Gewohnheit und #Verdrängung.
Die Mär von der #Abgeschiedenheit
Oft wird behauptet, solche Siedlungen seien auf die #Jagd angewiesen, da sie vom Rest der Welt abgeschnitten seien. Das ist schlicht falsch. Auch in dieser Region gibt es eine Landebahn, über die täglich Lebensmittel, Kleidung und Post geliefert werden. Die Jagd ist keine Notwendigkeit – sie ist eine bewusste Entscheidung.
Stellungnahme von »Save the Ocean«: »Was hier geschieht, ist keine schützenswerte Tradition, sondern öffentlich ausgeübte Gewalt. Wenn Kinder beim Töten zusehen oder mithelfen, stirbt mehr als ein Tier – es stirbt #Empathie.«
Es ist Zeit umzudenken
Respekt vor kulturellen Hintergründen darf niemals über dem Recht auf Leben stehen. Wer Verantwortung weitergeben will, sollte Kinder zur Fürsorge erziehen – nicht zur Jagd.
Der Schutz der Meere beginnt mit klaren Grenzen.
Foto: Save the Ocean, Informationen zu Creative Commons (CC) Lizenzen
NOW Webcard, mehr …
Save the Ocean
Altenberg 5
35606 Solms Oberbiel
E-Mail [email protected]
www.save-the-ocean.de





























NOW RSS Feed






Beitrag erstellen
Beitrag kommentieren
Beitrag melden
QR Code generieren
URL kopieren


































