#NOW #Presseschau: Wenn #Wut zur Pose wird
#Gütersloh, 20. Oktober 2025
In Gütersloh feiert eine Fotoausstellung unter dem Titel »Die Wut ist weiblich« den emotionalen Befreiungsschrei. Zu sehen: Frauen, die schreien, brüllen, ihre Zähne zeigen. Endlich, so heißt es, dürfe weibliche Wut sichtbar werden.
Doch was hier als #Emanzipation verkauft wird, wirkt wie ein pädagogisches Rollenspiel: #Affekt statt #Haltung, #Pose statt #Bewusstsein. Die Fotos zeigen keine erwachsene Kraft, sondern kindliche #Enthemmung – #Regression als »#Empowerment«. Der Begriff »#Antistoizismus« beschreibt das treffend: die Abwertung von #Selbstkontrolle zugunsten von #Lautstärke.
Die Ausstellung übersieht dabei, dass Frauen sehr wohl wütend sind – nur anders. Meist #passiv #aggressiv, #sozial #sanktionierend, #kommunikativ #subtil. Ihre #Wut findet längst Ausdruck, oft in feinerer, aber nicht weniger zerstörerischer Form. Die These vom angeblich »unterdrückten #Zorn« ist daher selbst ein patriarchales #Narrativ – nur umgedreht.
Was bleibt, ist ein ästhetisches #Missverständnis: #Lautstärke wird mit #Stärke verwechselt. Und die Idee innerer #Haltung, die einst #Würde bedeutete, gilt nun als #Schwäche. So entsteht eine #Kultur der #Enthemmung, die das #Kindische feiert und das #Reife verspottet.





























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